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Der Preis der Welt - Eine Globalgeschichte des Kapitalismus


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Rezension von

Adrian Witt

Der Preis der Welt - Eine Globalgeschichte des Kapitalismus Das transnationale Geflecht der Globalisierung, das sich, wie fälschlicherweise häufig angenommen, nicht ausschließlich auf die globalen Kapital- und Warenströme bezieht, wurde einst weithin als eine Doktrin angesehen, die der Welt Frieden, Wohlstand und Gleichheit bringen würde. Doch angesichts nicht enden-wollender Konflikte, zahlreicher globaler Krisen sowie der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich wächst vielerorts der Zweifel an dieser Form der internationalen Zusammenarbeit. Befürworter der Globalisierung sehen im Voranschreiten der transnationalen Vernetzung vor allem die Möglichkeit, die Armut in den Entwicklungsländern (Frontier Markets) und den Schwellenländern (Emerging Markets), die zumindest in geringfügigem oder in bedeutendem Umfang von der Teilhabe am Welthandel profitieren, zu verringern, die Durchsetzung von Menschenrechten zu erwirken, da durch die Öffnung der Märkte Missstände weltweit bekannt werden und der Handel an bestimmte Bedingungen geknüpft werden kann, bereits bestehende Umweltprobleme gemeinschaftlich zu lösen sowie zu einer kulturellen Bereicherung im Zuge eines internationalen Austausches beizutragen. Doch Kritiker sehen im Voranschreiten des Globalisierungsprozesses die reelle Gefahr, einer zunehmenden ökonomischen Abhängigkeit der Entwicklungsländer und der Schwellenländer, da die Industrieländer (Developed Markets) aufgrund ihrer ökonomischen Überlegenheit die Preise an den Weltmärkten diktieren können, die Kluft zwischen Arm und Reich weiter zunimmt und hierdurch der internationale Terrorismus gefördert wird, die Umweltbelastung durch den Transport von Waren und Menschen ein immer größer werdendes Ausmaß einnimmt und schließlich, dass wie im Sinne der Amerikanisierung Europas nach dem Ende des 2. Weltkriegs die Kultur der Industrieländer die der Entwicklungsländer übergestülpt wird, was in weiten Teilen zum Verlust der kulturellen Identität vieler Menschen führen würde. Ähnlich negativ beschreibt auch die von Karl Marx (1818 – 1883) und Friedrich Engels (1820 – 1895) inspirierte Kapitalismuskritik eine vom Kapitalismus geprägte Gesellschaft als eine Gesellschaft, der Ausbeutung, des sozialen Elends und Entfremdung, wobei im Manifest der Kommunistischen Partei von 1848 die Globalisierung, Internationalisierung und Verstädterung durchaus positiv angesehen werden. Zwar hat der Kapitalismus in den vergangenen 500 Jahren eine Welt hervorgebracht, die ökonomisch hochgradig verflochten ist. Doch erweist sich diese transnationale Verflechtung zugleich auch als hochgradig asymmetrisch. In seiner im C.H. Beck Verlag erschienenen Publikation „Der Preis der Welt“, in der die Globalgeschichte des Kapitalismus im Mittelpunkt steht, zeigt der renommierte Historiker Friedrich Lenger, Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Gießen, auf 669 Seiten eine vom späten 15. Jahrhundert ausgehende Geschichte auf, die von wachsendem Wohlstand und krasser Armut, von Unfreiheit und Gewalt sowie der Gefährdung unseres Planeten handelt, für die wir heute den Preis zahlen. Mit erstaunlichen Erkenntnissen für interessierte Leser beschreibt Friedrich Lenger den Siegeszug des Kapitalismus und erklärt dessen Dynamik, seine Krisen und die große Ungleichheit, die er in den vergangenen 500 Jahren geschaffen hat. Dazu zählt etwa der ungleiche Verbrauch fossiler Ressourcen und der damit einhergehenden Umweltzerstörung, die in den verschiedenen Regionen dieser Welt sehr unterschiedlich zu spüren sind. Und so gleichgültig, wie sich die Handels- und Industriekapitalisten gegenüber der Natur erwiesen haben, so gleichgültig waren sie auch gegenüber menschlichem Leid. So sind Millionen von Sklaven, die noch bis tief ins 19. Jahrhundert hinein auf den Plantagen Amerikas arbeiteten, nur ein Beispiel für die Vereinbarkeit von unfreier Arbeit und kapitalistischer Wirtschaft, die in ähnlicher Form noch heute in einigen Ländern existiert. Gegliedert in sechs Kapitel, die inhaltlich vom späten 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen, zeigt Friedrich Lenger am Beispiel der