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no budget marketing


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Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
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Rezension von

Matthias Gebhardt

no budget marketing Das Buch „no budget marketing“ von Alois Gmeiner erschien 2010 in seiner 1. Auflage im Redline Verlag. Der Autor will dem Leser mit dem Werk die „besten Werbemittel für leere Kassen“ aufzeigen. In einem provokativen Werbestil beginnt Gmeiner das Buch und weist auf den ersten Seiten darauf hin, wie einfach kostenfreie Werbung sei. In diesem Kontext geht der Autor zu Eigenwerbung über und meint, dass der Leser für diese konkrete Werbung sogar gezahlt habe. Die Einleitung wird so zum regelrechten Flop. Den Käufer als dumm darzustellen, ist ein dankbar schlechter Start in ein Buch. Weiter lässt die Überschrift wegen einer inhaltlichen Täuschung zu wünschen übrig. Werden im Anschluss doch kaum kostenlose Marketingmaßnahmen genannt, trifft die Aussage nicht zu; Werbung ohne Kosten ist keine Sache der Unmöglichkeit und ist in weitaus größerem Maße als beschrieben möglich. Die weiteren Inhalte jedoch können den Fehlstart weitgehend ausgleichen. In 19 Teilbereichen werden Themen wie die Soll- und Istanalyse als erster Schritt zum Marketingvorhaben besprochen, wobei anschließend unter anderem das Firmenlogo, Blitzwerbemittel, Flugblätter, Google-AdWords und Kooperationen vorgestellt werden. Mit einer übersichtlichen Gliederung im Allgemeinen und im Fließtext im Speziellen wird eine gute Basis für Verständnis und Lernen geschaffen. Durch photographische Abbildungen, stichpunktartige Faktenlistung und Hervorhebung von praktischen Beispielen oder bedeutenden Aspekten wird zudem ein leserfreundliches Gesamtbild geschaffen. Die Übersicht gepaart mit einer attraktiven Darstellungsart verleiht dem Buch somit den unersetzbaren Wert des Leserinteresses. Die Sprache ist hierbei, orientiert an verständlichen Formulierungen und einer kurzen, wie auch einfachen Syntax, Zeichen einer schnellen Lektüre, deren Niveau sich vermehrt in Inhalten zeigt. Auffällig und nahezu ungewöhnlich ist das didaktische Konzept des Buches. Neben allgemeinen Erklärungen und der praktischen Veranschaulichungen sind stets an passender Stelle Freiräume für eigene Schriften gegeben. Als Hilfe für den Umgang damit werden Arbeitsaufträge gestellt. Durch diese wird der Leser zu einer sofortigen Umsetzung voriger Anregungen zu bestimmten, vorgestellten Thematiken animiert, was wiederum den praktischen Wert des Buches ungemein steigert. Weiterer positiver Aspekt ist die Kreativität des Autors. Anhand von ausgefallenen, atypischen Beispielen aus der Praxis mit kreativen Lösungsansätzen gelingt es hier zu neuen Ideen anzuregen und gute Denkanstöße zu liefern. So wird etwa neben einer Pressemitteilung zur Herstellung eines speziellen Wurstsalates eine Lieferung des entsprechenden Produktes an die Journalisten als erfolgreiches Beispielkonzept vorgestellt. Negativ fällt auf, dass die Erläuterungen im Einzelnen in Teilen umfassender ausfallen könnten. Die Kürze lässt zwar eine gewisse Prägnanz entstehen, führt aber neben dieser zu Unvollständigkeit. Es ist ein Schwanken zwischen Kreativdenken, guten Praxisbeispielen und gewolltem Detailreichtum, der viele Themengebiete nennt aber nicht ausführlich genug bespricht. Summa summarum ist das Buch eine Möglichkeit für Unternehmen mit geringem Marketing Budget einige Werbewege kennen zu lernen und selbst kreative Ideen zu entwickeln. Als alleiniges Arbeitsmittel ist es jedoch nicht ausreichend, gerade wegen einer nicht abschließenden Behandlung möglicher Marketingmethoden.

