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Die große Umwendung


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Rezension von

webcritics Administrator

Die große Umwendung Der Mandarin Kao-tai aus dem 10 Jahrhundert entwickelt eine Zeitmaschine, mit der er in unserer Zeit landet und einige Abendteuer zu bestehen hat. Viele Jahre später macht er sich wieder auf den Weg, dieses Mal flüchtet er vor Feinden aus seiner „Zeitheimat“. Er findet sich wieder in Deutschland nach der „großen Umwendung“. Er versucht mit allen Mitteln zu erfahren, wann wieder Ruhe im Reich der Mitte einkehrt und er zurückkehren kann. Auf der Suche nach einer Quelle, die Ihm Auskunft geben kann, was sich in so ferner Vergangenheit zugetragen hat, kommt er weit in der Welt der „Großnasen“ herum und lernt wieder vieles über unsere doch so verwirrenden Lebensweisen. Wir erfahren von Seinen Erlebnissen und den naiv genauen Beobachtungen aus Berichten, die er für einen Freund niederschreibt. Dabei versucht er viele technische Entwicklungen und gesellschaftliche Normen zu erklären und macht sich seinen eigenen Reim darauf: er beobachtet Krankenhäuser, Museen, Computer, Nachtleben oder kommt in Kontakt mit Künstlern, Sportlern oder „erschreckend“ normalen Menschen. Dabei sind die Beobachtungen so trocken, naiv und teilweise kritisch, dass Guy Lang im „Blick“, Zürich, schon urteilt, das es sich um „Amüsante Gesellschaftskritik“ handelt. Die „Nürnberger Nachrichten“ stimmen ein und werden auf dem Buchrücken wie folgt zitiert: „Genau beobachtet, amüsant beschrieben und von erhellender Ironie“. Alles in allem ist die Geschichte eine tolle Idee. Leider krankt der Nachfolger des über eine Million Mal verkauften Romans „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ an einigen Problemen, obwohl die Idee auch für ein zweites Buch gut ist: Die Rahmengeschichte ist nicht sonderlich rund, sie wirkt wie zusammengeschustert um den einzelnen komischen Szenen einen Rahmen zu geben. Daher kommt auch kein durchgehendes Lesevergnügen zustande. Wenn dann wieder eine der köstlichen Szenen kommt, hat man jedoch einiges zu schmunzeln und wird teilweise für die lauen Phasen entschädigt. Zu meine Favoriten gehören dabei z.B, Kao-tai’s Erklärung für den Zusammenhang zwischen Menschen und Papierstapeln oder auch seine Versuche zu ergründen, wie man herausfindet, wer ein künstlerisches Genie ist. Außerdem kommt das Ende ganz unvermittelt innerhalb von wenigen Seiten, so als ob dem Autor die guten Szenen ausgegangen sind und damit das Buch schnell fertig werden sollte. Als Fazit lässt sich sagen, dass sich das Buch nur lohnt, wenn man gerade diese spezielle Idee spannend findet. Trotz der vorhandenen Schwächen würde ich es jedoch auch als überraschendes Geschenk für Leseratten empfehlen. Ansonsten sollte man lieber die Finger davon lassen und vielleicht zum Vorgänger greifen (den habe ich zwar nicht gelesen, aber das Buch war sehr erfolgreich, hoffentlich nicht ohne Grund).

Der Mandarin Kao-tai aus dem 10 Jahrhundert entwickelt eine Zeitmaschine, mit der er in unserer Zeit landet und einige Abendteuer zu bestehen hat. Viele Jahre später macht er sich wieder auf den Weg, dieses Mal flüchtet er vor Feinden aus seiner „Zeitheimat“. Er findet sich wieder in Deutschland nach der „großen Umwendung“. Er versucht mit allen Mitteln zu erfahren, wann wieder Ruhe im Reich der Mitte einkehrt und er zurückkehren kann. Auf der Suche nach einer Quelle, die Ihm Auskunft geben kann, was sich in so ferner Vergangenheit zugetragen hat, kommt er weit in der Welt der „Großnasen“ herum und lernt wieder vieles über unsere doch so verwirrenden Lebensweisen.

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Leider krankt der Nachfolger des über eine Million Mal verkauften Romans „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ an einigen Problemen, obwohl die Idee auch für ein zweites Buch gut ist: Die Rahmengeschichte ist nicht sonderlich rund, sie wirkt wie zusammengeschustert um den einzelnen komischen Szenen einen Rahmen zu geben. Daher kommt auch kein durchgehendes Lesevergnügen zustande. Wenn dann wieder eine der köstlichen Szenen kommt, hat man jedoch einiges zu schmunzeln und wird teilweise für die lauen Phasen entschädigt. Zu meine Favoriten gehören dabei z.B, Kao-tai’s Erklärung für den Zusammenhang zwischen Menschen und Papierstapeln oder auch seine Versuche zu ergründen, wie man herausfindet, wer ein künstlerisches Genie ist. Außerdem kommt das Ende ganz unvermittelt innerhalb von wenigen Seiten, so als ob dem Autor die guten Szenen ausgegangen sind und damit das Buch schnell fertig werden sollte.

Als Fazit lässt sich sagen, dass sich das Buch nur lohnt, wenn man gerade diese spezielle Idee spannend findet. Trotz der vorhandenen Schwächen würde ich es jedoch auch als überraschendes Geschenk für Leseratten empfehlen. Ansonsten sollte man lieber die Finger davon lassen und vielleicht zum Vorgänger greifen (den habe ich zwar nicht gelesen, aber das Buch war sehr erfolgreich, hoffentlich nicht ohne Grund).

geschrieben am 18.01.2005 | 414 Wörter | 2371 Zeichen

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