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So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen


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Rezension von

Adrian Witt

So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen Warren Buffett ist und bleibt ein „Moneymaker“. Denn mit seinen Prognosen über die künftige Wertentwicklung börsennotierter Unternehmen lag er bisher nur selten falsch. Dabei scheint es für Außenstehende oft so, als verfüge er über magische Fähigkeiten, was ihm den Spitznamen „Orakel von Omaha“ einbrachte. Doch sein Erfolg als Anleger beruht nicht auf Magie oder Kaffeesatzleserei. Vielmehr zeugen seine Analyse- und Bewertungsmethoden von einem tiefen Verständnis für jene Kennzahlen, die Unternehmen in regelmäßigen Abständen in ihren Quartals- und Jahresabschlüssen veröffentlichen. Finanzpublikationen sind für Value Investoren, zu denen Persönlichkeiten wie Warren Buffett und Benjamin Graham gehören, von besonderer Bedeutung. Schließlich ermöglichen die in den Quartals- und Geschäftsberichten zusammengetragenen Zahlen, Daten und Fakten eine umfangreiche Analyse des jeweiligen Unternehmens zu vollziehen und dabei den Qualitätszustand eines Unternehmens zu bewerten. Im Grunde geht es darum, zwischen einem wirtschaftlich gut oder schlecht aufgestellten Unternehmen zu unterscheiden, um in einem weiteren Schritt die Entscheidung zu treffen, wo sich am ehesten eine Investition langfristig lohnen könnte. Warren Buffett, der Großmeister des Value Investing, fasst dies wie folgt zusammen: „Man muss die Rechnungslegung begreifen und man muss die Feinheiten der Rechnungslegung begreifen. Das ist die Sprache der Unternehmen und sie ist vollkommen, aber wenn man nicht bereit ist, sich die Mühe zu machen und die Rechnungslegung zu erlernen – wie man Unternehmenszahlen liest und interpretiert –, sollte man wirklich nicht selbst Aktien aussuchen.“ Doch worauf müssen nun Anleger, die dem Beispiel Warren Buffetts folgen wollen, bei ihren eigenen Investitionen achten? Buffetts ehemalige Schwiegertochter Mary Buffett und David Clark zeigen dem Leser des Buches „So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen“, worauf es ankommt und wo in den Zahlenwerken die entscheidenden Informationen zu finden sind. Auf 212 Seiten erläuteren die Autoren im Rahmen von 57 Kapiteln und anhand von zahlreichen Unternehmenskennzahlen, wie man ein exzellentes Unternehmen findet und woran man die „Überflieger“ erkennt, die Warren Buffett zu einem der wohlhabendsten Menschen unserer Zeit gemacht haben. Eingeleitet von einem kurzen Abriss über den Werdegang von Warren Buffett, der wesentlichen Einfluss auf seine Analyse- und Bewertungsmethoden hatte, erfährt man auch, welche Rolle dabei sein Lehrer Benjamin Graham spielte und welchen Einfluss ihre Begegnung auf die Entstehung der Buffett’schen Philosophie hatte. Anschließend stehen im Hauptteil des Buches zwei zentrale Fragen in Mittelpunkt: Wie findet man Unternehmen, die einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz besitzen und wie sind solche Unternehmen zu bewerten? Ausgehend vom Aufbau einer Unternehmensbilanz erklären die beiden Autoren einzelne Bilanzposten und deren betriebswirtschaftliche Bedeutung. In Verbindung damit wird umrissen, welches Gewicht Warren Buffett den jeweiligen Bilanzkennzahlen beimisst und wie er aufgrund bestimmter Daten und Fakten seine Entscheidung für oder gegen ein Investment trifft. Obwohl das Studium einer Finanzpublikation mitunter eine zähe Angelegenheit sein kann, ist es den beiden Autoren des Buches „So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen“ gelungen, eine leicht verständliche, am Aufbau einer Unternehmensbilanz orientierte Anleitung zu schreiben, die sowohl Profis als auch wirtschaftsinteressierten Laien den Zugang zum Denken und Handeln des bisher erfolgreichsten Anlegers aller Zeichen ermöglicht.

