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Fünf plus drei: Kriminalroman (Berger & Blom, Band 3)


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Fünf plus drei: Kriminalroman (Berger & Blom, Band 3) Was für ein fulminantes Ende – falls es denn eines war, bei Dahl kann man da ja nie wissen. Aber der Roman „Fünf plus Drei“ führt die Handlungsstränge aus den beiden vorherigen Bänden zusammen und präsentiert Lösungen für bis dahin offene Fragen, sodass es schwer fällt, sich vorzustellen, dass eine Fortsetzung der Geschichte sinnvoll möglich ist. Nachdem die Romane über einen längeren Zeitraum verteilt erschienen sind, musste man sich bei der Information, die Sam Berger gegen Ende des Buches gibt, nämlich dass seither gerade einmal 50 Tage vergangen seien, durchaus ein wenig die Augen reiben. Denn was in den drei Romanen alles passiert ist, wäre sicher Stoff genug für mehrere Jahre. Obwohl der Roman diesmal dem Leser viele Zusammenhänge aufdeckt, ist ein ganz deutliches Markenzeichen, dass Verwirrung, Überraschung und unerwartete Wendungen zuhauf enthalten sind. Überzeugungen, die man noch aus den Vorgängerbänden gewonnen hatte, scheinen ins Wanken zu geraten, und die Aufteilung der Handelnden in gut und böse scheint nicht mehr so recht zu gelingen. Sam Berger wird noch immer gesucht für einen Mord, der ihm angehängt werden soll. Molly Blom liegt noch im Koma seit der dramatischen Operation im schwedischen verschneiten Binnenland. Nun finden sich aber seltsame Kärtchen, mit Ziffern darauf und mit zunächst unverständlichen Sprüchen und Zitaten. Und zudem muss nach wie vor das immer noch entführte Mädchen Aisha gefunden werden. Berger entgeht nur knapp einer Schussfalle, Blom berappelt sich aus dem Koma und auch Deer findet wieder ihren Weg in die Ermittlungen. Dazu wird die Rolle von August Steen gleichzeitig klarer und doch wieder nebulöser und auch Carsten kann sich in all seinen perfiden Facetten ausleben. Alles spitzt sich auf einen Showdown auf einer kleinen Insel im Stockholmer Schärengarten zu, bei der ein Waffenarsenal versteigert werden soll. Hierzu reisen zwielichtige Gestalten an, die aber nicht nur kriminelle Geschäfte tätigen wollen, sondern darüber hinaus wird auch Bergers frühere Familie in höchste Gefahr gebracht. Die bei der Lösung der verzwickten Situation behilflichen Einsatzkräfte sind interessanterweise ein kurzer Rückblick auf Dahls frühere Romane. Nachdem nach dem Showdown auf der Insel aber noch eine Menge Buchseiten übrig sind, müssen natürlich noch ein paar dramatische Szenen folgen, in denen Berger und Blom ziemlich unfreiwillig noch einmal in höchste Gefahr geraten. Ich habe das Buch gerne und mit großer Spannung gelesen. Einziger Kritikpunkt wäre allenfalls, dass mir die Geschichte ab der großen Waffenauktion irgendwie zu glatt ablief. Wie Blom sich auf die Insel einschmuggeln und zuvor noch das Unterstützerteam aktivieren kann, wie Berger die Rettungsaktion mit seinen Kindern organisiert und durchführt und wie relativ simpel dann in den beiden Schlussszenen Berger und danach Blom der Gefahr entrinnen können, das ist zwar alles nötig für den reibungslosen Plot. Aber es ist einfach bisweilen nicht so ganz glaubwürdig. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau. Das Buch ist absolut lesenswert. Man sollte nur vorher die beiden vorherigen Bände gelesen haben, ansonsten dürfte man viele Dinge nicht verstehen.

Was für ein fulminantes Ende – falls es denn eines war, bei Dahl kann man da ja nie wissen. Aber der Roman „Fünf plus Drei“ führt die Handlungsstränge aus den beiden vorherigen Bänden zusammen und präsentiert Lösungen für bis dahin offene Fragen, sodass es schwer fällt, sich vorzustellen, dass eine Fortsetzung der Geschichte sinnvoll möglich ist. Nachdem die Romane über einen längeren Zeitraum verteilt erschienen sind, musste man sich bei der Information, die Sam Berger gegen Ende des Buches gibt, nämlich dass seither gerade einmal 50 Tage vergangen seien, durchaus ein wenig die Augen reiben. Denn was in den drei Romanen alles passiert ist, wäre sicher Stoff genug für mehrere Jahre.

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Obwohl der Roman diesmal dem Leser viele Zusammenhänge aufdeckt, ist ein ganz deutliches Markenzeichen, dass Verwirrung, Überraschung und unerwartete Wendungen zuhauf enthalten sind. Überzeugungen, die man noch aus den Vorgängerbänden gewonnen hatte, scheinen ins Wanken zu geraten, und die Aufteilung der Handelnden in gut und böse scheint nicht mehr so recht zu gelingen.

Sam Berger wird noch immer gesucht für einen Mord, der ihm angehängt werden soll. Molly Blom liegt noch im Koma seit der dramatischen Operation im schwedischen verschneiten Binnenland. Nun finden sich aber seltsame Kärtchen, mit Ziffern darauf und mit zunächst unverständlichen Sprüchen und Zitaten. Und zudem muss nach wie vor das immer noch entführte Mädchen Aisha gefunden werden. Berger entgeht nur knapp einer Schussfalle, Blom berappelt sich aus dem Koma und auch Deer findet wieder ihren Weg in die Ermittlungen. Dazu wird die Rolle von August Steen gleichzeitig klarer und doch wieder nebulöser und auch Carsten kann sich in all seinen perfiden Facetten ausleben.

Alles spitzt sich auf einen Showdown auf einer kleinen Insel im Stockholmer Schärengarten zu, bei der ein Waffenarsenal versteigert werden soll. Hierzu reisen zwielichtige Gestalten an, die aber nicht nur kriminelle Geschäfte tätigen wollen, sondern darüber hinaus wird auch Bergers frühere Familie in höchste Gefahr gebracht. Die bei der Lösung der verzwickten Situation behilflichen Einsatzkräfte sind interessanterweise ein kurzer Rückblick auf Dahls frühere Romane.

Nachdem nach dem Showdown auf der Insel aber noch eine Menge Buchseiten übrig sind, müssen natürlich noch ein paar dramatische Szenen folgen, in denen Berger und Blom ziemlich unfreiwillig noch einmal in höchste Gefahr geraten.

Ich habe das Buch gerne und mit großer Spannung gelesen. Einziger Kritikpunkt wäre allenfalls, dass mir die Geschichte ab der großen Waffenauktion irgendwie zu glatt ablief. Wie Blom sich auf die Insel einschmuggeln und zuvor noch das Unterstützerteam aktivieren kann, wie Berger die Rettungsaktion mit seinen Kindern organisiert und durchführt und wie relativ simpel dann in den beiden Schlussszenen Berger und danach Blom der Gefahr entrinnen können, das ist zwar alles nötig für den reibungslosen Plot. Aber es ist einfach bisweilen nicht so ganz glaubwürdig. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau. Das Buch ist absolut lesenswert. Man sollte nur vorher die beiden vorherigen Bände gelesen haben, ansonsten dürfte man viele Dinge nicht verstehen.

geschrieben am 07.12.2018 | 481 Wörter | 2704 Zeichen

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