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Tiere: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 2.000 Arten


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Rezension von

Adrian Witt

Tiere: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 2.000 Arten Für viele Kinder ist der Besuch mit ihren Eltern im Zoo eines der großen Highlights im Sommer. Doch die Anzahl der verschiedenen Tierarten, die vielerorts in den Zoologischen Gärten der Öffentlichkeit dargeboten werden, ist nichts im Vergleich zu der schier unermesslichen Vielfalt der Tierwelt, die sich überall auf der Erde finden lässt. Die Faszination und Bewunderung gegenüber der Evolution, die es überhaupt erst ermöglicht hat, dass sich im Laufe der Jahrmillionen derart viele Lebensformen auf unserem Planeten entwickeln konnten, prägt jede Generation aufs Neue. Doch mit der Dynamik, mit der sich die Welt verändert, wächst auch die Gefahr, eines erneuten Massensterbens, wie es im Laufe der Erdgeschichte immer wieder geschehen ist. Dieses Mal sind jedoch wir Menschen für die Entwicklung verantwortlich, da unser Eingriff in die Natur maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der Bestand wirklich unberührter Naturflächen in den letzten Jahrzehnten um etwa die Hälfte zurückgegangen ist. Der Eingriff in die Natur und die Störung vieler Tiere in ihrem Lebensraum hat zur Folge, dass mittlerweile viele Arten gefährdet sind, wobei rund 50 Prozent sogar akut vom Aussterben bedroht sind. Und auch wenn für viele Tierarten die Rettung wohl zu spät kommen wird, wie es zuletzt bei der Spezies des Nördlichen Breitmaulnashorns der Fall war, das mit dem Tode des letzten Bullen mit dem Namen Sudan im Jahr 2018 nicht mehr gerettet werden konnte, besteht insgeheim die Hoffnung, dass diese Entwicklung noch aufgehalten werden kann. Ihnen und mehr als 2000 anderen Arten ist mit der Veröffentlichung der Bild-Enzyklopädie „Tiere“, die bereits im Jahr 2017 im Dorling Kinderley Verlag erschienen ist, ein würdiges Denkmal gesetzt worden, um künftigen Generationen aufzuzeigen, wie vielseitig und vor allem schützenswert das Leben auf der Erde ist. Auf 632 Seiten, die mit mehr als 5000 farbigen Abbildungen reichhaltig und visuell überaus ansprechend bebildert sind, bürgen ein Team von 70 international renommierten Wissenschaftlern für das hier dargebotene Wissen und höchste Aktualität, was die wissenschaftliche Erkenntnis betrifft. Unterteilt in sechs zentrale Kapitel, die den Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und wirbellosen Arten gewidmet sind, die wiederum durch zwei einleitende Kapitel ihren Anfang nehmen, erfahren die Leser zunächst, was es mit der Evolution auf sich hat, was man unter biologischer Systematik und zoologischer Klassifizierung versteht, was die Besonderheiten von Tierfamilien sind und wieso der Naturschutz eine immer größer werdende Bedeutung einnimmt. Darauf aufbauen bekommen die Leser im zweiten Kapitel der Bild-Enzyklopädie einen sehr guten Eindruck davon vermittelt, welche unterschiedlichen Lebensräume auf unserem Planeten zu finden sind. Hierzu zählen Graslandschaften, Wüsten, Tropenwälder, gemäßigte Wälder, Nadelwälder, Gebirge, Polargebiete, Süßwassergewässer, Meere, Küsten und Korallenriffe sowie Städte. Doch der überwiegende Teil der Bild-Enzyklopädie ist gänzlich den mehr als 2000 Tierarten gewidmet, die ihrer Zugehörigkeit entsprechend jeweils in einer Gattung verortet werden. Jedes der sechs großen Kapitel beginnt wiederum mit einer eigenen mehrseitigen Einführung, der sich viele interessante Fakten und Informationen entnehmen lassen, bevor im Einzelnen die verschiedenen Tierarten jeweils vorgestellt werden. Dabei erhalten die Leser nicht nur für jede der vorgesellten Tierarten den deutschen Namen, sondern auch die dazugehörige lateinische Namensbezeichnung. Hinzu kommen aber auch Fakten und Informationen zu Länge, Schwanz, Gewicht, Sozialstruktur, den Bestand sowie ihre Verbreitung auf der Erde mit eingefärbter Weltkarte sowie einem Foto des Tieres, sodass man sich auch hier einen sehr gute visuelle Vorstellung darüber verschaffen kann, wie das jeweilige Tier in der Realität aussieht. Ein ergänzender Begleittext, der für jeder der 2000 vorgestellten Tierarten existiert, liefert zudem weiterführende Informationen wie zum Aussehen, dem Fressverhalten und usw., sodass mit jeder Seite, die aufmerksam gelesen wird, ein immer tiefergehendes Wissen über und Verständnis für die Tierwelt entsteht. Mit Blick auf die nicht enden wollende Fülle an Informationen, die reichhaltige Bebilderung sowie die nachweisbare Mühe, die von Seiten aller Beteiligten investiert wurde, dürfte die Bild-Enzyklopädie „Tiere“ aus dem Dorling Kindersley Verlag auf dem aktuellen Literaturmarkt wohl beispiellos sein. Die Publikation überzeugt in jeglicher Hinsicht und sollte Jung und Alt gleichermaßen begeistern. Ein in sich gut durchdachtes und hervorragend umgesetztes Literaturprojekt, das Anerkennung verdient.

