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Experimentierfreudig


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Rezension von

Martina Meier

Experimentierfreudig "Spielend im Alltag Physik und Chemie lernen", wer möchte das nicht? Nun gibt es zahlreiche Bücher, die Kinder zum naturwissenschaftlichen Experimentieren anregen sollen, manche halten, was sie auf den ersten Blick versprechen, andere nicht. Doch das im 104-Verlag erschienene "Buch" "Experimentierfreudig", welches eingangs genannten Untertitel trägt, hält auf jeden Fall, was es verspricht. Nicht zuletzt wurden die 52 Versuche unter Mitwirkung des "Wie? So! Kinderlabors" in Hamburg unter Mithilfe einer Physikingenieurin sowie der eigenen Kinder der drei Autorinnen eingehend getestet und für gut befunden. Dabei unterscheidet sich das "Buch" schon durch seine äußere Form von jedem anderen Buch. Es hat nämlich keine Seiten, sondern Einzelkarten, und ist auch nicht geheftet, sondern liegt als Klickbox vor. Das hat - und jeder der einmal eines der Experimente selbst ausprobiert hat, wird das sicher bestätigen - ungeheure Vorteile. Denn wer hat beim Testen und Probieren schon gerne ein großes teures Buch vor sich liegen, eine einzelne Karte kann man schnell einmal an der Wand aufhängen, sie liegt nicht im Weg herum und verträgt auch schon einmal einen Wasserspritzer - was sich bei manchen Versuchen gar nicht anders machen lässt. Wer übrigens auf Nummer sicher gehen will, der hat ja auch die Möglichkeit, jede einzelne Versuchskarte mit Laminierfolie zu überziehen und sie so für Generationen von jungen Forschern "haltbar" zu machen. Aber zurück zum Inhalt. Wer auf komplizierte chemische oder physikalische Beschreibungen bei diesem Werk hofft, ist gnadenlos fehl am Platze - und das ist auch gut so. Vielen Kindern nämlich bleibt für immer der Zugang zur Naturwissenschaft verschlossen, weil sie schon in frühen Jahren mit komplizierten Versuchsanordnungen und Begriffen "malträtiert" wurde - aber nie einen Bezug zum wirklichen Leben gesehen haben. Anders ist es bei der "Intellibox" "Experimentierfreudig". Hier steht das Praxiswissen, das Alltagswissen an erster Stelle. Wer kann sich als Kind denn schon für die chemische Basen-Säure-Reaktion erwärmen? Wer aber sieht, dass man genau mit dieser Reaktion den Start einer "Rakete" schafft, der wird mit Freude an die Sache gehen und auch das mitgelieferte Fachwissen ganz anders aufnehmen. Die Versuchsanordnung und - durchführung ist jeweils auf der Vorderseite der Karte angegeben, auf der Rückseite können sich die Kinder dann genau erklären lassen, warum welche Sache wie geschieht. Auch dann jeder das Gelernte anhand weniger kurzer Fragen sofort überprüfen. So kann lernen Spaß machen. Insgesamt beschäftigt sich diese Buch mit sieben Wissensgebieten: Kälte und Wärme, Statische Elektrizität und Magnetismus, Mechanik, Chemie im Haushalt, Wasser, Luft sowie Licht. Positiv hervorzuheben ist auch, dass alle Versuche mit geringen Mitteln zu Hause ausprobiert werden können. Die Zutaten finden sich in jedem Haushalt und können für wirklich wenig Geld (was kostet ein Strohhalm?) erworben werden. Und noch ein Anliegen verfolgt der Verlag, der sich nur aus einem einzigen Grund !104 Verlag" genannt hat. Das ist nämlich die Anzahl der Samstage und Sonntage eines jeden Jahres, Tage also, an denen sich Eltern intensiv mit ihrem Nachwuchs beschäftigen können - und die Zeit bieten für mannigfaltige Unternehmungen - auch im naturwissenschaftlichen Bereich.

