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Dear Germany: Eine Amerikanerin in Deutschland


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Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
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  Extras

Rezension von

Nadine Leonhardt

Dear Germany: Eine Amerikanerin in Deutschland Was muss eine Amerikanerin beim Bettenmachen in Deutschland beachten? Warum ziehen die Deutschen nicht nur mit Kind und Kegel um, sondern nehmen jedes Mal auch ihre komplette Küche mit? Und wie kommt man eigentlich am besten mit der scheinbar endlosen Auswahl an Brot, Wurst und Käse zurecht? Carol Kloeppel, gebürtige Amerikanerin aus Minnesota, geht diesen Fragen in ihrem Buch „Dear Germany - Eine Amerikanerin in Deutschland“ ausgiebig nach. Schließlich muss sie sich in ihrer neuen Wahlheimat zurecht finden, in die sie gezogen ist, da sie ihrem deutschen Freund, und heutigem Mann, nachzog, nachdem er wieder aus den USA berufsbedingt nach Deutschland zurückkehrte. Das Buch ist in 18 kleine Kapitel unterteilt, die einen Aspekt ihres täglichen Lebens herausgreifen. In jedem Kapitel erzählt sie, wo ihre anfänglichen Probleme lagen, wo ihre Stärken und Schwächen waren und wie sie damit umging. Gleichzeitig wagt sie einen Vergleich zwischen den USA und Deutschland in vielen kleinen, aber auch großen Dingen. Das Buch ist meiner Meinung nach besonders interessant, da sie tatsächlich hauptsächlich kleine, alltägliche Dinge anschaut und man hautnah miterlebt wie sich ein amerikanischer Ausländer mit dem Kulturschock hierzulande auseinandersetzt. Einerseits erzählt die Autorin, wie sie hierzulande viele Dinge neu kennenlernen musste, mächtige Sprachbarrieren überwinden und auf beinahe alles Vertraute verzichten. Andererseits erzählt sie von den Errungenschaften, die sie und ihre Familie in Deutschland machen konnten. Weihnachtsmärkte, Brötchen und einiges mehr. Mir persönlich gefiel das Buch eher weniger. Ich habe es zwar gerne und schnell gelesen, aber irgendwie hatte ich etwas mehr erwartet, als ich den Klappentext das erste Mal las. Ich hätte vielleicht etwas Pfiffigeres erwartet, aber dieses Buch ist durch und durch bodenständig, was natürlich auch einer seiner Vorzüge ist. Immer wieder habe ich die Kapitel weiter gelesen in der stillen Hoffnung auf einen Clou, der mir auch noch im Gedächtnis bleiben würde, wenn ich das Buch schließlich gelesen beiseite lege. Mir wurde während des Lesens immer wieder bewusst, dass ich mich fragte, an wen sich dieses Buch nun eigentlich richten soll. Auf der einen Seite schreibt sie ganz klar appellativ an die Deutschen, stellt Verbesserungsvorschläge in den Raum und prangert deutsche Eigenheiten auf sehr witzige Weise an. Auf der anderen Seite versucht sie sich vor ihren amerikanischen Landsleuten zu rechtfertigen, so scheint es. Besonders abschreckend fand ich den Preis, den ich für dieses Buch teuer empfand, wenn man sich anschaut, was Bücher mit ähnlichem Inhalt kosten, aber die Aufmachung ist eben doch etwas aufwändiger und so ist das Buch so teuer. Meiner Meinung nach hätte es mehr Sinn gemacht, das Buch im Layout etwas einfacher zu halten und dafür den Preis zu senken. Das Buch war zwar lustig und kurzweilig, aber ich fand es weder sehr erkenntnisreich, noch wirklich überraschend, was ich mir schon gewünscht hätte. Immerhin las ich dieses Buch mit der Intention etwas mehr über meine und über die amerikanische Kultur zu lernen, aber besonders viel kam dabei nicht heraus.

Was muss eine Amerikanerin beim Bettenmachen in Deutschland beachten? Warum ziehen die Deutschen nicht nur mit Kind und Kegel um, sondern nehmen jedes Mal auch ihre komplette Küche mit? Und wie kommt man eigentlich am besten mit der scheinbar endlosen Auswahl an Brot, Wurst und Käse zurecht?

Carol Kloeppel, gebürtige Amerikanerin aus Minnesota, geht diesen Fragen in ihrem Buch „Dear Germany - Eine Amerikanerin in Deutschland“ ausgiebig nach. Schließlich muss sie sich in ihrer neuen Wahlheimat zurecht finden, in die sie gezogen ist, da sie ihrem deutschen Freund, und heutigem Mann, nachzog, nachdem er wieder aus den USA berufsbedingt nach Deutschland zurückkehrte.

Das Buch ist in 18 kleine Kapitel unterteilt, die einen Aspekt ihres täglichen Lebens herausgreifen. In jedem Kapitel erzählt sie, wo ihre anfänglichen Probleme lagen, wo ihre Stärken und Schwächen waren und wie sie damit umging. Gleichzeitig wagt sie einen Vergleich zwischen den USA und Deutschland in vielen kleinen, aber auch großen Dingen. Das Buch ist meiner Meinung nach besonders interessant, da sie tatsächlich hauptsächlich kleine, alltägliche Dinge anschaut und man hautnah miterlebt wie sich ein amerikanischer Ausländer mit dem Kulturschock hierzulande auseinandersetzt.

Einerseits erzählt die Autorin, wie sie hierzulande viele Dinge neu kennenlernen musste, mächtige Sprachbarrieren überwinden und auf beinahe alles Vertraute verzichten.

Andererseits erzählt sie von den Errungenschaften, die sie und ihre Familie in Deutschland machen konnten. Weihnachtsmärkte, Brötchen und einiges mehr.

Mir persönlich gefiel das Buch eher weniger. Ich habe es zwar gerne und schnell gelesen, aber irgendwie hatte ich etwas mehr erwartet, als ich den Klappentext das erste Mal las. Ich hätte vielleicht etwas Pfiffigeres erwartet, aber dieses Buch ist durch und durch bodenständig, was natürlich auch einer seiner Vorzüge ist. Immer wieder habe ich die Kapitel weiter gelesen in der stillen Hoffnung auf einen Clou, der mir auch noch im Gedächtnis bleiben würde, wenn ich das Buch schließlich gelesen beiseite lege.

Mir wurde während des Lesens immer wieder bewusst, dass ich mich fragte, an wen sich dieses Buch nun eigentlich richten soll. Auf der einen Seite schreibt sie ganz klar appellativ an die Deutschen, stellt Verbesserungsvorschläge in den Raum und prangert deutsche Eigenheiten auf sehr witzige Weise an. Auf der anderen Seite versucht sie sich vor ihren amerikanischen Landsleuten zu rechtfertigen, so scheint es.

Besonders abschreckend fand ich den Preis, den ich für dieses Buch teuer empfand, wenn man sich anschaut, was Bücher mit ähnlichem Inhalt kosten, aber die Aufmachung ist eben doch etwas aufwändiger und so ist das Buch so teuer. Meiner Meinung nach hätte es mehr Sinn gemacht, das Buch im Layout etwas einfacher zu halten und dafür den Preis zu senken.

Das Buch war zwar lustig und kurzweilig, aber ich fand es weder sehr erkenntnisreich, noch wirklich überraschend, was ich mir schon gewünscht hätte. Immerhin las ich dieses Buch mit der Intention etwas mehr über meine und über die amerikanische Kultur zu lernen, aber besonders viel kam dabei nicht heraus.

geschrieben am 25.07.2008 | 479 Wörter | 2680 Zeichen

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