Warren Buffett ist und bleibt ein „Moneymaker“. Denn mit seinen Prognosen über die künftige Wertentwicklung börsennotierter Unternehmen lag er bisher nur selten falsch. Dabei scheint es für Außenstehende oft so, als verfüge er über magische Fähigkeiten, was ihm den Spitznamen „Orakel von Omaha“ einbrachte. Doch sein Erfolg als Anleger beruht nicht auf Magie oder Kaffeesatzleserei. Vielmehr zeugen seine Analyse- und Bewertungsmethoden von einem tiefen Verständnis für jene Kennzahlen, die Unternehmen in regelmäßigen Abständen in ihren Quartals- und Jahresabschlüssen veröffentlichen.

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Finanzpublikationen sind für Value Investoren, zu denen Persönlichkeiten wie Warren Buffett und Benjamin Graham gehören, von besonderer Bedeutung. Schließlich ermöglichen die in den Quartals- und Geschäftsberichten zusammengetragenen Zahlen, Daten und Fakten eine umfangreiche Analyse des jeweiligen Unternehmens zu vollziehen und dabei den Qualitätszustand eines Unternehmens zu bewerten. Im Grunde geht es darum, zwischen einem wirtschaftlich gut oder schlecht aufgestellten Unternehmen zu unterscheiden, um in einem weiteren Schritt die Entscheidung zu treffen, wo sich am ehesten eine Investition langfristig lohnen könnte. Warren Buffett, der Großmeister des Value Investing, fasst dies wie folgt zusammen: „Man muss die Rechnungslegung begreifen und man muss die Feinheiten der Rechnungslegung begreifen. Das ist die Sprache der Unternehmen und sie ist vollkommen, aber wenn man nicht bereit ist, sich die Mühe zu machen und die Rechnungslegung zu erlernen – wie man Unternehmenszahlen liest und interpretiert –, sollte man wirklich nicht selbst Aktien aussuchen.“

Doch worauf müssen nun Anleger, die dem Beispiel Warren Buffetts folgen wollen, bei ihren eigenen Investitionen achten? Buffetts ehemalige Schwiegertochter Mary Buffett und David Clark zeigen dem Leser des Buches „So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen“, worauf es ankommt und wo in den Zahlenwerken die entscheidenden Informationen zu finden sind. Auf 212 Seiten erläuteren die Autoren im Rahmen von 57 Kapiteln und anhand von zahlreichen Unternehmenskennzahlen, wie man ein exzellentes Unternehmen findet und woran man die „Überflieger“ erkennt, die Warren Buffett zu einem der wohlhabendsten Menschen unserer Zeit gemacht haben. Eingeleitet von einem kurzen Abriss über den Werdegang von Warren Buffett, der wesentlichen Einfluss auf seine Analyse- und Bewertungsmethoden hatte, erfährt man auch, welche Rolle dabei sein Lehrer Benjamin Graham spielte und welchen Einfluss ihre Begegnung auf die Entstehung der Buffett’schen Philosophie hatte. Anschließend stehen im Hauptteil des Buches zwei zentrale Fragen in Mittelpunkt: Wie findet man Unternehmen, die einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz besitzen und wie sind solche Unternehmen zu bewerten? Ausgehend vom Aufbau einer Unternehmensbilanz erklären die beiden Autoren einzelne Bilanzposten und deren betriebswirtschaftliche Bedeutung. In Verbindung damit wird umrissen, welches Gewicht Warren Buffett den jeweiligen Bilanzkennzahlen beimisst und wie er aufgrund bestimmter Daten und Fakten seine Entscheidung für oder gegen ein Investment trifft.

Obwohl das Studium einer Finanzpublikation mitunter eine zähe Angelegenheit sein kann, ist es den beiden Autoren des Buches „So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen“ gelungen, eine leicht verständliche, am Aufbau einer Unternehmensbilanz orientierte Anleitung zu schreiben, die sowohl Profis als auch wirtschaftsinteressierten Laien den Zugang zum Denken und Handeln des bisher erfolgreichsten Anlegers aller Zeichen ermöglicht.

geschrieben am 26.12.2018 | 486 Wörter | 3139 Zeichen

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