Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Praxishandbuch Wohnungseigentum


Statistiken
  • 9903 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autoren
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Matthias Gebhardt

Praxishandbuch Wohnungseigentum Das Buch "Praxishandbuch Wohnungseigentum" von Stürzer, Koch, Hopfensperger, Kohlbeck, Sterns und Ziegelmayer erschien 2010 im Haufe Verlag in seiner 3. Auflage. Mit Aktualität und schnellem Verständnis wollen die Autoren einen überzeugenden Ratgeber für die Praxis geben. Inhaltlich werden 12 Punkte angesprochen: 1. Grundbegriffe des wohnungseigentums, 2. Nutzung und Gebrauch des Sonder- und Gemeinschaftseigentums, 3. Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer, 4. Lasten und Kosten des Wohnungseigentümers, 5. die Wohnungseigentümerversammlung, 6. Teilrechtsfähigkeit, Haftung und Insolvenz, 7. Verwalter und Verwaltungsbeirat, 8. die vermietete Eigentumswohnung, 9. das wohnungseigentumsrechtliche Verfahren vor Gericht, 10. Checkliste für den Erwerb einer Eigentumswohnung, 11. Steuern bei Wohnungs- und Teileigentum, 12. Versicherungen. Sollte ein Problem innerhalb dieser Stichpunkte vorhanden sein, so verspricht das Buch eine praktische Hilfe. Sollte beispielsweise Bauarbeiten in naher Zukunf durchgeführt werden, so kann man sich informieren über die Grundlagen der Kosten und Lasten des Wohnungseigentums. Es werden die Begriffe von Instandhaltung und -setzung erklärt und was davon in welchem Zusammenhang zu verwenden ist und welche Auswirkungen das dann hat. Ein anderer praxisrelevanter Punkt ist die Tagesordnung samt Einberufung und Abhalten der Eigentümerversammlung. Oftmals führt der Verwalter eine Versammlung durch, ohne dass die Eigentümer eine Ahnung von Ablauf oder sonstigen Vorschriften haben. Treten dabei nun Fehler auf, wodurch die Eigentümer erzürnt werden, so können sich diese nur wehren, wenn sie wissen, dass tatsächlich etwas falsch gemacht wurde. Wer muss eingeladen werden, wann und wie. Wer kann einladen und wie entsteht die Tagesordnung? Diese Fragen und viele mehr werden in dem Buch geklärt. Neben dem erklärenden Fließtext finden sich im Text an so mancher Stelle "Tipps". Dort werden Hinweise gegeben, worauf in einem bestimmten Bereich besonders geachtet werden muss oder wie man sich am besten verhalten sollte. Diese Tipps sind das eine mal allgemein, das andere Personen spezifisch, also etwa für Eigentümer oder Verwalter gedacht. Zu den Tipps gesellen sich weiterhin noch einige Beispiele, die den Text veranschaulichen und so leichter verständlich gestalten. Die äußere Aufmachung des Textes, sowie die didaktisch lehrende Gestaltung lassen dabei kaum Wünsche offen. Die Überschriften heben sich durch fetten Druck, Abstände und Größenunterschiede klar von Text ab und schaffen einen guten Überblick innerhalb des Werkes. Ganz nach juristisch sachlicher Art gibt es zahlreiche Abschnitte. Diese wiederum sind mit hilfreichen Randbemerkungen versehen, die stichpunktartig den Inhalt aufzeigen. Die anfangs genannte Aktualität wird durch Achtung der neuesten WEG-Reform gewahrt. Diese ist in ihren Einzelteilen tabellarisch dargestellt. Es wird gezeigt welcher Bereich des WEG betroffen ist, wie er sich ändert und wo diese Änderung im Text des Werkes zu finden ist. Mit diesem Teil entsteht sogar für den juristischen Neuling in der Praxis eine gewisse Akttraktivität des Buches wegen der Anschaulichkeit und Konkretisierung des Relevanten. Was bisher noch fehlte, ist die CD. Im Buch befindet sich anbei eine CD-ROM mit vielfältigen Mustern und Briefen. Die darauf enthaltenen Rechner (etwa Kalkulationsrechner) sind in ihrer Anwendung nicht immer leicht zu erschließen. Was die Musterverträge und -beschlüsse betrifft, so sind diese einfach, inhaltlich richtig und prägnant und meist ohne großartige Änderung für die praktische Anwendung geeignet. Summa summarum ist Buch zum Wohnungseigentum wahrlich eine Praxishilfe. Geeignet ist es jedoch vor allem für den Eigentümer (auch und vor allem den unjuristischen) und weniger für den Verwalter, da dieser grundsätzlich weiterführenderes und genaueres Wissen besitzen sollte. Ein sehr gutes Buch für die Praxis.