brasilianischen Zuckerindustrie die lebensverachtende Wirtschaftsstruktur, die im 16. Jahrhundert geschaffen wurde. Dieser sogenannte Dreieckshandel bestand aus der Verschleppung von Menschen aus Afrika als Sklaven nach Brasilien, in die Karibik und die Südstaaten der USA, der dortigen Produktion von Rohstoffen für den Export nach Europa und der europäischen Industrieproduktion für an die afrikanischen Küstenregionen. Dadurch bekommen die Leser nicht nur einen Eindruck davon, dass die Neue Welt weitgehend von den Sklaven wirtschaftlich erschlossen wurde und die einzelnen Kolonien lange Zeit auf Sklavenarbeit angewiesen waren. Auch hinsichtlich der Abschaffung der Sklaverei leistet Friedrich Lenger wichtige Aufklärungsarbeit, wobei er daran erinnert, wie diese tatsächlich vonstattenging und wie deren Folgen bis ins 20. Jahrhundert nachwirkten. So hat etwa die Karibikinsel Haiti im Jahr 1825 seine Unabhängigkeit von Frankreich nur unter der Bedingung erreicht, 150 Millionen Goldfrance zu zahlen, um den Eigentumsverlust der Sklavenbesitzer zu kompensieren. Doch die Tilgung dieser Schuld beeinträchtigte bis in die 1950er-Jahre die Entwicklungschance des Landes. Auf ähnliche Weise setzt sich Friedrich Lenger auch mit den verkleideten Formen der Versklavung auseinander, die auf die Abschaffung der Sklaverei folgten. Dabei zeichnet seine Publikation aus, dass es den Lesern einen weit gefassten Horizont öffnet, der auch eine Sozialgeschichte erzählt und den Blick von den Akteuren immer wieder auf die einzelnen Betroffenen kapitalistisch motivierten Handelns lenkt. Wie skrupellos sich dabei viele multinationale Konzerne in innenpolitische Auseinandersetzungen einmischten, wenn sie ihre wirtschaftlichen Interessen gefährdet sahen, illustriert Friedrich Lenger am Beispiel von Lateinamerika. Dabei nennt er exemplarisch nicht nur die US-amerikanische International Telegraph and Telephone Company, die sich für den von der CIA unterstützten Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Chiles, Salvador Allende, eingesetzt hat, sondern auch die United Fruit Company, die im Jahr 1954 ihre guten Beziehungen zum US-amerikanischen Außenministerium sowie zur CIA genutzt hat, um den ebenfalls demokratisch gewählten Präsidenten von Guatemala, Jacobo Árvenz Guzmán, zu stürzen. Zwar ist aus Sicht des Autors im letzten halben Jahrhundert eine Auflösung der Dreiteilung der Welt in Zentrum, Semiperipherie und Peripherie zu erkennen. Doch ändert dies nichts an den Asymmetrien und den Abhängigkeiten, denen Entwicklungsländer und Schwellenländer den entwickelten Industrienationen unterliegen. Dafür sorgen etwa der Internationale Währungsfonds (IWF) sowie die Weltbank. Dabei erläutert Friedrich Lenger, wie beide Institutionen lateinamerikanischen und afrikanischen Staaten ein marktfundamentalistisches Programm aufzwangen und deren Souveränität beschnitten haben. So mussten etwa Länder, die durch gestiegene Energiepreise mit einer ausufernden Staatsverschuldung konfrontiert waren und finanzielle Hilfe in Anspruch nahmen, im Gegenzug ihr Land für ausländische Investoren öffnen und die Staatsquote senken. Dabei offenbart Friedrich Lenger, welch verheerende Auswirkungen es hatte, diesen Ländern den Freihandel aufzuzwingen, ohne im Gegenzug die großen Agrarmärkte der USA oder von Europa zu öffnen, und er macht dabei deutlich, dass der IWF und die Weltbank mit ihrem Handeln augenscheinlich zwar Finanzhilfen leisteten, diese aber nur an Stelle einer militärischen Intervention traten. Obwohl die Geschichte des Kapitalismus eine Zeitspanne umfasst, die nicht erst im 15. Jahrhundert ihren Anfang nimmt, ist es dem renommierten Historiker Friedrich Lenger mit seiner im C.H. Beck Verlag erschienenen Publikation „Der Preis der Welt“ gelungen, ein kleines Meisterwerk zu schaffen, in welchem nicht nur die Globalgeschichte des Kapitalismus der vergangenen 500 Jahre rekapituliert wird, sondern auch deren Auswirkungen aufgezeigt werden, deren Preis noch immer von Menschen aus aller Welt zu bezahlen ist. Die tiefgründige und sorgfältig wissenschaftliche Aufbereitung des komplexen Themas sowie die zahlreichen historischen Bezüge können dabei ebenso überzeugen, wie die vielen Einblicke in die geopolitischen Machtzentren unserer Welt, die Friedrich Lenger in seinen umfangreichen Ausführungen eröffnet.

