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Die Perfekte Bewerbung


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Nadine Leonhardt

Die Perfekte Bewerbung Sabine Kanzler hat eine sehr angenehme Art ihren Lesern zu helfen. Sie geht vom absoluten Anfang der Entscheidungsfindung aus und arbeitet sich langsam zum konkreten Bewerben vor. Anstatt Antworten aufzuzwingen, hat sie es geschafft die richtigen Fragen zu stellen, was einem deutlich mehr hilft, als eine vorgefertigte Lösung, die dann doch nicht passt und überall zwickt und zieht. Im ersten Kapitel hilft die Autorin eine Übersicht zu schaffen, ob die Bewerbung aus der Not heraus geschieht, oder ob man sich in einer anderen Stelle besser verwirklichen will und daher etwas Neues sucht. Diese Grunderkenntnis ist sehr wichtig, da sie im Folgenden helfen wird, Schritt für Schritt weiter zu planen, wie man erreicht, was man sich wünscht. Außerdem wird auf das allgemeine Thema "Employability" eingegangen. Employability bedeutet, wie groß der Wert ist, den man für ein Unternehmen hat, wie attraktiv man also ist, eingestellt zu werden. Es spielen sehr viele Faktoren in die Employability und Sabine Kanzler hilft, einem darüber klar zu werden, wie man den ungefähren Wert abschätzen kann. Ich finde es wirklich super, wie die Autorin immer wieder schwierige, vor allem denglische Begriffe erklärt, damit man wirklich sicher sein kann, worum es gerade geht. Sie behält dabei den Leser im Blick, der nicht unbedingt auf dem Laufenden ist, was die Entwicklungen im Hinblick aufs Bewerben betrifft. Allgemein ist es eher eine Hilfestellung mögliche Probleme nicht zu übersehen, als ein Leitfaden, den es genau zu befolgen gilt. Zum Beispiel gibt die Autorin zu bedenken, dass es selbstverständlich auch Auswirkungen auf das nähere soziale Umfeld hat, wenn man den Job wechselt und bietet einige Fragen an, über die man zunächst nachdenken sollte, bevor man sich übereilt auf einen neuen Arbeitsplatz einlässt. Außerdem unterscheidet sie zwischen der Suche nach dem Traumjob um sich selbst mehr zu verwirklichen und einer Stelle rein zum Broterwerb. Immerhin nimmt auch das großen Einfluss auf den Suchprozess. Trotzdem ist es oft nicht so leicht sich zu entscheiden, was einem selbst wichtiger ist. Hier versucht Kanzler mit Übungen bei der Selbstfindung zur Hand zu gehen. Das klingt zwar alles sehr esotherisch, aber Fr. Kanzler macht einen pragmatischen, bodenständigen Eindruck und verfolgt durch diesen langen Prozess des in sich gehens das Ziel, dass eine langzeitig befriedigende und passende Antwort gefunden wird. Wenn man dann selbst weiß, was man möchte, oder zumindest eine grobe Richtung hat, wird im zweiten Kapitel konkret an Bewerbung, Anschreiben und Lebenslauf gearbeitet. Die Autorin macht klar, dass es dabei darum geht sich selbst möglichst attraktiv zu machen und sich möglichst hochwertig zu verkaufen. Sie erfindet dabei nicht das Rad neu, sondern verlässt sich auf ihre Erfahrung und solide Tipps, die man so vielleicht zwar schonmal gehört hat, aber die Übersicht, die sich bietet ist dennoch hilfreich. Im dritten Kapitel geht es im konkreten um das wie und wo bei der Jobsuche. Sucht man lieber lokal im Tageblatt oder doch im weiteren Umfeld online. Es gibt viele Möglichkeiten, und die Überlegung wo man sucht hängt stark zusammen mit dem wie man sich bewirbt, was dann direkt ins vierte Kapitel übergeht. Das vierte Kapitel handelt von der Form der Bewerbung. Papier? Online? Womöglich ungewöhnlicher und ein Video? Je nach Berufswunsch und -feld hat man verschiedene Normen zu erfüllen, aber auch Freiheiten, die man für sich nutzen kann. Sabine Kanzler stellt hier mehrere Möglichkeiten vor, wie man sich selbst gut in Szene setzen kann. Im letzten aktiven Kapitel behandelt Kanzler das Vorstellungsgespräch und geht dabei auf übliche Fragen ein und gibt Tipps, wie man sich vorbereiten kann. Allgemein stellt sie auch Grundregeln und leicht zu vermeidende Fehler vor. Abschließend geht sie darauf ein, dass man ein Vorstellungsgespräch nicht nur vor- sondern auch nachbereiten sollte und wie so etwas dann aussieht. Außerdem liegt dem Buch noch eine CD bei, auf der alle Aufgaben zum Ausdrucken und Bearbeiten enthalten sind. Ich finde das vereinfacht das Arbeiten mit diesem Buch erheblich. Die CD ist auch ohne verwirrenden Schnickschnack und super leicht zu Bedienen, da man sich nicht in den Ordnern verlaufen kann oder ähnliches. Man sieht alle Übungen auf einen Blick und ist nach dem Einlegen und Öffnen direkt startklar. Da ich das Buch gerade in der Zeit in die Hände bekam, als ich mein Studium abgeschlossen hatte und auf der Suche nach einem Job war, ohne direkt zu wissen in welche Richtung ich konkret möchte, hat es mir sehr viel geholfen im ersten Schritt zunächst zu wissen, was ich möchte und welche Bemühungen ich unternehmen kann um diesem Ziel entgegen zu arbeiten. Ich wünschte, es gäbe mehr Bewerbungshelfer wie diesen, denn hier steht der Mensch im Vordergrund und nicht starre, womöglich überholte, Normen (so und so hat eine Bewerbung auszusehen, so und so hat man sich für ein Vorstellungsgespräch anzuziehen, usw.), die einem nicht weiterhelfen, oftmals, weil man diese Tipps schon gefühlte tausendmal gehört hat. Mir persönlich hat dieses Buch sehr weitergeholfen.