Das Buch „no budget marketing“ von Alois Gmeiner erschien 2010 in seiner 1. Auflage im Redline Verlag. Der Autor will dem Leser mit dem Werk die „besten Werbemittel für leere Kassen“ aufzeigen.

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In einem provokativen Werbestil beginnt Gmeiner das Buch und weist auf den ersten Seiten darauf hin, wie einfach kostenfreie Werbung sei. In diesem Kontext geht der Autor zu Eigenwerbung über und meint, dass der Leser für diese konkrete Werbung sogar gezahlt habe. Die Einleitung wird so zum regelrechten Flop. Den Käufer als dumm darzustellen, ist ein dankbar schlechter Start in ein Buch.

Weiter lässt die Überschrift wegen einer inhaltlichen Täuschung zu wünschen übrig. Werden im Anschluss doch kaum kostenlose Marketingmaßnahmen genannt, trifft die Aussage nicht zu; Werbung ohne Kosten ist keine Sache der Unmöglichkeit und ist in weitaus größerem Maße als beschrieben möglich.

Die weiteren Inhalte jedoch können den Fehlstart weitgehend ausgleichen. In 19 Teilbereichen werden Themen wie die Soll- und Istanalyse als erster Schritt zum Marketingvorhaben besprochen, wobei anschließend unter anderem das Firmenlogo, Blitzwerbemittel, Flugblätter, Google-AdWords und Kooperationen vorgestellt werden.

Mit einer übersichtlichen Gliederung im Allgemeinen und im Fließtext im Speziellen wird eine gute Basis für Verständnis und Lernen geschaffen. Durch photographische Abbildungen, stichpunktartige Faktenlistung und Hervorhebung von praktischen Beispielen oder bedeutenden Aspekten wird zudem ein leserfreundliches Gesamtbild geschaffen. Die Übersicht gepaart mit einer attraktiven Darstellungsart verleiht dem Buch somit den unersetzbaren Wert des Leserinteresses.

Die Sprache ist hierbei, orientiert an verständlichen Formulierungen und einer kurzen, wie auch einfachen Syntax, Zeichen einer schnellen Lektüre, deren Niveau sich vermehrt in Inhalten zeigt.

Auffällig und nahezu ungewöhnlich ist das didaktische Konzept des Buches. Neben allgemeinen Erklärungen und der praktischen Veranschaulichungen sind stets an passender Stelle Freiräume für eigene Schriften gegeben. Als Hilfe für den Umgang damit werden Arbeitsaufträge gestellt. Durch diese wird der Leser zu einer sofortigen Umsetzung voriger Anregungen zu bestimmten, vorgestellten Thematiken animiert, was wiederum den praktischen Wert des Buches ungemein steigert.

Weiterer positiver Aspekt ist die Kreativität des Autors. Anhand von ausgefallenen, atypischen Beispielen aus der Praxis mit kreativen Lösungsansätzen gelingt es hier zu neuen Ideen anzuregen und gute Denkanstöße zu liefern. So wird etwa neben einer Pressemitteilung zur Herstellung eines speziellen Wurstsalates eine Lieferung des entsprechenden Produktes an die Journalisten als erfolgreiches Beispielkonzept vorgestellt.

Negativ fällt auf, dass die Erläuterungen im Einzelnen in Teilen umfassender ausfallen könnten. Die Kürze lässt zwar eine gewisse Prägnanz entstehen, führt aber neben dieser zu Unvollständigkeit. Es ist ein Schwanken zwischen Kreativdenken, guten Praxisbeispielen und gewolltem Detailreichtum, der viele Themengebiete nennt aber nicht ausführlich genug bespricht.

Summa summarum ist das Buch eine Möglichkeit für Unternehmen mit geringem Marketing Budget einige Werbewege kennen zu lernen und selbst kreative Ideen zu entwickeln. Als alleiniges Arbeitsmittel ist es jedoch nicht ausreichend, gerade wegen einer nicht abschließenden Behandlung möglicher Marketingmethoden.

geschrieben am 25.06.2010 | 456 Wörter | 2965 Zeichen

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