Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

The Green Mile: Der qualvolle Tod


Statistiken
  • 3776 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Buchreihe
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Marc-Florian Wendland

Der qualvolle Tod Es gibt keinen Zweifel mehr: John Coffey kann mit den Händen heilen. Nicht nur, dass er Paul Edgecombs Blaseninfektion quasi hinfort gepustet hat, nein, jetzt hat er sogar den sterbenden Mr. Jingles ins Leben zurückgeholt. Und das obwohl Percy der kleinen Maus in einer unachtsamen Situation das Rückgrat zertreten hat. Dies trägt nicht zur Freundschaft zwischen Percy und Delacroix bei. Und Percy, der gegen Abgabe des Versprechens sich versetzen zu lassen, das Kommando bei Delacroix Hinrichtung erhält, hat einen teuflischen Plan, um dem Franzosen einen schmerzvollen Tod zu bereiten. Doch was er bewirkte, hatte er sich nicht in den kühnsten Träumen vorstellen können... Jetzt geht die Handlung doch recht „straight forward“ um es mal mit einem allseits beliebten Anglizismus auszudrücken. Die Story des dritten Bandes knüpft nahtlos an die Vorgeschichte an. Dabei finde ich das Stilmittel, das King gewählt hat, recht amüsant. Er wiederholt knapp eine Seite des vorhergehende Bandes, wie man das von den Werbeunterbrechungen im Fernsehen kennt. John Coffey spielt wieder eine eher zurückhaltende Rolle und noch immer weiß der Leser nicht, wo King mit ihm hin will. Leider gefiel mir die Initialzündung für den Shadow, für das große Highlight der Geschichte, nicht besonders. Dies wirkte sehr an den Haaren herbeigezogen, als ob King wusste, wo er hin wollte, aber nicht wie er dort hin konnte. Letztlich wurde über den Charakter, wegen dem die Truppe von Block E ihre Jobs aufs Spiel setzen, zu wenig in die Geschichte integriert. Der Tod des Franzosen auf dem elektrischen Stuhl hat jedoch diese bekannte King'sche Plastizität und einen ordentlichen Ekelfaktor.

Es gibt keinen Zweifel mehr: John Coffey kann mit den Händen heilen. Nicht nur, dass er Paul Edgecombs Blaseninfektion quasi hinfort gepustet hat, nein, jetzt hat er sogar den sterbenden Mr. Jingles ins Leben zurückgeholt. Und das obwohl Percy der kleinen Maus in einer unachtsamen Situation das Rückgrat zertreten hat.

weitere Rezensionen von Marc-Florian Wendland

#
rezensiert seit
Buchtitel
2
12.10.2010
3
12.10.2010
4
12.10.2010
5
01.10.2010

Dies trägt nicht zur Freundschaft zwischen Percy und Delacroix bei. Und Percy, der gegen Abgabe des Versprechens sich versetzen zu lassen, das Kommando bei Delacroix Hinrichtung erhält, hat einen teuflischen Plan, um dem Franzosen einen schmerzvollen Tod zu bereiten. Doch was er bewirkte, hatte er sich nicht in den kühnsten Träumen vorstellen können...

Jetzt geht die Handlung doch recht „straight forward“ um es mal mit einem allseits beliebten Anglizismus auszudrücken. Die Story des dritten Bandes knüpft nahtlos an die Vorgeschichte an. Dabei finde ich das Stilmittel, das King gewählt hat, recht amüsant. Er wiederholt knapp eine Seite des vorhergehende Bandes, wie man das von den Werbeunterbrechungen im Fernsehen kennt.

John Coffey spielt wieder eine eher zurückhaltende Rolle und noch immer weiß der Leser nicht, wo King mit ihm hin will. Leider gefiel mir die Initialzündung für den Shadow, für das große Highlight der Geschichte, nicht besonders. Dies wirkte sehr an den Haaren herbeigezogen, als ob King wusste, wo er hin wollte, aber nicht wie er dort hin konnte. Letztlich wurde über den Charakter, wegen dem die Truppe von Block E ihre Jobs aufs Spiel setzen, zu wenig in die Geschichte integriert.

Der Tod des Franzosen auf dem elektrischen Stuhl hat jedoch diese bekannte King'sche Plastizität und einen ordentlichen Ekelfaktor.

geschrieben am 01.06.2008 | 259 Wörter | 1433 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen