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Drachen und Giganten


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Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
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  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Veronika Gebhardt

Drachen und Giganten Zunächst etwas zum Künstler: John Howe ist ein begnadeter Maler von fantastischen Welten und wundersamen Geschöpfen, wie schon die Film-Trilogie „der Herr der Ringe“ zeigte, für die er als Conceptual Designer tätig war. Zum Inhalt: Hier hat er ein wunderschönes Buch kreiert mit vielen verschiedenen Bildern von Drachen und Giganten. Neben den Illustrationen gibt es noch Mythen und Legenden zu den einzelnen Bildern: Wie der sumerische und babylonische Mythos von dem Drachen Tiamat oder der kosmischen Schlange Apep, die als Gegner von Re in der ägyptischen Mythologie auftaucht. Im nordischen Kosmos gibt es den Drachen Nidhöggr, der an den Wurzeln des Weltbaums nagt. Es werden die Sagen des Altertums zu St. Georgs oder Lancelots Drache erzählt. Fantasy und Science Fiction finden sich auch z. B. bei den Drachen von Erdsee oder Eisfeuer- und Steindrache. Besonders faszinierend ist die Geschichte des Menschen Sigurd und seines Gegenspielers dem Zwerg Fafnir, der sich durch seine Habgier in einen Drachen verwandelte. Es werden Feuerdrachen vorgestellt, die in der Erde schlummern, bis sie gestört werden, wie im Kampf des Drachen Grendel und dem Drachentöter Beowulf. Und natürlich werden auch die Wesen von Mittelerde Glaurung, Smaug der Goldene oder die Flugwesen der Nazgûl abgebildet... Die Geschichten zeigen dem Leser, welche Inspirationen hinter den Gemälden stecken. Das Buch ist aber nicht nur wunderschön illustriert und mit Texten zu den jeweiligen Drachen ergänzt, man erfährt auch etwas über John Howes Vorgehensweise beim Malen, welche Vielfalt an Methoden und Werkzeugen er zum Darstellen seiner fantastischen Kreaturen einsetzt. Man kann dem Autor beim Skizzieren und Malen über die Schulter schauen und die Werke des Künstlers kennenlernen, darunter noch nie veröffentlichte, speziell für dieses Buch angefertigte Arbeiten. Seine Bilder bezaubern und entführen den Betrachter in fantastische Welten. Es sind tolle Zeichnungen von Drachen, die jedoch nicht nur Ansätze, sondern fertige Malereien und Zeichnungen darstellen. Möchte der Betrachter die Zeichnungen nachmalen, so braucht er schon Erfahrung bzw./und Talent und natürlich eigene Fantasie. Fazit: John Howe gilt neben Alan Lee zu Recht als führender Fantasy-Künstler. Für jeden Kunst-, Fantasy- und Sagenliebhaber ist dieses Buch eine großartige Anschaffung.

Zunächst etwas zum Künstler:

weitere Rezensionen von Veronika Gebhardt


John Howe ist ein begnadeter Maler von fantastischen Welten und wundersamen Geschöpfen, wie schon die Film-Trilogie „der Herr der Ringe“ zeigte, für die er als Conceptual Designer tätig war.

Zum Inhalt:

Hier hat er ein wunderschönes Buch kreiert mit vielen verschiedenen Bildern von Drachen und Giganten. Neben den Illustrationen gibt es noch Mythen und Legenden zu den einzelnen Bildern:

Wie der sumerische und babylonische Mythos von dem Drachen Tiamat oder der kosmischen Schlange Apep, die als Gegner von Re in der ägyptischen Mythologie auftaucht. Im nordischen Kosmos gibt es den Drachen Nidhöggr, der an den Wurzeln des Weltbaums nagt. Es werden die Sagen des Altertums zu St. Georgs oder Lancelots Drache erzählt. Fantasy und Science Fiction finden sich auch z. B. bei den Drachen von Erdsee oder Eisfeuer- und Steindrache. Besonders faszinierend ist die Geschichte des Menschen Sigurd und seines Gegenspielers dem Zwerg Fafnir, der sich durch seine Habgier in einen Drachen verwandelte.

Es werden Feuerdrachen vorgestellt, die in der Erde schlummern, bis sie gestört werden, wie im Kampf des Drachen Grendel und dem Drachentöter Beowulf.

Und natürlich werden auch die Wesen von Mittelerde Glaurung, Smaug der Goldene oder die Flugwesen der Nazgûl abgebildet...

Die Geschichten zeigen dem Leser, welche Inspirationen hinter den Gemälden stecken.

Das Buch ist aber nicht nur wunderschön illustriert und mit Texten zu den jeweiligen Drachen ergänzt, man erfährt auch etwas über John Howes Vorgehensweise beim Malen, welche Vielfalt an Methoden und Werkzeugen er zum Darstellen seiner fantastischen Kreaturen einsetzt. Man kann dem Autor beim Skizzieren und Malen über die Schulter schauen und die Werke des Künstlers kennenlernen, darunter noch nie veröffentlichte, speziell für dieses Buch angefertigte Arbeiten.

Seine Bilder bezaubern und entführen den Betrachter in fantastische Welten. Es sind tolle Zeichnungen von Drachen, die jedoch nicht nur Ansätze, sondern fertige Malereien und Zeichnungen darstellen. Möchte der Betrachter die Zeichnungen nachmalen, so braucht er schon Erfahrung bzw./und Talent und natürlich eigene Fantasie.

Fazit:

John Howe gilt neben Alan Lee zu Recht als führender Fantasy-Künstler. Für jeden Kunst-, Fantasy- und Sagenliebhaber ist dieses Buch eine großartige Anschaffung.

geschrieben am 28.07.2012 | 344 Wörter | 1999 Zeichen

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