Sabine Kanzler hat eine sehr angenehme Art ihren Lesern zu helfen. Sie geht vom absoluten Anfang der Entscheidungsfindung aus und arbeitet sich langsam zum konkreten Bewerben vor. Anstatt Antworten aufzuzwingen, hat sie es geschafft die richtigen Fragen zu stellen, was einem deutlich mehr hilft, als eine vorgefertigte Lösung, die dann doch nicht passt und überall zwickt und zieht.

Im ersten Kapitel hilft die Autorin eine Übersicht zu schaffen, ob die Bewerbung aus der Not heraus geschieht, oder ob man sich in einer anderen Stelle besser verwirklichen will und daher etwas Neues sucht. Diese Grunderkenntnis ist sehr wichtig, da sie im Folgenden helfen wird, Schritt für Schritt weiter zu planen, wie man erreicht, was man sich wünscht. Außerdem wird auf das allgemeine Thema "Employability" eingegangen. Employability bedeutet, wie groß der Wert ist, den man für ein Unternehmen hat, wie attraktiv man also ist, eingestellt zu werden. Es spielen sehr viele Faktoren in die Employability und Sabine Kanzler hilft, einem darüber klar zu werden, wie man den ungefähren Wert abschätzen kann.

Ich finde es wirklich super, wie die Autorin immer wieder schwierige, vor allem denglische Begriffe erklärt, damit man wirklich sicher sein kann, worum es gerade geht. Sie behält dabei den Leser im Blick, der nicht unbedingt auf dem Laufenden ist, was die Entwicklungen im Hinblick aufs Bewerben betrifft.

Allgemein ist es eher eine Hilfestellung mögliche Probleme nicht zu übersehen, als ein Leitfaden, den es genau zu befolgen gilt.

Zum Beispiel gibt die Autorin zu bedenken, dass es selbstverständlich auch Auswirkungen auf das nähere soziale Umfeld hat, wenn man den Job wechselt und bietet einige Fragen an, über die man zunächst nachdenken sollte, bevor man sich übereilt auf einen neuen Arbeitsplatz einlässt.