"Spielend im Alltag Physik und Chemie lernen", wer möchte das nicht? Nun gibt es zahlreiche Bücher, die Kinder zum naturwissenschaftlichen Experimentieren anregen sollen, manche halten, was sie auf den ersten Blick versprechen, andere nicht. Doch das im 104-Verlag erschienene "Buch" "Experimentierfreudig", welches eingangs genannten Untertitel trägt, hält auf jeden Fall, was es verspricht. Nicht zuletzt wurden die 52 Versuche unter Mitwirkung des "Wie? So! Kinderlabors" in Hamburg unter Mithilfe einer Physikingenieurin sowie der eigenen Kinder der drei Autorinnen eingehend getestet und für gut befunden.

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Dabei unterscheidet sich das "Buch" schon durch seine äußere Form von jedem anderen Buch. Es hat nämlich keine Seiten, sondern Einzelkarten, und ist auch nicht geheftet, sondern liegt als Klickbox vor. Das hat - und jeder der einmal eines der Experimente selbst ausprobiert hat, wird das sicher bestätigen - ungeheure Vorteile. Denn wer hat beim Testen und Probieren schon gerne ein großes teures Buch vor sich liegen, eine einzelne Karte kann man schnell einmal an der Wand aufhängen, sie liegt nicht im Weg herum und verträgt auch schon einmal einen Wasserspritzer - was sich bei manchen Versuchen gar nicht anders machen lässt.

Wer übrigens auf Nummer sicher gehen will, der hat ja auch die Möglichkeit, jede einzelne Versuchskarte mit Laminierfolie zu überziehen und sie so für Generationen von jungen Forschern "haltbar" zu machen.

Aber zurück zum Inhalt. Wer auf komplizierte chemische oder physikalische Beschreibungen bei diesem Werk hofft, ist gnadenlos fehl am Platze - und das ist auch gut so. Vielen Kindern nämlich bleibt für immer der Zugang zur Naturwissenschaft verschlossen, weil sie schon in frühen Jahren mit komplizierten Versuchsanordnungen und Begriffen "malträtiert" wurde - aber nie einen Bezug zum wirklichen Leben gesehen haben. Anders ist es bei der "Intellibox" "Experimentierfreudig". Hier steht das Praxiswissen, das Alltagswissen an erster Stelle. Wer kann sich als Kind denn schon für die chemische Basen-Säure-Reaktion erwärmen? Wer aber sieht, dass man genau mit dieser Reaktion den Start einer "Rakete" schafft, der wird mit Freude an die Sache gehen und auch das mitgelieferte Fachwissen ganz anders aufnehmen. Die Versuchsanordnung und - durchführung ist jeweils auf der Vorderseite der Karte angegeben, auf der Rückseite können sich die Kinder dann genau erklären lassen, warum welche Sache wie geschieht. Auch dann jeder das Gelernte anhand weniger kurzer Fragen sofort überprüfen. So kann lernen Spaß machen.

Insgesamt beschäftigt sich diese Buch mit sieben Wissensgebieten: Kälte und Wärme, Statische Elektrizität und Magnetismus, Mechanik, Chemie im Haushalt, Wasser, Luft sowie Licht. Positiv hervorzuheben ist auch, dass alle Versuche mit geringen Mitteln zu Hause ausprobiert werden können. Die Zutaten finden sich in jedem Haushalt und können für wirklich wenig Geld (was kostet ein Strohhalm?) erworben werden. Und noch ein Anliegen verfolgt der Verlag, der sich nur aus einem einzigen Grund !104 Verlag" genannt hat. Das ist nämlich die Anzahl der Samstage und Sonntage eines jeden Jahres, Tage also, an denen sich Eltern intensiv mit ihrem Nachwuchs beschäftigen können - und die Zeit bieten für mannigfaltige Unternehmungen - auch im naturwissenschaftlichen Bereich.

geschrieben am 11.03.2006 | 485 Wörter | 2835 Zeichen

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