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Methoden für den Unterricht


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Rezension von

Anna Kneisel

Methoden für den Unterricht Nicht nur als Anfänger, sondern auch als „etablierter“ Lehrer ist es immer mal wieder gut, sich neue Anregungen zu holen, wie man seinen Unterricht abwechslungsreich gestalten kann. Viele Sozialformen und Methoden kennt man vielleicht auch noch gar nicht. „Was soll es denn groß für verschiedene Sozialformen geben? Einzelarbeit, Partnerarbeit und dann noch Gruppenarbeit, bei der sich sowieso wieder die Hälfte der Schüler ausruht, während der Löwenanteil von einigen Wenigen erarbeitet wird.“ So oder so ähnlich mögen Reaktionen auf Vorstöße auf diesem Gebiet klingen. Dass solche Stimmen nicht unbedingt Recht haben müssen, zeigt der Autor des vorliegenden Bandes zu den vielfältigsten Unterrichtsmethoden. Vieles, was man schon zu kennen glaubt, kommt in neuem Gewand daher - und wird noch erweitert durch eine Menge noch weniger bekannter Optionen. Sei es nun die Fishbowl-Diskussion oder aber der „stinknormale“ Sitzkreis, das Abtreppverfahren oder die Vorgehensweise beim Gestalten von Mindmaps – die Grenzen des Einfallsreichtums moderner Pädagogik sind äußerst weit gesteckt. Natürlich sind nicht alle Vorschläge gleichermaßen für jeden Pädagogen geeignet, aber schon aufgrund der Vielzahl an Ideen ist sicherlich für jeden etwas dabei. Ein weiterer Pluspunkt dieses Werks ist die gute Lesbarkeit und Anschaulichkeit durch zahlreiche Bebilderungen, sowie der Abschnitt mit Kopiervorlagen, die man den Schülern zur Einführung der jeweiligen Methode an die Hand geben kann. Nicht nur das – auch Verhaltensregeln sowie Fragebögen zur Reflektion ihres Verhaltens in Gruppenarbeit oder auch beim Erledigen ihrer Hausaufgaben sind enthalten. In Anbetracht der Tatsache, dass viele Kinder nicht zuletzt auch durch das G8 des Öfteren überfordert sind was ihr Arbeitspensum anbelangt, sind diese Handreichungen äußerst sinnvoll. Wer das Ganze noch etwas ausführlicher haben möchte, kann außerdem noch den zum Werk gehörigen Schülerband anschaffen. Herr Mattes ist ein Autor mit Sachverstand, der seinen Lesern dennoch auf Augenhöhe begegnet und es versteht, die zu vermittelnden Inhalte außerdem noch auf Schülerniveau zu bringen . Wirklich bewundernswert.

Nicht nur als Anfänger, sondern auch als „etablierter“ Lehrer ist es immer mal wieder gut, sich neue Anregungen zu holen, wie man seinen Unterricht abwechslungsreich gestalten kann. Viele Sozialformen und Methoden kennt man vielleicht auch noch gar nicht. „Was soll es denn groß für verschiedene Sozialformen geben? Einzelarbeit, Partnerarbeit und dann noch Gruppenarbeit, bei der sich sowieso wieder die Hälfte der Schüler ausruht, während der Löwenanteil von einigen Wenigen erarbeitet wird.“ So oder so ähnlich mögen Reaktionen auf Vorstöße auf diesem Gebiet klingen.

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Ein weiterer Pluspunkt dieses Werks ist die gute Lesbarkeit und Anschaulichkeit durch zahlreiche Bebilderungen, sowie der Abschnitt mit Kopiervorlagen, die man den Schülern zur Einführung der jeweiligen Methode an die Hand geben kann. Nicht nur das – auch Verhaltensregeln sowie Fragebögen zur Reflektion ihres Verhaltens in Gruppenarbeit oder auch beim Erledigen ihrer Hausaufgaben sind enthalten. In Anbetracht der Tatsache, dass viele Kinder nicht zuletzt auch durch das G8 des Öfteren überfordert sind was ihr Arbeitspensum anbelangt, sind diese Handreichungen äußerst sinnvoll. Wer das Ganze noch etwas ausführlicher haben möchte, kann außerdem noch den zum Werk gehörigen Schülerband anschaffen.

Herr Mattes ist ein Autor mit Sachverstand, der seinen Lesern dennoch auf Augenhöhe begegnet und es versteht, die zu vermittelnden Inhalte außerdem noch auf Schülerniveau zu bringen . Wirklich bewundernswert.

geschrieben am 07.03.2012 | 304 Wörter | 1851 Zeichen

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