Das transnationale Geflecht der Globalisierung, das sich, wie fälschlicherweise häufig angenommen, nicht ausschließlich auf die globalen Kapital- und Warenströme bezieht, wurde einst weithin als eine Doktrin angesehen, die der Welt Frieden, Wohlstand und Gleichheit bringen würde. Doch angesichts nicht enden-wollender Konflikte, zahlreicher globaler Krisen sowie der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich wächst vielerorts der Zweifel an dieser Form der internationalen Zusammenarbeit.

Befürworter der Globalisierung sehen im Voranschreiten der transnationalen Vernetzung vor allem die Möglichkeit, die Armut in den Entwicklungsländern (Frontier Markets) und den Schwellenländern (Emerging Markets), die zumindest in geringfügigem oder in bedeutendem Umfang von der Teilhabe am Welthandel profitieren, zu verringern, die Durchsetzung von Menschenrechten zu erwirken, da durch die Öffnung der Märkte Missstände weltweit bekannt werden und der Handel an bestimmte Bedingungen geknüpft werden kann, bereits bestehende Umweltprobleme gemeinschaftlich zu lösen sowie zu einer kulturellen Bereicherung im Zuge eines internationalen Austausches beizutragen. Doch Kritiker sehen im Voranschreiten des Globalisierungsprozesses die reelle Gefahr, einer zunehmenden ökonomischen Abhängigkeit der Entwicklungsländer und der Schwellenländer, da die Industrieländer (Developed Markets) aufgrund ihrer ökonomischen Überlegenheit die Preise an den Weltmärkten diktieren können, die Kluft zwischen Arm und Reich weiter zunimmt und hierdurch der internationale Terrorismus gefördert wird, die Umweltbelastung durch den Transport von Waren und Menschen ein immer größer werdendes Ausmaß einnimmt und schließlich, dass wie im Sinne der Amerikanisierung Europas nach dem Ende des 2. Weltkriegs die Kultur der Industrieländer die der Entwicklungsländer übergestülpt wird, was in weiten Teilen zum Verlust der kulturellen Identität vieler Menschen führen würde.

Ähnlich negativ beschreibt auch die von Karl Marx (1818 – 1883) und Friedrich Engels (1820 – 1895) inspirierte Kapitalismuskritik eine vom Kapitalismus geprägte Gesellschaft als eine Gesellschaft, der Ausbeutung, des sozialen Elends und Entfremdung, wobei im Manifest der Kommunistischen Partei von 1848 die Globalisierung, Internationalisierung und Verstädterung durchaus positiv angesehen werden. Zwar hat der Kapitalismus in den vergangenen 500 Jahren eine Welt hervorgebracht, die ökonomisch hochgradig verflochten ist. Doch erweist sich diese transnationale Verflechtung zugleich auch als hochgradig asymmetrisch. In seiner im C.H. Beck Verlag erschienenen Publikation „Der Preis der Welt“, in der die Globalgeschichte des Kapitalismus im Mittelpunkt steht, zeigt der renommierte Historiker Friedrich Lenger, Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Gießen, auf 669 Seiten eine vom späten 15. Jahrhundert ausgehende Geschichte auf, die von wachsendem Wohlstand und krasser Armut, von Unfreiheit und Gewalt sowie der Gefährdung unseres Planeten handelt, für die wir heute den Preis zahlen. Mit erstaunlichen Erkenntnissen für interessierte Leser beschreibt Friedrich Lenger den Siegeszug des Kapitalismus und erklärt dessen Dynamik, seine Krisen und die große Ungleichheit, die er in den vergangenen 500 Jahren geschaffen hat. Dazu zählt etwa der ungleiche Verbrauch fossiler Ressourcen und der damit einhergehenden Umweltzerstörung, die in den verschiedenen Regionen dieser Welt sehr unterschiedlich zu spüren sind. Und so gleichgültig, wie sich die Handels- und Industriekapitalisten gegenüber der Natur erwiesen haben, so gleichgültig waren sie auch gegenüber menschlichem Leid. So sind Millionen von Sklaven, die noch bis tief ins 19. Jahrhundert hinein auf den Plantagen Amerikas arbeiteten, nur ein Beispiel für die Vereinbarkeit von unfreier Arbeit und kapitalistischer Wirtschaft, die in ähnlicher Form noch heute in einigen Ländern existiert. Gegliedert in sechs Kapitel, die inhaltlich vom späten 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen, zeigt Friedrich Lenger am Beispiel der brasilianischen Zuckerindustrie die lebensverachtende Wirtschaftsstruktur, die im 16. Jahrhundert geschaffen wurde. Dieser sogenannte Dreieckshandel bestand aus der Verschleppung von Menschen aus Afrika als Sklaven nach Brasilien, in die Karibik und die Südstaaten der USA, der dortigen Produktion von Rohstoffen für den Export nach Europa und der europäischen Industrieproduktion für an die afrikanischen Küstenregionen. Dadurch bekommen die Leser nicht nur einen Eindruck davon, dass die Neue Welt weitgehend von den Sklaven wirtschaftlich erschlossen wurde und die einzelnen Kolonien lange Zeit auf Sklavenarbeit angewiesen waren. Auch hinsichtlich der Abschaffung der Sklaverei leistet Friedrich Lenger wichtige Aufklärungsarbeit, wobei er daran erinnert, wie diese tatsächlich vonstattenging und wie deren Folgen bis ins 20. Jahrhundert nachwirkten. So hat etwa die Karibikinsel Haiti im Jahr 1825 seine Unabhängigkeit von Frankreich nur unter der Bedingung erreicht, 150 Millionen Goldfrance zu zahlen, um den Eigentumsverlust der Sklavenbesitzer zu kompensieren. Doch die Tilgung dieser Schuld beeinträchtigte bis in die 1950er-Jahre die Entwicklungschance des Landes. Auf ähnliche Weise setzt sich Friedrich Lenger auch mit den verkleideten Formen der Versklavung auseinander, die auf die Abschaffung der Sklaverei folgten. Dabei zeichnet seine Publikation aus, dass es den Lesern einen weit gefassten Horizont öffnet, der auch eine Sozialgeschichte erzählt und den Blick von den Akteuren immer wieder auf die einzelnen Betroffenen kapitalistisch motivierten Handelns lenkt. Wie skrupellos sich dabei viele multinationale Konzerne in innenpolitische Auseinandersetzungen einmischten, wenn sie ihre wirtschaftlichen Interessen gefährdet sahen, illustriert Friedrich Lenger am Beispiel von Lateinamerika. Dabei nennt er exemplarisch nicht nur die US-amerikanische International Telegraph and Telephone Company, die sich für den von der CIA unterstützten Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Chiles, Salvador Allende, eingesetzt hat, sondern auch die United Fruit Company, die im Jahr 1954 ihre guten Beziehungen zum US-amerikanischen Außenministerium sowie zur CIA genutzt hat, um den ebenfalls demokratisch gewählten Präsidenten von Guatemala, Jacobo Árvenz Guzmán, zu stürzen. Zwar ist aus Sicht des Autors im letzten halben Jahrhundert eine Auflösung der Dreiteilung der Welt in Zentrum, Semiperipherie und Peripherie zu erkennen. Doch ändert dies nichts an den Asymmetrien und den Abhängigkeiten, denen Entwicklungsländer und Schwellenländer den entwickelten Industrienationen unterliegen. Dafür sorgen etwa der Internationale Währungsfonds (IWF) sowie die Weltbank. Dabei erläutert Friedrich Lenger, wie beide Institutionen lateinamerikanischen und afrikanischen Staaten ein marktfundamentalistisches Programm aufzwangen und deren Souveränität beschnitten haben. So mussten etwa Länder, die durch gestiegene Energiepreise mit einer ausufernden Staatsverschuldung konfrontiert waren und finanzielle Hilfe in Anspruch nahmen, im Gegenzug ihr Land für ausländische Investoren öffnen und die Staatsquote senken. Dabei offenbart Friedrich Lenger, welch verheerende Auswirkungen es hatte, diesen Ländern den Freihandel aufzuzwingen, ohne im Gegenzug die großen Agrarmärkte der USA oder von Europa zu öffnen, und er macht dabei deutlich, dass der IWF und die Weltbank mit ihrem Handeln augenscheinlich zwar Finanzhilfen leisteten, diese aber nur an Stelle einer militärischen Intervention traten.

Obwohl die Geschichte des Kapitalismus eine Zeitspanne umfasst, die nicht erst im 15. Jahrhundert ihren Anfang nimmt, ist es dem renommierten Historiker Friedrich Lenger mit seiner im C.H. Beck Verlag erschienenen Publikation „Der Preis der Welt“ gelungen, ein kleines Meisterwerk zu schaffen, in welchem nicht nur die Globalgeschichte des Kapitalismus der vergangenen 500 Jahre rekapituliert wird, sondern auch deren Auswirkungen aufgezeigt werden, deren Preis noch immer von Menschen aus aller Welt zu bezahlen ist. Die tiefgründige und sorgfältig wissenschaftliche Aufbereitung des komplexen Themas sowie die zahlreichen historischen Bezüge können dabei ebenso überzeugen, wie die vielen Einblicke in die geopolitischen Machtzentren unserer Welt, die Friedrich Lenger in seinen umfangreichen Ausführungen eröffnet.

geschrieben am 28.12.2023 | 1108 Wörter | 7288 Zeichen

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