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Was gute Lehrer anders machen


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Anna Kneisel

Was gute Lehrer anders machen Todd Whitaker kann auf etliche Jahre der Berufspraxis als Lehrer und Schulleiter zurückblicken und ist seit einiger Zeit an der Indiana State University in Terre Haute als Professor am Department of Educational Leadership, Administration, and Foundations tätig.(siehe auch http://www.toddwhitaker.com/) Nachdem sein Ratgeberbuch „What great principals do differently“ (zu Deutsch: Was gute Schulleiter anders machen)zum Erfolg wurde, verfasste er auf Anregung von Kollegen einen weiteren Band, der mehr auf das Berufsbild des regulären Lehrers zugeschnitten ist. So entstand „Was gute Lehrer anders machen“. Eine kleine Warnung vorweg: Wer einen Blick in den Vorgängerband wirft, wird sehr schnell feststellen, dass sich die beiden Bände nicht wesentlich unterscheiden – im Aufbau, aber auch bezüglich des Textes, sind sie mehr oder weniger gleich. Wer also einen der beiden gelesen hat, kann sich das zweite Buch eigentlich sparen. Nun aber zum Inhalt: In 14 kurzen Kapiteln geht der Autor gut lesbar auf die wichtigsten Aspekte ein, in denen sich seinen Beobachtungen zufolge die effektiven/guten von den weniger effektiven/schlechten Lehrern unterscheiden. Ganz oben auf seiner Prioritätenliste steht dabei immer die Einstellung, auf die es ankommt, ebenso wie der positive Blickwinkel, den man als Lehrer einnehmen sollte. Nicht die äußeren Umstände seien es, die letztlich über das Gelingen des Unterrichts entscheiden, sondern der Lehrer selbst sei die bestimmende Variable. Dabei komme es oftmals gar nicht so sehr auf das Was, also den Inhalt an, sondern vielmehr auf das Wie. Dass es sich hier um einen amerikanischen Verfasser handelt, macht überhaupt nichts aus, da die Ausführungen extrem allgemein gehalten sind. Schlussendlich läuft seine Argumentation darauf hinaus, dass man als Lehrer von sich selbst immer am meisten verlangen, immer eine Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten anstreben, kritikfähig sein, immer freundlich und authentisch auftreten sollte. Kurz gefasst frei nach Goethe: „Edel sei der Lehrer, hilfreich und gut.“ Wer sich wenigstens ein bisschen mit der Materie beschäftigt hat, sei er nun ganz frisch oder aber auch schon länger im Lehrberuf, der wird feststellen: Es sind nicht unbedingt neue Töne, die hier angeschlagen werden, aber als Anstoß für die Selbstreflektion ist das Büchlein sicherlich nicht schlecht. Wer sich konkretere Vorschläge erhofft, wird wohl auf umfangreichere Literatur zurückgreifen müssen, was der Autor selbst bereits bemerkt.

Todd Whitaker kann auf etliche Jahre der Berufspraxis als Lehrer und Schulleiter zurückblicken und ist seit einiger Zeit an der Indiana State University in Terre Haute als Professor am Department of Educational Leadership, Administration, and Foundations tätig.(siehe auch http://www.toddwhitaker.com/)

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Nachdem sein Ratgeberbuch „What great principals do differently“ (zu Deutsch: Was gute Schulleiter anders machen)zum Erfolg wurde, verfasste er auf Anregung von Kollegen einen weiteren Band, der mehr auf das Berufsbild des regulären Lehrers zugeschnitten ist. So entstand „Was gute Lehrer anders machen“. Eine kleine Warnung vorweg: Wer einen Blick in den Vorgängerband wirft, wird sehr schnell feststellen, dass sich die beiden Bände nicht wesentlich unterscheiden – im Aufbau, aber auch bezüglich des Textes, sind sie mehr oder weniger gleich. Wer also einen der beiden gelesen hat, kann sich das zweite Buch eigentlich sparen.

Nun aber zum Inhalt: In 14 kurzen Kapiteln geht der Autor gut lesbar auf die wichtigsten Aspekte ein, in denen sich seinen Beobachtungen zufolge die effektiven/guten von den weniger effektiven/schlechten Lehrern unterscheiden. Ganz oben auf seiner Prioritätenliste steht dabei immer die Einstellung, auf die es ankommt, ebenso wie der positive Blickwinkel, den man als Lehrer einnehmen sollte. Nicht die äußeren Umstände seien es, die letztlich über das Gelingen des Unterrichts entscheiden, sondern der Lehrer selbst sei die bestimmende Variable. Dabei komme es oftmals gar nicht so sehr auf das Was, also den Inhalt an, sondern vielmehr auf das Wie. Dass es sich hier um einen amerikanischen Verfasser handelt, macht überhaupt nichts aus, da die Ausführungen extrem allgemein gehalten sind.

Schlussendlich läuft seine Argumentation darauf hinaus, dass man als Lehrer von sich selbst immer am meisten verlangen, immer eine Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten anstreben, kritikfähig sein, immer freundlich und authentisch auftreten sollte. Kurz gefasst frei nach Goethe: „Edel sei der Lehrer, hilfreich und gut.“

Wer sich wenigstens ein bisschen mit der Materie beschäftigt hat, sei er nun ganz frisch oder aber auch schon länger im Lehrberuf, der wird feststellen: Es sind nicht unbedingt neue Töne, die hier angeschlagen werden, aber als Anstoß für die Selbstreflektion ist das Büchlein sicherlich nicht schlecht. Wer sich konkretere Vorschläge erhofft, wird wohl auf umfangreichere Literatur zurückgreifen müssen, was der Autor selbst bereits bemerkt.

geschrieben am 04.11.2012 | 361 Wörter | 2133 Zeichen

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