Für viele Kinder ist der Besuch mit ihren Eltern im Zoo eines der großen Highlights im Sommer. Doch die Anzahl der verschiedenen Tierarten, die vielerorts in den Zoologischen Gärten der Öffentlichkeit dargeboten werden, ist nichts im Vergleich zu der schier unermesslichen Vielfalt der Tierwelt, die sich überall auf der Erde finden lässt.

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Die Faszination und Bewunderung gegenüber der Evolution, die es überhaupt erst ermöglicht hat, dass sich im Laufe der Jahrmillionen derart viele Lebensformen auf unserem Planeten entwickeln konnten, prägt jede Generation aufs Neue. Doch mit der Dynamik, mit der sich die Welt verändert, wächst auch die Gefahr, eines erneuten Massensterbens, wie es im Laufe der Erdgeschichte immer wieder geschehen ist. Dieses Mal sind jedoch wir Menschen für die Entwicklung verantwortlich, da unser Eingriff in die Natur maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der Bestand wirklich unberührter Naturflächen in den letzten Jahrzehnten um etwa die Hälfte zurückgegangen ist. Der Eingriff in die Natur und die Störung vieler Tiere in ihrem Lebensraum hat zur Folge, dass mittlerweile viele Arten gefährdet sind, wobei rund 50 Prozent sogar akut vom Aussterben bedroht sind. Und auch wenn für viele Tierarten die Rettung wohl zu spät kommen wird, wie es zuletzt bei der Spezies des Nördlichen Breitmaulnashorns der Fall war, das mit dem Tode des letzten Bullen mit dem Namen Sudan im Jahr 2018 nicht mehr gerettet werden konnte, besteht insgeheim die Hoffnung, dass diese Entwicklung noch aufgehalten werden kann.

Ihnen und mehr als 2000 anderen Arten ist mit der Veröffentlichung der Bild-Enzyklopädie „Tiere“, die bereits im Jahr 2017 im Dorling Kinderley Verlag erschienen ist, ein würdiges Denkmal gesetzt worden, um künftigen Generationen aufzuzeigen, wie vielseitig und vor allem schützenswert das Leben auf der Erde ist. Auf 632 Seiten, die mit mehr als 5000 farbigen Abbildungen reichhaltig und visuell überaus ansprechend bebildert sind, bürgen ein Team von 70 international renommierten Wissenschaftlern für das hier dargebotene Wissen und höchste Aktualität, was die wissenschaftliche Erkenntnis betrifft. Unterteilt in sechs zentrale Kapitel, die den Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und wirbellosen Arten gewidmet sind, die wiederum durch zwei einleitende Kapitel ihren Anfang nehmen, erfahren die Leser zunächst, was es mit der Evolution auf sich hat, was man unter biologischer Systematik und zoologischer Klassifizierung versteht, was die Besonderheiten von Tierfamilien sind und wieso der Naturschutz eine immer größer werdende Bedeutung einnimmt. Darauf aufbauen bekommen die Leser im zweiten Kapitel der Bild-Enzyklopädie einen sehr guten Eindruck davon vermittelt, welche unterschiedlichen Lebensräume auf unserem Planeten zu finden sind. Hierzu zählen Graslandschaften, Wüsten, Tropenwälder, gemäßigte Wälder, Nadelwälder, Gebirge, Polargebiete, Süßwassergewässer, Meere, Küsten und Korallenriffe sowie Städte. Doch der überwiegende Teil der Bild-Enzyklopädie ist gänzlich den mehr als 2000 Tierarten gewidmet, die ihrer Zugehörigkeit entsprechend jeweils in einer Gattung verortet werden. Jedes der sechs großen Kapitel beginnt wiederum mit einer eigenen mehrseitigen Einführung, der sich viele interessante Fakten und Informationen entnehmen lassen, bevor im Einzelnen die verschiedenen Tierarten jeweils vorgestellt werden. Dabei erhalten die Leser nicht nur für jede der vorgesellten Tierarten den deutschen Namen, sondern auch die dazugehörige lateinische Namensbezeichnung. Hinzu kommen aber auch Fakten und Informationen zu Länge, Schwanz, Gewicht, Sozialstruktur, den Bestand sowie ihre Verbreitung auf der Erde mit eingefärbter Weltkarte sowie einem Foto des Tieres, sodass man sich auch hier einen sehr gute visuelle Vorstellung darüber verschaffen kann, wie das jeweilige Tier in der Realität aussieht. Ein ergänzender Begleittext, der für jeder der 2000 vorgestellten Tierarten existiert, liefert zudem weiterführende Informationen wie zum Aussehen, dem Fressverhalten und usw., sodass mit jeder Seite, die aufmerksam gelesen wird, ein immer tiefergehendes Wissen über und Verständnis für die Tierwelt entsteht.

Mit Blick auf die nicht enden wollende Fülle an Informationen, die reichhaltige Bebilderung sowie die nachweisbare Mühe, die von Seiten aller Beteiligten investiert wurde, dürfte die Bild-Enzyklopädie „Tiere“ aus dem Dorling Kindersley Verlag auf dem aktuellen Literaturmarkt wohl beispiellos sein. Die Publikation überzeugt in jeglicher Hinsicht und sollte Jung und Alt gleichermaßen begeistern. Ein in sich gut durchdachtes und hervorragend umgesetztes Literaturprojekt, das Anerkennung verdient.

geschrieben am 17.09.2021 | 652 Wörter | 4030 Zeichen

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