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Kreativitätstechniken


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Rezension von

Christoph Kramer

Kreativitätstechniken Was muß man tun, um für sein Unternehmen den „Schlüsselfaktor Kreativität“ nutzbar zu machen? Nöllke bestimmt fünf Schritte des „kreativen Prozesses“: Ziel bestimmen, Informationsbeschaffung, „kreativer Sprung“, Bewerten und ausarbeiten, Durchsetzen der Lösung. Das zu bestimmende Ziel der kreativen Anstrengung solle möglichst konkret formuliert sein. Der vierte Schritt, Bewertung und Ausarbeitung, sei sehr zentral und werde häufig unterschätzt. Nöllke bietet eigens eine Checkliste zur Beurteilung der gefundenen kreativen Ideen an. Für die eigentliche Ideenfindung, den „kreativen Sprung“, beschreibt Nöllke dann elf Techniken, die helfen sollen, den „konvergenten“ Denkstrom zu verlassen. Die Techniken sind einfach hintereinander nach einem ähnlichen Schema dargestellt: zuerst wird gefragt, was die jeweilige Technik leistet (wo ihre Stärken und Schwächen liegen), dann wird die Technik beschrieben. Irritierend ist, daß unter der Rubrik „Was benötigen Sie dafür“ manchmal solche Banalitäten wie „Schreibzeug und Papier“ auftauchen, ein anderes Mal dann aber Begriffe wie „Phantasie, Neugier, Glück“ aufgelistet werden. Die meisten Techniken lassen sich sowohl in einer Gruppe, als auch von Einzelnen anwenden, die veranschlagte Zeit pro Anwendung schwankt von Technik zu Technik. „Brainstorming“, “Mindmapping” und die meisten anderen Techniken benötigen meist nicht mehr als 1 bis 2 Stunden für die Durchführung. Für „Synektik“ und „progressive Abstraktion“ muß man aber scheinbar etwas mehr Zeit einplanen. Viele Techniken hat der Autor ausdrücklich vom Kreativitäts-Papst Edward de Bono übernommen. Um diese wunderbaren Dinge aber sinnvoll im Unternehmen einzusetzen, solle man einiges beachten: Klare Ziele für die kreative Anstrengung setzen, feste Zeiten für diese Aktivitäten einplanen (eine Art routinierte Kreativität), auf gute Moderation achten (dazu gibt es detailierte Tips), Kreativität als reguläre Arbeitszeit und nicht als kostenlose Zusatzleistung nach Feierabend betrachten und entlohnen (aber nicht zu gut weil sonst der Spaß an der Sache selbst hinter den Erwerbstrieb zurücktreten kann). Vermeiden solle man auch den „kreativen Kasernenhof“, d.h. die Erwartung, die Leute könnten auf Kommando kreativ sein. Insgesamt enttäuscht die Gesamtkonzeption dieses Buches aus der Reihe „Taschenguide“ des Haufe-Verlages ein wenig. Die graphischen Elemente wirken lieb- und einfallslos und unterstützen die Verständlichkeit des Inhalts häufig kaum. Die eingefügten Comics haben meist wenig mit dem Inhalt des Kapitels zu tun, in dem sie abgedruckt sind. Das Buch erscheint bereits in fünfter, durchgesehener Auflage, wirkt aber immer noch irgendwie chaotisch, d.h. zu oberflächlich strukturiert und wenig durchkomponiert. Die darin beschriebenen, wirklich sehr interessanten Kreativitätstechniken, sollte man für die nächste Auflage vielleicht nocheinmal auf das Produkt selbst anwenden, schaden kann es ihm nicht.

Was muß man tun, um für sein Unternehmen den „Schlüsselfaktor Kreativität“ nutzbar zu machen? Nöllke bestimmt fünf Schritte des „kreativen Prozesses“: Ziel bestimmen, Informationsbeschaffung, „kreativer Sprung“, Bewerten und ausarbeiten, Durchsetzen der Lösung. Das zu bestimmende Ziel der kreativen Anstrengung solle möglichst konkret formuliert sein. Der vierte Schritt, Bewertung und Ausarbeitung, sei sehr zentral und werde häufig unterschätzt. Nöllke bietet eigens eine Checkliste zur Beurteilung der gefundenen kreativen Ideen an.

Für die eigentliche Ideenfindung, den „kreativen Sprung“, beschreibt Nöllke dann elf Techniken, die helfen sollen, den „konvergenten“ Denkstrom zu verlassen. Die Techniken sind einfach hintereinander nach einem ähnlichen Schema dargestellt: zuerst wird gefragt, was die jeweilige Technik leistet (wo ihre Stärken und Schwächen liegen), dann wird die Technik beschrieben. Irritierend ist, daß unter der Rubrik „Was benötigen Sie dafür“ manchmal solche Banalitäten wie „Schreibzeug und Papier“ auftauchen, ein anderes Mal dann aber Begriffe wie „Phantasie, Neugier, Glück“ aufgelistet werden. Die meisten Techniken lassen sich sowohl in einer Gruppe, als auch von Einzelnen anwenden, die veranschlagte Zeit pro Anwendung schwankt von Technik zu Technik. „Brainstorming“, “Mindmapping” und die meisten anderen Techniken benötigen meist nicht mehr als 1 bis 2 Stunden für die Durchführung. Für „Synektik“ und „progressive Abstraktion“ muß man aber scheinbar etwas mehr Zeit einplanen. Viele Techniken hat der Autor ausdrücklich vom Kreativitäts-Papst Edward de Bono übernommen.

Um diese wunderbaren Dinge aber sinnvoll im Unternehmen einzusetzen, solle man einiges beachten: Klare Ziele für die kreative Anstrengung setzen, feste Zeiten für diese Aktivitäten einplanen (eine Art routinierte Kreativität), auf gute Moderation achten (dazu gibt es detailierte Tips), Kreativität als reguläre Arbeitszeit und nicht als kostenlose Zusatzleistung nach Feierabend betrachten und entlohnen (aber nicht zu gut weil sonst der Spaß an der Sache selbst hinter den Erwerbstrieb zurücktreten kann). Vermeiden solle man auch den „kreativen Kasernenhof“, d.h. die Erwartung, die Leute könnten auf Kommando kreativ sein.

Insgesamt enttäuscht die Gesamtkonzeption dieses Buches aus der Reihe „Taschenguide“ des Haufe-Verlages ein wenig. Die graphischen Elemente wirken lieb- und einfallslos und unterstützen die Verständlichkeit des Inhalts häufig kaum. Die eingefügten Comics haben meist wenig mit dem Inhalt des Kapitels zu tun, in dem sie abgedruckt sind. Das Buch erscheint bereits in fünfter, durchgesehener Auflage, wirkt aber immer noch irgendwie chaotisch, d.h. zu oberflächlich strukturiert und wenig durchkomponiert. Die darin beschriebenen, wirklich sehr interessanten Kreativitätstechniken, sollte man für die nächste Auflage vielleicht nocheinmal auf das Produkt selbst anwenden, schaden kann es ihm nicht.

geschrieben am 01.01.2007 | 396 Wörter | 2540 Zeichen

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