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Die Todeskönigin


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Rezension von

Anna Kneisel

Die Todeskönigin Nach dem Krönungsmassaker, das von den Thronanwärterinnen nur die jetzige Königin Daleina überlebt hat, ist es endlich etwas ruhiger in Renthia geworden, doch die Königin stellt fest, dass sie an einer unheilbaren und tödlichen Krankheit leidet: dem falschen Tod. Wenn sie nicht bald ihre Nachfolge sichert, ist Aratay dem Untergang geweiht, denn ohne eine Königin, welche die Geister unter ihrer Kontrolle hat, werden die dort lebenden Menschen sterben. Sie ruft die Meister zusammen und gibt ihnen die Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit geeignete Kandidatinnen zu präsentieren. Unter den Meistern ist auch Vin, der Daleina ausgebildet hat. Er geht in dieser außergewöhnlichen Situation unorthodoxe Wege und findet Naelin, eine erwachsene Frau und Mutter zweier Kinder. Sie ist völlig anders als die üblichen Kandidatinnen, nicht nur weil sie älter ist, sondern auch weil sie überhaupt keine Ambitionen hat, ihr einfaches Leben zu verlassen. Nun steht sie vor der Wahl: entweder verkriecht sie sich und bleibt um jeden Preis bei ihrem gewohnten Leben oder sie kämpft und rettet nicht nur das Königreich, sondern auch ihre Kinder vor der Bedrohung durch die Geister. Was in einer Fantasywelt stattfindet, mit besonderen Fähigkeiten und Lebewesen, die dem Leser zunächst fremd sind, hat doch auch für uns bekannte Motive: politische Ränke, die Zerrissenheit der Mutter, die einerseits für ihre Kinder da sein will, andererseits aber auch einen Job zu erledigen hat auf der einen Seite und die Person der Königin, die im Privaten Sehnsucht nach familiärem Rückhalt und Unterstützung durch Freunde empfindet, gleichzeitig auch zum Wohle aller das eigene Schicksal hintenan stellen, auf eine erfüllte Liebesbeziehung mit dem Heiler Hamon verzichten muss und ihre geliebte Schwester zwar bei sich haben möchte, in Sorge um ihre Sicherheit jedoch auch wieder von sich stößt. Auch die anderen Charaktere, denen mehr Raum gegeben wird, sind mit Facetten und Schattierungen gezeichnet und erhalten so einen überzeugenden Unterbau. Sarah Beth Durst schreibt detailreich und durchdacht, sie schafft seine Atmosphäre, in die man beim Lesen eintauchen kann und lässt die Personen in ihrem Roman nachvollziehbar und aus dem jeweiligen Blickwinkel heraus sinnvoll agieren. Auch ohne den Vorgängerband „Die Blutkönigin“ gelesen zu haben, ist „Die Todeskönigin“ lesenswert und nicht zuletzt aufgrund der geschickt eingesetzten Spannungsbögen empfehlenswert.

Nach dem Krönungsmassaker, das von den Thronanwärterinnen nur die jetzige Königin Daleina überlebt hat, ist es endlich etwas ruhiger in Renthia geworden, doch die Königin stellt fest, dass sie an einer unheilbaren und tödlichen Krankheit leidet: dem falschen Tod. Wenn sie nicht bald ihre Nachfolge sichert, ist Aratay dem Untergang geweiht, denn ohne eine Königin, welche die Geister unter ihrer Kontrolle hat, werden die dort lebenden Menschen sterben. Sie ruft die Meister zusammen und gibt ihnen die Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit geeignete Kandidatinnen zu präsentieren. Unter den Meistern ist auch Vin, der Daleina ausgebildet hat. Er geht in dieser außergewöhnlichen Situation unorthodoxe Wege und findet Naelin, eine erwachsene Frau und Mutter zweier Kinder. Sie ist völlig anders als die üblichen Kandidatinnen, nicht nur weil sie älter ist, sondern auch weil sie überhaupt keine Ambitionen hat, ihr einfaches Leben zu verlassen. Nun steht sie vor der Wahl: entweder verkriecht sie sich und bleibt um jeden Preis bei ihrem gewohnten Leben oder sie kämpft und rettet nicht nur das Königreich, sondern auch ihre Kinder vor der Bedrohung durch die Geister.

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Sarah Beth Durst schreibt detailreich und durchdacht, sie schafft seine Atmosphäre, in die man beim Lesen eintauchen kann und lässt die Personen in ihrem Roman nachvollziehbar und aus dem jeweiligen Blickwinkel heraus sinnvoll agieren. Auch ohne den Vorgängerband „Die Blutkönigin“ gelesen zu haben, ist „Die Todeskönigin“ lesenswert und nicht zuletzt aufgrund der geschickt eingesetzten Spannungsbögen empfehlenswert.

geschrieben am 04.12.2018 | 361 Wörter | 2079 Zeichen

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