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Die Examensklausur


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Matthias Gebhardt

Die Examensklausur Das Buch "Die Examensklausur" von Preis, Prütting, Weigend und Sachs erschien in diesem Jahr (2010) in seiner 4. Auflage. im Franz Vahlen Verlag. Die Autoren wollen mit dem Werk eine Hilfe zur Vorbereitung auf den schriftlichen Teil der staatlichen Pflichtfachprüfung des Juraexamens bereitstellen. Diese vierte Auflage lässt das Buch jünger erscheinen als es tatsächlich ist. In diesem Jahr feiert es schon seinen 40. Geburtstag und ist im Rahmen der Klausurenkurs-Bücher damit zweifellos ein Urgestein mit entsprechender Qualität. Denn langjähriges Bestehen führt zu Erfahrung und zeigt, dass es sich gut verkauft, was wiederum für uns bedeutet, dass es seinen Preis wohl wert ist. Doch Genaueres im Folgenden: Inhaltlich bietet das Buch 30 Fälle, von denen 10 aus dem bürgerlichen Recht, 5 aus dem Handels-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht, 5 aus dem Strafrecht und 10 aus dem öffentlichen Recht stammen. Die Themen, etwa im Zivilrecht, reichen dabei von Schadensersatz, Rückforderung oder Zurechnung über Abgrenzung und inhaltliche Positionierung der unterschiedlichen Gesellschaftsformen, zivilprozessrechtliche Ansprüche bis hin zu bereicherungsrechtlichen Ansprüchen und den Erbrechtlichen. Somit wird ersichtlich, dass die bedeutendsten Rechtsgebiete mit ihren Spezialitäten enthalten sind. Bevor die Klausurfälle jedoch behandelt werden, gibt es ein einleitendes Kapitel, das darstellt, wie oft welche Problematiken rein prozentual im Examen gestellt wurden (die Autoren sind Examenskorrektoren). Für das Examen selbst kann dies für die Lerngewichtung helfen. Es ist und soll aber keine Aussage über Künftiges sein, lediglich zeigen, was wichtig sein mag und warum die inhaltliche Gewichtung des Buches ist wie sie ist. Nach dem kurzen einführenden Teil wird ein Fall nach dem anderen abgehandelt. Zu Beginn eines solchen werden nach dem Sachverhalt stichpunktartig die enthaltenen Rechtsfragen aufgelistet und Lesehinweise zu Aufsätzen gegeben. Mit diesen Stützen kann selbst am Anfang der Exmanesvorbereitungen eine eigene Bearbeitung vor dem Durcharbeiten der Musterlösung versucht werden. Das stärkt dann das Selbstvertrauen, motiviert und erhöht den Lerneffekt. Die Musterlösung danach ist leicht verständlich, gutachterlich sauber gegliedert und zeigt alle wichtigen Punkte auf, wobei die Erläuterungen in angemessener Länge gehalten sind. Die Lösungen können so gut nachvollzogen werden und Anhaltspunkt für Wiederholung und das Lernen an sich sein. Unterstützend wirken auch die Anmerkungen am Ende eines jeden Falles. Diese weisen auf die die Stellen hin, die besonders gerne vergessen oder falsch gelöst werden und wie diese Probleme aus dem Sachverhalt gelesen werden können. Was noch erwähnt sein sollte – das verwaltungsrechtlich behandelte Landesrecht ist das von NRW. Das heißt, dass es Abweichungen vom eigenen Landesrecht geben kann, was aber gerade vor dem Examen eine dafür nützliche Eigeninitiative fordert und so auch gelingen sollte. Mit einem Preis von nur 26 Euro für das 520-Seiten-Werk ist das Buch außerdem noch eine verhältnismäßig günstige Anschaffung, was preislich, inhaltlich und didaktisch zu dem Schluss einer Empfehlung ohne Zweifel kommen lässt.

Das Buch "Die Examensklausur" von Preis, Prütting, Weigend und Sachs erschien in diesem Jahr (2010) in seiner 4. Auflage. im Franz Vahlen Verlag. Die Autoren wollen mit dem Werk eine Hilfe zur Vorbereitung auf den schriftlichen Teil der staatlichen Pflichtfachprüfung des Juraexamens bereitstellen.

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Diese vierte Auflage lässt das Buch jünger erscheinen als es tatsächlich ist. In diesem Jahr feiert es schon seinen 40. Geburtstag und ist im Rahmen der Klausurenkurs-Bücher damit zweifellos ein Urgestein mit entsprechender Qualität. Denn langjähriges Bestehen führt zu Erfahrung und zeigt, dass es sich gut verkauft, was wiederum für uns bedeutet, dass es seinen Preis wohl wert ist. Doch Genaueres im Folgenden:

Inhaltlich bietet das Buch 30 Fälle, von denen 10 aus dem bürgerlichen Recht, 5 aus dem Handels-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht, 5 aus dem Strafrecht und 10 aus dem öffentlichen Recht stammen. Die Themen, etwa im Zivilrecht, reichen dabei von Schadensersatz, Rückforderung oder Zurechnung über Abgrenzung und inhaltliche Positionierung der unterschiedlichen Gesellschaftsformen, zivilprozessrechtliche Ansprüche bis hin zu bereicherungsrechtlichen Ansprüchen und den Erbrechtlichen. Somit wird ersichtlich, dass die bedeutendsten Rechtsgebiete mit ihren Spezialitäten enthalten sind. Bevor die Klausurfälle jedoch behandelt werden, gibt es ein einleitendes Kapitel, das darstellt, wie oft welche Problematiken rein prozentual im Examen gestellt wurden (die Autoren sind Examenskorrektoren). Für das Examen selbst kann dies für die Lerngewichtung helfen. Es ist und soll aber keine Aussage über Künftiges sein, lediglich zeigen, was wichtig sein mag und warum die inhaltliche Gewichtung des Buches ist wie sie ist.

Nach dem kurzen einführenden Teil wird ein Fall nach dem anderen abgehandelt. Zu Beginn eines solchen werden nach dem Sachverhalt stichpunktartig die enthaltenen Rechtsfragen aufgelistet und Lesehinweise zu Aufsätzen gegeben. Mit diesen Stützen kann selbst am Anfang der Exmanesvorbereitungen eine eigene Bearbeitung vor dem Durcharbeiten der Musterlösung versucht werden. Das stärkt dann das Selbstvertrauen, motiviert und erhöht den Lerneffekt. Die Musterlösung danach ist leicht verständlich, gutachterlich sauber gegliedert und zeigt alle wichtigen Punkte auf, wobei die Erläuterungen in angemessener Länge gehalten sind. Die Lösungen können so gut nachvollzogen werden und Anhaltspunkt für Wiederholung und das Lernen an sich sein. Unterstützend wirken auch die Anmerkungen am Ende eines jeden Falles. Diese weisen auf die die Stellen hin, die besonders gerne vergessen oder falsch gelöst werden und wie diese Probleme aus dem Sachverhalt gelesen werden können.

Was noch erwähnt sein sollte – das verwaltungsrechtlich behandelte Landesrecht ist das von NRW. Das heißt, dass es Abweichungen vom eigenen Landesrecht geben kann, was aber gerade vor dem Examen eine dafür nützliche Eigeninitiative fordert und so auch gelingen sollte.

Mit einem Preis von nur 26 Euro für das 520-Seiten-Werk ist das Buch außerdem noch eine verhältnismäßig günstige Anschaffung, was preislich, inhaltlich und didaktisch zu dem Schluss einer Empfehlung ohne Zweifel kommen lässt.

geschrieben am 03.02.2011 | 450 Wörter | 2741 Zeichen

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