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Der 13. Engel


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Rezension von

Johanna Paik

Der 13. Engel Michael Borlik hat nun seinen 5. Roman veröffentlicht. Der 13. Engel spielt in einer Zeit und auch Welt, die man als die unsrige bezeichnen könnte. Wäre da nicht die Magie. Amy Tallquist, die 11-jährige Tochter eines Zeitungsreporters, muss eines schönes Tages mit ansehen, wie ihr Vater von zwei bewaffneten Männern, der königlichen Garde wegen Hochverrats verhaftet wird. Einzig ihre Tante Hester, die unbeliebte Schwester Amys verstorbener Mutter, steht ihr zur Seite und nimmt das Mädchen bei sich auf. Dort bekommt Amy einen Hauslehrer, der sie auf ihren Internatsaufenthalt vorbereiten soll, denn Amy kann leider nicht wie alle anderen Menschen zaubern. Im Garten ihrer Tante arbeitet ein Junge in Amys Alter, Finn, der sich als wahrer Freund erweist. Da Amy ihren Vater aus dem Gefängnis befreien möchte, versucht sie Informationen zu sammeln, warum ihr Vater verhaftet wurde. Als ihr einfällt, dass dieser um seinen letzten Artikel auch ihre gegenüber so ein Geheimnis gemach hat, holt sie aus dem Haus sein Notizbuch, in dem Amys Vater alle Fakten zu seinen Fällen notiert. Schon als sie im Haus nach dem Notizbuch sucht, bemerkt Amy, dass sei von einer Frau beobachtet wird, macht sich jedoch noch keine Gedanken darum. Als Amy im Buch blättert, bemerkt sie einen Zeitungsartikel, den ihr Vater angestrichen hat, in dem von mehreren entführten Personen die Rede ist. So findet sie heraus, dass es eine Verschwörung gegen den Prinzen Henry gibt, der in wenigen Tagen gekrönt werden soll. Mit Hilfe ihres treuen Freundes Finn und dem Straßengaukler Cornelius stellt sie sich den Verschwörern in den Weg, um so ihren Vater aus dem Gefängnis zu befeien. Der 13. Engel ist einfach geschrieben. Michael Borlik versucht eine neue Welt zu schaffen, was aber leider nicht (immer) überzeugend gelingt. Teilweise sind einzelne Handlungen zu genau beschrieben, dagegen aber werden die Umstände, Zeit und Ort, sprich die fiktionale Welt, zu wenig lebendig geschildert. Auch die Tatsache, dass die Menschen zwar alle zaubern können, aber dennoch in manchen Situationen hilflos sind, wie z.B. beim Löschen eines Feuers, irritiert etwas. Anfangs kommt die Handlung etwas schleppend in Gang, wird jedoch zunehmend spannender, und das Ende überrascht. Alles in Allem aber trotzdem ein gutes Buch und für Kinder ab ca. 10 Jahren, die Phantasieromane mögen.

Michael Borlik hat nun seinen 5. Roman veröffentlicht. Der 13. Engel spielt in einer Zeit und auch Welt, die man als die unsrige bezeichnen könnte. Wäre da nicht die Magie.

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Amy Tallquist, die 11-jährige Tochter eines Zeitungsreporters, muss eines schönes Tages mit ansehen, wie ihr Vater von zwei bewaffneten Männern, der königlichen Garde wegen Hochverrats verhaftet wird.

Einzig ihre Tante Hester, die unbeliebte Schwester Amys verstorbener Mutter, steht ihr zur Seite und nimmt das Mädchen bei sich auf. Dort bekommt Amy einen Hauslehrer, der sie auf ihren Internatsaufenthalt vorbereiten soll, denn Amy kann leider nicht wie alle anderen Menschen zaubern. Im Garten ihrer Tante arbeitet ein Junge in Amys Alter, Finn, der sich als wahrer Freund erweist. Da Amy ihren Vater aus dem Gefängnis befreien möchte, versucht sie Informationen zu sammeln, warum ihr Vater verhaftet wurde. Als ihr einfällt, dass dieser um seinen letzten Artikel auch ihre gegenüber so ein Geheimnis gemach hat, holt sie aus dem Haus sein Notizbuch, in dem Amys Vater alle Fakten zu seinen Fällen notiert. Schon als sie im Haus nach dem Notizbuch sucht, bemerkt Amy, dass sei von einer Frau beobachtet wird, macht sich jedoch noch keine Gedanken darum. Als Amy im Buch blättert, bemerkt sie einen Zeitungsartikel, den ihr Vater angestrichen hat, in dem von mehreren entführten Personen die Rede ist. So findet sie heraus, dass es eine Verschwörung gegen den Prinzen Henry gibt, der in wenigen Tagen gekrönt werden soll. Mit Hilfe ihres treuen Freundes Finn und dem Straßengaukler Cornelius stellt sie sich den Verschwörern in den Weg, um so ihren Vater aus dem Gefängnis zu befeien.

Der 13. Engel ist einfach geschrieben. Michael Borlik versucht eine neue Welt zu schaffen, was aber leider nicht (immer) überzeugend gelingt. Teilweise sind einzelne Handlungen zu genau beschrieben, dagegen aber werden die Umstände, Zeit und Ort, sprich die fiktionale Welt, zu wenig lebendig geschildert. Auch die Tatsache, dass die Menschen zwar alle zaubern können, aber dennoch in manchen Situationen hilflos sind, wie z.B. beim Löschen eines Feuers, irritiert etwas. Anfangs kommt die Handlung etwas schleppend in Gang, wird jedoch zunehmend spannender, und das Ende überrascht.

Alles in Allem aber trotzdem ein gutes Buch und für Kinder ab ca. 10 Jahren, die Phantasieromane mögen.

geschrieben am 22.02.2008 | 368 Wörter | 1980 Zeichen

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