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Es geschah im Dunkeln


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Rezension von

Anna Kneisel

Es geschah im Dunkeln Detective Kathy Mallory und ihr Partner Riker ermitteln in einem bizarren Fall: Während des ersten Aktes wurde in einem alten Theater am Broadway der Autor des gerade erst angelaufenen Theaterstücks ermordet. Oder war es doch ein blutiger Selbstmord, wie der Pathologe vermutet? Und was hat es mit dem scheinbar natürlichen Tod durch Herzattacke einer Zuschauerin während der Premiere auf sich? Hat sie sich wirklich einfach zu Tode gegruselt? Merkwürdig auch, dass ein mysteriöser Ghostwriter das Stück Zeile für Zeile ändern lässt, bis ein völlig neues daraus entsteht… Hinter den Kulissen tummeln sich allerlei skurrile bis zwielichtige Personen, die, vom Laufburschen über die Garderobiere bis hin zum Hauptdarsteller allesamt etwas zu verbergen haben und lieber den Mund halten oder Märchen erzählen. Zu allem Überfluss gerät Mallory außerdem noch ins Fadenkreuz des Ghostwriters. Auch am dritten Abend muss das Stück vorzeitig beendet werden – ein gefundenes Fressen für die Zeitungen, die den Wagemut ihrer Leser herausfordern und für ausverkaufte Vorstellungen sorgen. Showbusiness, zwischenmenschliche Beziehungen, Drogen und persönliche Schicksale bilden den Hintergrund für ein komplexes Geflecht an Spuren, die Mallory und Riker zum Teil auch ein gutes Stück in die Vergangenheit bis hin zur Auflösung des Falles (oder der Fälle?) führen. In ihrem elften Fall legt sich Mallory, die ein untrügliches Gespür für verborgene Zusammenhänge zu haben scheint, unterstützt durch Riker wieder systematisch mit so ziemlich jedem auf unnachahmliche Weise an. Dabei macht sie immer eine gute Figur, denkt mindestens drei Schritte voraus und bleibt nicht nur für ihren Bewunderer und Vertrauten, den Psychologen Charles Butler, ein bis an sein Lebensende zu ergründendes Faszinosum. Die Pokerrunde mit alten Freunden ihres Ziehvaters Lou erfährt diesmal allenfalls am Rande Beachtung und scheint nur der Vollständigkeit halber eingefügt in die Handlung, und das BIld des schönen, gefühlskalten weiblichen Cops mit dem Überblick ist ab und an vielleicht eine Spur zu sehr betont, ansonsten ist aber am Aufbau und Inhalt dieses Thrillers nicht zu bemängeln, auch die Übersetzung ist gelungen. Carol O’Connell hat mit Band 11 ihrer Mallory-Reihe wieder einen Thriller geschrieben, den man aufgrund seiner originellen Charaktere sowie Handlung und deren geschicktem Aufbau nur ungern aus der Hand legt, im beruhigenden Wissen, dass Band 12 bereits auf Englisch erschienen ist.

Detective Kathy Mallory und ihr Partner Riker ermitteln in einem bizarren Fall: Während des ersten Aktes wurde in einem alten Theater am Broadway der Autor des gerade erst angelaufenen Theaterstücks ermordet. Oder war es doch ein blutiger Selbstmord, wie der Pathologe vermutet? Und was hat es mit dem scheinbar natürlichen Tod durch Herzattacke einer Zuschauerin während der Premiere auf sich? Hat sie sich wirklich einfach zu Tode gegruselt? Merkwürdig auch, dass ein mysteriöser Ghostwriter das Stück Zeile für Zeile ändern lässt, bis ein völlig neues daraus entsteht… Hinter den Kulissen tummeln sich allerlei skurrile bis zwielichtige Personen, die, vom Laufburschen über die Garderobiere bis hin zum Hauptdarsteller allesamt etwas zu verbergen haben und lieber den Mund halten oder Märchen erzählen. Zu allem Überfluss gerät Mallory außerdem noch ins Fadenkreuz des Ghostwriters.

weitere Rezensionen von Anna Kneisel

#
rezensiert seit
Buchtitel
1
24.06.2017
3
24.05.2017

Auch am dritten Abend muss das Stück vorzeitig beendet werden – ein gefundenes Fressen für die Zeitungen, die den Wagemut ihrer Leser herausfordern und für ausverkaufte Vorstellungen sorgen.

Showbusiness, zwischenmenschliche Beziehungen, Drogen und persönliche Schicksale bilden den Hintergrund für ein komplexes Geflecht an Spuren, die Mallory und Riker zum Teil auch ein gutes Stück in die Vergangenheit bis hin zur Auflösung des Falles (oder der Fälle?) führen.

In ihrem elften Fall legt sich Mallory, die ein untrügliches Gespür für verborgene Zusammenhänge zu haben scheint, unterstützt durch Riker wieder systematisch mit so ziemlich jedem auf unnachahmliche Weise an. Dabei macht sie immer eine gute Figur, denkt mindestens drei Schritte voraus und bleibt nicht nur für ihren Bewunderer und Vertrauten, den Psychologen Charles Butler, ein bis an sein Lebensende zu ergründendes Faszinosum.

Die Pokerrunde mit alten Freunden ihres Ziehvaters Lou erfährt diesmal allenfalls am Rande Beachtung und scheint nur der Vollständigkeit halber eingefügt in die Handlung, und das BIld des schönen, gefühlskalten weiblichen Cops mit dem Überblick ist ab und an vielleicht eine Spur zu sehr betont, ansonsten ist aber am Aufbau und Inhalt dieses Thrillers nicht zu bemängeln, auch die Übersetzung ist gelungen.

Carol O’Connell hat mit Band 11 ihrer Mallory-Reihe wieder einen Thriller geschrieben, den man aufgrund seiner originellen Charaktere sowie Handlung und deren geschicktem Aufbau nur ungern aus der Hand legt, im beruhigenden Wissen, dass Band 12 bereits auf Englisch erschienen ist.

geschrieben am 06.04.2017 | 364 Wörter | 2109 Zeichen

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