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Echte Bären fürchten sich nicht


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Magdalena Kneisel

Echte Bären fürchten sich nicht „Echte Bären fürchten sich nicht“ - das behauptet jedenfalls der Titel des Bilderbuches. Und das Gleiche behauptet auch Papa Bär, als der jüngste Bär Bobo nachts Angst vor dem Monster hat, das er gehört hat. Gemeinsam machen sich Papa, Mama, Bobo und seine zwei Geschwister auf dem Weg, damit Bobo sieht, dass es im Wald keine Monster gibt. Dabei passiert Unvorhergesehenes und die Entstehung des Monstergesräuschs wird am Ende mit einem Augenzwinkern aufgedeckt. Während die Idee und Bilder von Elizabeth Dale und Paul Wetcalf stammen, entspringen die deutschen Verse Paul Maars Übertragung. Die deutsche Version ist in Paarreimen geschrieben, so dass beim Vorlesen bereits mitgeraten werden kann, wie der Vers ausgeht. Auch über Seitengrenzen hinweg wird gerätselt: Indem das Ende des Verses bzw. das letzte Wort auf der nächsten Seite steht, rätseln große Vorleser und kleine Zuhörer und finden passende Reime. Dieser Cliffhanger wird auch in den Bildern zum Ausdruck gerbacht. Auf einer Doppelseite wird das beschriebene Geschehen dargestellt. Die Bilder dabei sind überwiegend dunkel gehalten – passend zur Nachterzählung. Allerdings gibt es immer wieder Highlights, die das Geschehen hervorheben und die Geschichte nicht ganz düster erscheinen lassen. Tiere und Landschaft werden dabei stark vereinfacht skizziert. Dadurch richtet sich der Blick direkt auf das Wesentliche Geschehen. Die Bebilderung bietet aber auch so einiges zu entdecken, so dass gemeinsam auch eine neue Geschichte erfunden oder das Vorgelesene nacherzählt werden kann. Empfohlen wird das Buch für 4 bis 6 Jährige. Dies hat seinen Grund darin, dass die Spannung über 20 Seiten anhält. Gleichzeitig finde ich noch wichtig, das Buch nicht direkt als Einschlafgeschichte abends zu lesen, sondern dann, wenn tagsüber noch gemeinsam über die Geschichte gesprochen werden kann. Ist die Geschichte bekannt, eignet sie sich auch gut als Gute-Nacht-Geschichte. Ein witzige Geschichte, die vom Tapfersein, Geräuschen und Verlorengehen berichtet, für Kinder, die sich gerne ein bisschen gruseln und auf Spannung stehen. Eine klare Vorleseempfehlung.

„Echte Bären fürchten sich nicht“ - das behauptet jedenfalls der Titel des Bilderbuches. Und das Gleiche behauptet auch Papa Bär, als der jüngste Bär Bobo nachts Angst vor dem Monster hat, das er gehört hat. Gemeinsam machen sich Papa, Mama, Bobo und seine zwei Geschwister auf dem Weg, damit Bobo sieht, dass es im Wald keine Monster gibt. Dabei passiert Unvorhergesehenes und die Entstehung des Monstergesräuschs wird am Ende mit einem Augenzwinkern aufgedeckt.

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Während die Idee und Bilder von Elizabeth Dale und Paul Wetcalf stammen, entspringen die deutschen Verse Paul Maars Übertragung.

Die deutsche Version ist in Paarreimen geschrieben, so dass beim Vorlesen bereits mitgeraten werden kann, wie der Vers ausgeht. Auch über Seitengrenzen hinweg wird gerätselt: Indem das Ende des Verses bzw. das letzte Wort auf der nächsten Seite steht, rätseln große Vorleser und kleine Zuhörer und finden passende Reime.

Dieser Cliffhanger wird auch in den Bildern zum Ausdruck gerbacht. Auf einer Doppelseite wird das beschriebene Geschehen dargestellt. Die Bilder dabei sind überwiegend dunkel gehalten – passend zur Nachterzählung. Allerdings gibt es immer wieder Highlights, die das Geschehen hervorheben und die Geschichte nicht ganz düster erscheinen lassen. Tiere und Landschaft werden dabei stark vereinfacht skizziert. Dadurch richtet sich der Blick direkt auf das Wesentliche Geschehen. Die Bebilderung bietet aber auch so einiges zu entdecken, so dass gemeinsam auch eine neue Geschichte erfunden oder das Vorgelesene nacherzählt werden kann.

Empfohlen wird das Buch für 4 bis 6 Jährige. Dies hat seinen Grund darin, dass die Spannung über 20 Seiten anhält. Gleichzeitig finde ich noch wichtig, das Buch nicht direkt als Einschlafgeschichte abends zu lesen, sondern dann, wenn tagsüber noch gemeinsam über die Geschichte gesprochen werden kann. Ist die Geschichte bekannt, eignet sie sich auch gut als Gute-Nacht-Geschichte.

Ein witzige Geschichte, die vom Tapfersein, Geräuschen und Verlorengehen berichtet, für Kinder, die sich gerne ein bisschen gruseln und auf Spannung stehen. Eine klare Vorleseempfehlung.

geschrieben am 25.08.2018 | 311 Wörter | 1804 Zeichen

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