Das Buch "Praxishandbuch Wohnungseigentum" von Stürzer, Koch, Hopfensperger, Kohlbeck, Sterns und Ziegelmayer erschien 2010 im Haufe Verlag in seiner 3. Auflage. Mit Aktualität und schnellem Verständnis wollen die Autoren einen überzeugenden Ratgeber für die Praxis geben.

weitere Rezensionen von Matthias Gebhardt


Inhaltlich werden 12 Punkte angesprochen: 1. Grundbegriffe des wohnungseigentums, 2. Nutzung und Gebrauch des Sonder- und Gemeinschaftseigentums, 3. Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer, 4. Lasten und Kosten des Wohnungseigentümers, 5. die Wohnungseigentümerversammlung, 6. Teilrechtsfähigkeit, Haftung und Insolvenz, 7. Verwalter und Verwaltungsbeirat, 8. die vermietete Eigentumswohnung, 9. das wohnungseigentumsrechtliche Verfahren vor Gericht, 10. Checkliste für den Erwerb einer Eigentumswohnung, 11. Steuern bei Wohnungs- und Teileigentum, 12. Versicherungen.

Sollte ein Problem innerhalb dieser Stichpunkte vorhanden sein, so verspricht das Buch eine praktische Hilfe. Sollte beispielsweise Bauarbeiten in naher Zukunf durchgeführt werden, so kann man sich informieren über die Grundlagen der Kosten und Lasten des Wohnungseigentums. Es werden die Begriffe von Instandhaltung und -setzung erklärt und was davon in welchem Zusammenhang zu verwenden ist und welche Auswirkungen das dann hat. Ein anderer praxisrelevanter Punkt ist die Tagesordnung samt Einberufung und Abhalten der Eigentümerversammlung. Oftmals führt der Verwalter eine Versammlung durch, ohne dass die Eigentümer eine Ahnung von Ablauf oder sonstigen Vorschriften haben. Treten dabei nun Fehler auf, wodurch die Eigentümer erzürnt werden, so können sich diese nur wehren, wenn sie wissen, dass tatsächlich etwas falsch gemacht wurde. Wer muss eingeladen werden, wann und wie. Wer kann einladen und wie entsteht die Tagesordnung? Diese Fragen und viele mehr werden in dem Buch geklärt.

Neben dem erklärenden Fließtext finden sich im Text an so mancher Stelle "Tipps". Dort werden Hinweise gegeben, worauf in einem bestimmten Bereich besonders geachtet werden muss oder wie man sich am besten verhalten sollte. Diese Tipps sind das eine mal allgemein, das andere Personen spezifisch, also etwa für Eigentümer oder Verwalter gedacht. Zu den Tipps gesellen sich weiterhin noch einige Beispiele, die den Text veranschaulichen und so leichter verständlich gestalten.

Die äußere Aufmachung des Textes, sowie die didaktisch lehrende Gestaltung lassen dabei kaum Wünsche offen. Die Überschriften heben sich durch fetten Druck, Abstände und Größenunterschiede klar von Text ab und schaffen einen guten Überblick innerhalb des Werkes. Ganz nach juristisch sachlicher Art gibt es zahlreiche Abschnitte. Diese wiederum sind mit hilfreichen Randbemerkungen versehen, die stichpunktartig den Inhalt aufzeigen.

Die anfangs genannte Aktualität wird durch Achtung der neuesten WEG-Reform gewahrt. Diese ist in ihren Einzelteilen tabellarisch dargestellt. Es wird gezeigt welcher Bereich des WEG betroffen ist, wie er sich ändert und wo diese Änderung im Text des Werkes zu finden ist. Mit diesem Teil entsteht sogar für den juristischen Neuling in der Praxis eine gewisse Akttraktivität des Buches wegen der Anschaulichkeit und Konkretisierung des Relevanten.

Was bisher noch fehlte, ist die CD. Im Buch befindet sich anbei eine CD-ROM mit vielfältigen Mustern und Briefen. Die darauf enthaltenen Rechner (etwa Kalkulationsrechner) sind in ihrer Anwendung nicht immer leicht zu erschließen. Was die Musterverträge und -beschlüsse betrifft, so sind diese einfach, inhaltlich richtig und prägnant und meist ohne großartige Änderung für die praktische Anwendung geeignet.

Summa summarum ist Buch zum Wohnungseigentum wahrlich eine Praxishilfe. Geeignet ist es jedoch vor allem für den Eigentümer (auch und vor allem den unjuristischen) und weniger für den Verwalter, da dieser grundsätzlich weiterführenderes und genaueres Wissen besitzen sollte. Ein sehr gutes Buch für die Praxis.

geschrieben am 03.02.2011 | 542 Wörter | 3374 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen