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Festkörperphysik


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Rezension von

Markus Gebhardt

Festkörperphysik Das Lehrbuch "Festkörperphysik" von Neil W. Ashcroft und David N. Mermin ist 2012 in 4. Auflage im Oldenbourg Verlag erschienen. Es gehört neben der "Einführung in die Festkörperphysik" von Charles Kittel definitiv zu den Klassikern unter den Physik-Lehrbüchern und vermittelt auf 1080 Seiten die gesamten Grundlagen der Festkörperphysik. Nach einem Vorwort der Autoren und einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis findet man gleich zu Beginn eine Auflistung aller Tabellen für Daten und verschiedene theoretische Ergebnisse und wo sie im Buch zu finden sind. Das ist sehr praktisch, da man sie zum einen direkt in den Fließtext zum betreffenden Thema integriert hat und somit kein zusätzliches Blättern nötig ist und zum anderen, dank der Auflistung, sehr schnell finden kann. Das Buch beinhaltet 34 Kapitel und behandelt darin so ziemlich alle Themen, die das Physiker-Herz begehrt; angefangen bei der Drude- und der Sommerfeld-Theorie der Metalle über Kristallgitter, Oberflächeneffekte, Magnetismus und Supraleitung. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen einleitenden Text und schildert daraufhin didaktisch sinnvoll aufbereitet die betreffenden Themengebiete. Am Ende jeden Kapitels findet man Übungsaufgaben, die eine unmittelbare Überprüfung des Gelernten ermöglichen. Unterstützt wird der Fließtext durch die bereits angesprochenen Tabellen und zahlreiche Graphiken und Abbildungen. Diese sind zwar in schwarz/weiß gehalten, was jedoch nicht die Übersichtlichkeit beeinträchtigt. Im gesamten Buch wird meistens auf komplizierte und ausführliche quantenmechanische Rechnungen verzichtet. Stattdessen wird mit durchweg logischer Argumentation ein detaillierter Überblick über das Thema entwickelt, was gerade dem Anfänger den Einstieg in das komplexe Themengebiet der Physik erleichtert. Wer dennoch nicht auf Berechnungen und Herleitungen verzichten möchte, der findet alles nötige schließlich im Anhang, der allein schon über 50 Seiten beträgt und zum Beispiel die Berechnung des Landéschen g-Faktors, Streutheorie von Neutronen an einem Kristall oder Bedingungen für das Ausbleiben von Interbandübergängen in homogenen elektrischen Feldern oder homogenen Magnetfeldern beinhaltet. Im Einband des Werks findet man als kleinen Bonus noch eine Tabelle fundamentaler physikalischer Konstanten, Energieäquivalente für Photonen und ein Periodensystem. Fazit: Das vorliegende Werk ist im Grunde aus dem Bücherregal eines Bachelor- oder Masterstudenten der Physik nicht wegzudenken. Es eignet sich durch seine Stofffülle auch noch in höheren Semestern immer wieder zum Nachschlagen von Inhalten. Durch seinen stabilen Einband ist es zudem ohne größere Schäden zu transportieren. Trotz des stolzen Preises von 79,80€ kann ich das Lehrbuch somit sehr empfehlen.

Das Lehrbuch "Festkörperphysik" von Neil W. Ashcroft und David N. Mermin ist 2012 in 4. Auflage im Oldenbourg Verlag erschienen. Es gehört neben der "Einführung in die Festkörperphysik" von Charles Kittel definitiv zu den Klassikern unter den Physik-Lehrbüchern und vermittelt auf 1080 Seiten die gesamten Grundlagen der Festkörperphysik.

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Nach einem Vorwort der Autoren und einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis findet man gleich zu Beginn eine Auflistung aller Tabellen für Daten und verschiedene theoretische Ergebnisse und wo sie im Buch zu finden sind. Das ist sehr praktisch, da man sie zum einen direkt in den Fließtext zum betreffenden Thema integriert hat und somit kein zusätzliches Blättern nötig ist und zum anderen, dank der Auflistung, sehr schnell finden kann. Das Buch beinhaltet 34 Kapitel und behandelt darin so ziemlich alle Themen, die das Physiker-Herz begehrt; angefangen bei der Drude- und der Sommerfeld-Theorie der Metalle über Kristallgitter, Oberflächeneffekte, Magnetismus und Supraleitung. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen einleitenden Text und schildert daraufhin didaktisch sinnvoll aufbereitet die betreffenden Themengebiete. Am Ende jeden Kapitels findet man Übungsaufgaben, die eine unmittelbare Überprüfung des Gelernten ermöglichen. Unterstützt wird der Fließtext durch die bereits angesprochenen Tabellen und zahlreiche Graphiken und Abbildungen. Diese sind zwar in schwarz/weiß gehalten, was jedoch nicht die Übersichtlichkeit beeinträchtigt. Im gesamten Buch wird meistens auf komplizierte und ausführliche quantenmechanische Rechnungen verzichtet. Stattdessen wird mit durchweg logischer Argumentation ein detaillierter Überblick über das Thema entwickelt, was gerade dem Anfänger den Einstieg in das komplexe Themengebiet der Physik erleichtert. Wer dennoch nicht auf Berechnungen und Herleitungen verzichten möchte, der findet alles nötige schließlich im Anhang, der allein schon über 50 Seiten beträgt und zum Beispiel die Berechnung des Landéschen g-Faktors, Streutheorie von Neutronen an einem Kristall oder Bedingungen für das Ausbleiben von Interbandübergängen in homogenen elektrischen Feldern oder homogenen Magnetfeldern beinhaltet. Im Einband des Werks findet man als kleinen Bonus noch eine Tabelle fundamentaler physikalischer Konstanten, Energieäquivalente für Photonen und ein Periodensystem.

Fazit: Das vorliegende Werk ist im Grunde aus dem Bücherregal eines Bachelor- oder Masterstudenten der Physik nicht wegzudenken. Es eignet sich durch seine Stofffülle auch noch in höheren Semestern immer wieder zum Nachschlagen von Inhalten. Durch seinen stabilen Einband ist es zudem ohne größere Schäden zu transportieren. Trotz des stolzen Preises von 79,80€ kann ich das Lehrbuch somit sehr empfehlen.

geschrieben am 25.07.2013 | 374 Wörter | 2388 Zeichen

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