Außerdem unterscheidet sie zwischen der Suche nach dem Traumjob um sich selbst mehr zu verwirklichen und einer Stelle rein zum Broterwerb. Immerhin nimmt auch das großen Einfluss auf den Suchprozess. Trotzdem ist es oft nicht so leicht sich zu entscheiden, was einem selbst wichtiger ist. Hier versucht Kanzler mit Übungen bei der Selbstfindung zur Hand zu gehen.

Das klingt zwar alles sehr esotherisch, aber Fr. Kanzler macht einen pragmatischen, bodenständigen Eindruck und verfolgt durch diesen langen Prozess des in sich gehens das Ziel, dass eine langzeitig befriedigende und passende Antwort gefunden wird.

Wenn man dann selbst weiß, was man möchte, oder zumindest eine grobe Richtung hat, wird im zweiten Kapitel konkret an Bewerbung, Anschreiben und Lebenslauf gearbeitet. Die Autorin macht klar, dass es dabei darum geht sich selbst möglichst attraktiv zu machen und sich möglichst hochwertig zu verkaufen. Sie erfindet dabei nicht das Rad neu, sondern verlässt sich auf ihre Erfahrung und solide Tipps, die man so vielleicht zwar schonmal gehört hat, aber die Übersicht, die sich bietet ist dennoch hilfreich.

Im dritten Kapitel geht es im konkreten um das wie und wo bei der Jobsuche. Sucht man lieber lokal im Tageblatt oder doch im weiteren Umfeld online. Es gibt viele Möglichkeiten, und die Überlegung wo man sucht hängt stark zusammen mit dem wie man sich bewirbt, was dann direkt ins vierte Kapitel übergeht. Das vierte Kapitel handelt von der Form der Bewerbung. Papier? Online? Womöglich ungewöhnlicher und ein Video? Je nach Berufswunsch und -feld hat man verschiedene Normen zu erfüllen, aber auch Freiheiten, die man für sich nutzen kann. Sabine Kanzler stellt hier mehrere Möglichkeiten vor, wie man sich selbst gut in Szene setzen kann.

Im letzten aktiven Kapitel behandelt Kanzler das Vorstellungsgespräch und geht dabei auf übliche Fragen ein und gibt Tipps, wie man sich vorbereiten kann. Allgemein stellt sie auch Grundregeln und leicht zu vermeidende Fehler vor. Abschließend geht sie darauf ein, dass man ein Vorstellungsgespräch nicht nur vor- sondern auch nachbereiten sollte und wie so etwas dann aussieht.

Außerdem liegt dem Buch noch eine CD bei, auf der alle Aufgaben zum Ausdrucken und Bearbeiten enthalten sind. Ich finde das vereinfacht das Arbeiten mit diesem Buch erheblich. Die CD ist auch ohne verwirrenden Schnickschnack und super leicht zu Bedienen, da man sich nicht in den Ordnern verlaufen kann oder ähnliches. Man sieht alle Übungen auf einen Blick und ist nach dem Einlegen und Öffnen direkt startklar.

Da ich das Buch gerade in der Zeit in die Hände bekam, als ich mein Studium abgeschlossen hatte und auf der Suche nach einem Job war, ohne direkt zu wissen in welche Richtung ich konkret möchte, hat es mir sehr viel geholfen im ersten Schritt zunächst zu wissen, was ich möchte und welche Bemühungen ich unternehmen kann um diesem Ziel entgegen zu arbeiten.

Ich wünschte, es gäbe mehr Bewerbungshelfer wie diesen, denn hier steht der Mensch im Vordergrund und nicht starre, womöglich überholte, Normen (so und so hat eine Bewerbung auszusehen, so und so hat man sich für ein Vorstellungsgespräch anzuziehen, usw.), die einem nicht weiterhelfen, oftmals, weil man diese Tipps schon gefühlte tausendmal gehört hat.

Mir persönlich hat dieses Buch sehr weitergeholfen.

geschrieben am 25.08.2011 | 802 Wörter | 4327 Zeichen

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