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Southern-Reach Trilogie, Bd. 3: Akzeptanz


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Akzeptanz Nun also das Finale der Souther Reach Trilogie – wenn man sie denn überhaupt noch so nennen darf. Denn um Southern Reach, die (Pseudo-)Behörde der großen und irgendwie geheimen Organisation Central geht es im dritten Band kaum noch. Nachdem Control und Ghostbird am Ende des zweiten Bandes durch eine Art Wasserstrudel in Area X zurückgekehrt sind und die Direktorin als irgendwie mutiertes Wesen aus Area X wieder aufgetaucht ist, werden im dritten Band die Wege der genannten Personen zusammengeführt und bisherige Lücken in den Erzählungen zu schließen versucht. Dies betrifft auch die Geschichte des Leuchtturmwärters Saul Evans, die Existenz der S&S-Brigaden, die Rolle der stellvertretenden Direktorin Grace und die manipulative Stellung von Lowry als Spin-Doktor der ganzen Operationen rund um Area X. Durch den ständigen Perspektivwechsel zwischen den Personen werden viele, aber für den Leser beileibe nicht alle Dinge so aufgeklärt, wie man es sich wünschen würde. Es bleiben einige Fragezeichen, was die verschiedenen Personen und deren Handlungen betrifft. Und noch viel mehr trifft das auf die gesamte Story zu: woher kam Area X, was ist Area X überhaupt und was genau ist eigentlich nun das Ende der Geschichte? Ein offenes Ende kann ja eine interessante Variante für einen Roman sein, aber wenn man schon zwei Bücher zu dem Thema hinter sich hat, möchte man doch mehr als den Nebel, den Vandermeer auch im dritten Band munter verbreitet und eben nicht lichtet. Es gibt zwar diverse Andeutungen auf extraterrestrisches Leben, auf Lichterscheinungen, Mutantenwesen, Verschiebungen in den Raum- und Zeit-Achsen, Duplikate und Metamorphosen, dazu den Verdacht eines misslungenen Experiments, aber eine halbwegs klare, für den Leser akzeptable Linie wird eben nicht eingeschlagen. Auch die Bedeutung der Pflanze, die Evans, die Direktorin und auch Whitby, am Ende wohl auch Control massiv beeinflusst hat, wird nicht aufgeklärt. Dasselbe gilt für den Crawler. Oder auch für die Absichten des Ganzen. Während man bei den ersten beiden Büchern über Schwächen im Erzählduktus durchaus hinwegsehen konnte, weil es ja schien, dass sich alles auf ein Finale konzentriert, sorgt die nunmehr enttäuschende Aufbereitung des Romanstoffs im letzten Band auch bezüglich der Lektüre der ersten beiden Bände im Nachhinein für einen faden Beigeschmack. Dabei ist der Plot ohnehin so im Phantastischen angesiedelt, dass man auch ein irgendwie plausibles Ende hätte finden können. Das hätte sich dann neben die durchaus gelungenen allgemeinen Betrachtungen fügen können, etwa die Frage, ob wirklich alles einen Zweck haben muss oder ob das Atypische immer außerhalb unseres Wahrnehmbaren liegen muss, oder nicht vielmehr schon immer neben uns existierte. Insgesamt verbleibt bei mir deshalb als Fazit für diesen Roman kein positives Ergebnis.

Nun also das Finale der Souther Reach Trilogie – wenn man sie denn überhaupt noch so nennen darf. Denn um Southern Reach, die (Pseudo-)Behörde der großen und irgendwie geheimen Organisation Central geht es im dritten Band kaum noch. Nachdem Control und Ghostbird am Ende des zweiten Bandes durch eine Art Wasserstrudel in Area X zurückgekehrt sind und die Direktorin als irgendwie mutiertes Wesen aus Area X wieder aufgetaucht ist, werden im dritten Band die Wege der genannten Personen zusammengeführt und bisherige Lücken in den Erzählungen zu schließen versucht. Dies betrifft auch die Geschichte des Leuchtturmwärters Saul Evans, die Existenz der S&S-Brigaden, die Rolle der stellvertretenden Direktorin Grace und die manipulative Stellung von Lowry als Spin-Doktor der ganzen Operationen rund um Area X. Durch den ständigen Perspektivwechsel zwischen den Personen werden viele, aber für den Leser beileibe nicht alle Dinge so aufgeklärt, wie man es sich wünschen würde. Es bleiben einige Fragezeichen, was die verschiedenen Personen und deren Handlungen betrifft. Und noch viel mehr trifft das auf die gesamte Story zu: woher kam Area X, was ist Area X überhaupt und was genau ist eigentlich nun das Ende der Geschichte? Ein offenes Ende kann ja eine interessante Variante für einen Roman sein, aber wenn man schon zwei Bücher zu dem Thema hinter sich hat, möchte man doch mehr als den Nebel, den Vandermeer auch im dritten Band munter verbreitet und eben nicht lichtet. Es gibt zwar diverse Andeutungen auf extraterrestrisches Leben, auf Lichterscheinungen, Mutantenwesen, Verschiebungen in den Raum- und Zeit-Achsen, Duplikate und Metamorphosen, dazu den Verdacht eines misslungenen Experiments, aber eine halbwegs klare, für den Leser akzeptable Linie wird eben nicht eingeschlagen. Auch die Bedeutung der Pflanze, die Evans, die Direktorin und auch Whitby, am Ende wohl auch Control massiv beeinflusst hat, wird nicht aufgeklärt. Dasselbe gilt für den Crawler. Oder auch für die Absichten des Ganzen.

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Während man bei den ersten beiden Büchern über Schwächen im Erzählduktus durchaus hinwegsehen konnte, weil es ja schien, dass sich alles auf ein Finale konzentriert, sorgt die nunmehr enttäuschende Aufbereitung des Romanstoffs im letzten Band auch bezüglich der Lektüre der ersten beiden Bände im Nachhinein für einen faden Beigeschmack. Dabei ist der Plot ohnehin so im Phantastischen angesiedelt, dass man auch ein irgendwie plausibles Ende hätte finden können. Das hätte sich dann neben die durchaus gelungenen allgemeinen Betrachtungen fügen können, etwa die Frage, ob wirklich alles einen Zweck haben muss oder ob das Atypische immer außerhalb unseres Wahrnehmbaren liegen muss, oder nicht vielmehr schon immer neben uns existierte.

Insgesamt verbleibt bei mir deshalb als Fazit für diesen Roman kein positives Ergebnis.

geschrieben am 23.08.2015 | 427 Wörter | 2409 Zeichen

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