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Handbuch der Fantasy-Kunst


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Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
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  Extras

Rezension von

Luitgard Gebhardt

Handbuch der Fantasy-Kunst Das fest gebundene Buch mit einem netten, unterhaltsamen Vorwort von Terry Gilliam und einem Nachwort von Alan Lee, ist äußerst günstig für das, was es zu bieten hat: Der „Herr der Ringe“-Künstler John Howe hat in diesem sehr schönen Bildband viele Zeichnungen, Illustrationen und Bilder - insgesamt ca. 150 - gesammelt, die zeigen, wie er arbeitet, worauf er achtet und was ihm wichtig erscheint. Inhalt: Das Buch ist in vier Teile gegliedert: Wo und wie der Autor seine Inspiration findet, wird im Kapitel „der kreative Prozess“ dargestellt. Im zweiten Teil geht es um die Arbeitsmaterialien und Techniken. Es gibt Fotos von John Howe bei der Arbeit, von seinem Atelier und den Materialien, die er benutzt. Erklärende und übersichtliche Texte ergänzen die Fotos. Im dritten und größten Teil sieht der Betrachter eine Auswahl von Arbeiten mit Schritt-für-Schritt-Fallbeispielen, die den kreativen Prozess detailliert beschreiben. Zunächst werden verschiedene Fantasy-Wesen und –Kreaturen vorgestellt, dann geht es um Hintergründe wie Landschaften, Architektur und Stimmungen. Sehr detailliert beschreibt Howe die Vorgehensweise bei der Erstellung zu Roman-Covern, Sammelkarten, Poster, Gemälden und Skizzen. Es werden auch Illustrationen zu Mythen wie BEOWULF oder Romanen von George R. R. Martin und Robin Hobb gezeigt. Im vierten Teil „Fantasy als Beruf“ geht es um die Präsentation der Arbeiten, dabei soll die Arbeit in den Vordergrund gestellt werden. Außerdem erfährt der Leser, wie Bücher illustriert und Film-Sets entworfen werden. Hier geht der Autor auch auf den Film „der Herr der Ringe“ näher ein. Das beschränkt sich leider auf die letzten paar Seiten. Als Tolkien- und „Herr der Ringe“-Fan würde man sich mehr Informationen zur Umsetzung von Tolkiens Visionen wünschen. Dieses Buch ist kein Malkurs für Anfänger, in dem man Zeichnen und Malen lernt, sondern ein Werkstatt-Bericht, ein „Making-Off“ der John Howe Gemälde. Es ist sicher kein Buch für jemanden, der Schritt-für-Schritt-Anleitungen sucht, um es nachzumachen, wobei das Kopieren (natürlich nur für private Zwecke) von Teilen seiner Arbeit sicher hilft, um mehr Klarheit über Farben, Formen und Gestalten zu bekommen. Man kann durch Kopieren der Werke viel von einem Künstler lernen. Und wer künstlerisch begabt ist, wird die kreativen Anstöße und Ideen von Howe zu schätzen wissen. Man lässt sich dabei inspirieren und man staunt über John Howes ca. 150 Bilder, Skizzen und Zeichnungen, die ein Fest für die Augen sind. Die Texte sind persönlich und mit kleinen Anekdoten gespickt, was das Ansehen und Lesen dieses Buches amüsant macht. Der Preis ist unschlagbar. Fazit: Alles in allem lohnt sich die Anschaffung für Freunde von Fantasy-Bildern auf jeden Fall.

Das fest gebundene Buch mit einem netten, unterhaltsamen Vorwort von Terry Gilliam und einem Nachwort von Alan Lee, ist äußerst günstig für das, was es zu bieten hat:

Der „Herr der Ringe“-Künstler John Howe hat in diesem sehr schönen Bildband viele Zeichnungen, Illustrationen und Bilder - insgesamt ca. 150 - gesammelt, die zeigen, wie er arbeitet, worauf er achtet und was ihm wichtig erscheint.

Inhalt:

Das Buch ist in vier Teile gegliedert:

Wo und wie der Autor seine Inspiration findet, wird im Kapitel „der kreative Prozess“ dargestellt.

Im zweiten Teil geht es um die Arbeitsmaterialien und Techniken. Es gibt Fotos von John Howe bei der Arbeit, von seinem Atelier und den Materialien, die er benutzt. Erklärende und übersichtliche Texte ergänzen die Fotos.

Im dritten und größten Teil sieht der Betrachter eine Auswahl von Arbeiten mit Schritt-für-Schritt-Fallbeispielen, die den kreativen Prozess detailliert beschreiben. Zunächst werden verschiedene Fantasy-Wesen und –Kreaturen vorgestellt, dann geht es um Hintergründe wie Landschaften, Architektur und Stimmungen. Sehr detailliert beschreibt Howe die Vorgehensweise bei der Erstellung zu Roman-Covern, Sammelkarten, Poster, Gemälden und Skizzen. Es werden auch Illustrationen zu Mythen wie BEOWULF oder Romanen von George R. R. Martin und Robin Hobb gezeigt.

Im vierten Teil „Fantasy als Beruf“ geht es um die Präsentation der Arbeiten, dabei soll die Arbeit in den Vordergrund gestellt werden. Außerdem erfährt der Leser, wie Bücher illustriert und Film-Sets entworfen werden. Hier geht der Autor auch auf den Film „der Herr der Ringe“ näher ein. Das beschränkt sich leider auf die letzten paar Seiten. Als Tolkien- und „Herr der Ringe“-Fan würde man sich mehr Informationen zur Umsetzung von Tolkiens Visionen wünschen.

Dieses Buch ist kein Malkurs für Anfänger, in dem man Zeichnen und Malen lernt, sondern ein Werkstatt-Bericht, ein „Making-Off“ der John Howe Gemälde. Es ist sicher kein Buch für jemanden, der Schritt-für-Schritt-Anleitungen sucht, um es nachzumachen, wobei das Kopieren (natürlich nur für private Zwecke) von Teilen seiner Arbeit sicher hilft, um mehr Klarheit über Farben, Formen und Gestalten zu bekommen. Man kann durch Kopieren der Werke viel von einem Künstler lernen.

Und wer künstlerisch begabt ist, wird die kreativen Anstöße und Ideen von Howe zu schätzen wissen. Man lässt sich dabei inspirieren und man staunt über John Howes ca. 150 Bilder, Skizzen und Zeichnungen, die ein Fest für die Augen sind.

Die Texte sind persönlich und mit kleinen Anekdoten gespickt, was das Ansehen und Lesen dieses Buches amüsant macht. Der Preis ist unschlagbar.

Fazit:

Alles in allem lohnt sich die Anschaffung für Freunde von Fantasy-Bildern auf jeden Fall.

geschrieben am 04.08.2012 | 413 Wörter | 2323 Zeichen

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