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Flavia de Luce, Bd. 3: Halunken, Tod und Teufel


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  • 4631 Aufrufe

Informationen zum Buch
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Rezension von

Anna Kneisel

Halunken, Tod und Teufel Flavia lässt sich von einer Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt aus der Hand lesen. Was diese ihr erzählt, erschreckt sie sehr und kurz darauf brennt das Zelt der Zigeunerin namens Fenella Faa ab. Voller Schuldgefühle erlaubt Flavia ihr, im Gehölz auf dem Gelände ihres Familienanwesens ihren Wohnwagen abzustellen. Auf dem Weg dorthin wird ihre neue Bekannte jedoch beschuldigt, ein Baby entführt zu haben. Mitten in der Nacht wird die Alte überfallen, Flavia findet Fenella blutüberströmt am Boden ihres Wagens und ruft die Polizei. Natürlich nicht, ohne sich ein eigenes Bild der Situation zu machen. Das passt dem guten Inspector natürlich nicht so recht in den Kram, denn seiner Ansicht nach könnte Flavia wichtige Spuren verwischt haben. Porcelain, die Enkelin der alten Zigeunerin, macht die Untersuchungen unserer kleinen Hobbydetektivin auch nicht einfacher. Als Flavia dann noch eine Leiche am Poseidonbrunnen auffindet, auf dem Grund und Boden ihrer Familie, ist sie nicht mehr zu bremsen. Wären da nur nicht die finanziellen Nöte ihres Vaters, die sie in den ersten beiden Bänden noch nicht wichtig nahm! – Das stellt sich jetzt als Fehleinschätzung heraus, denn für das fehlende Testament ihrer Mutter Harriet hat sich noch keine juristische Lösung ergeben. Die de Luces sind pleite, das Familiensilber muss versteigert werden und zu allem Übel verschwinden auch noch Gegenstände aus dem Haus. Selbst der sonst so uneinnehmbar erscheinende, einzige Rückzugsort Flavias, ihr Labor, gehört ihr nicht mehr allein. Wenigstens kann sie zur Beruhigung diverse chemische Versuche anstellen und so ihre Gedanken ordnen und Rachepläne schmieden, wenn ihre Schwestern Feely und Daffy sich wieder einmal üble Scherze mit ihr erlaubt haben. Auch Dogger, das „Mädchen für alles“ und alter Weggefährte von Flavias Vater Colonel Haveland de Luce ist ihr eine unerlässliche Hilfe, ebenso wie Mrs. Mullet aufgrund ihrer Geschwätzigkeit eine wertvolle Informationsquelle darstellt (aber immer noch nicht genießbar kochen kann). Zusätzlich lernen wir eine Reihe neuer Charakteree kennen, bei denen man nicht immer genau absehen kann, was sie im Schilde führen. Insgesamt ist der Plot verwickelt und spannend gestaltet, was nicht zuletzt der kindlichen Perspektive Flavias zuzuschreiben ist. Alan Bradleys Schreibstil ist gewohnt skurril-morbide und dabei gefällig, seine Hauptfigur Flavia beschreibt er so sympathisch, neunmalklug und hinterlistig wie eh und je. Über die Hintergründe ihrer Familiengeschichte kommen nun mehr Details ans Licht und so ist der einzige Wermutstropfen, dass das Buch so schnell durchgelesen und nun wieder Warten angesagt ist, bis der nächste Band erscheint. Eine vergnügliche, unterhaltsame Lektüre!

Flavia lässt sich von einer Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt aus der Hand lesen. Was diese ihr erzählt, erschreckt sie sehr und kurz darauf brennt das Zelt der Zigeunerin namens Fenella Faa ab. Voller Schuldgefühle erlaubt Flavia ihr, im Gehölz auf dem Gelände ihres Familienanwesens ihren Wohnwagen abzustellen. Auf dem Weg dorthin wird ihre neue Bekannte jedoch beschuldigt, ein Baby entführt zu haben. Mitten in der Nacht wird die Alte überfallen, Flavia findet Fenella blutüberströmt am Boden ihres Wagens und ruft die Polizei. Natürlich nicht, ohne sich ein eigenes Bild der Situation zu machen. Das passt dem guten Inspector natürlich nicht so recht in den Kram, denn seiner Ansicht nach könnte Flavia wichtige Spuren verwischt haben. Porcelain, die Enkelin der alten Zigeunerin, macht die Untersuchungen unserer kleinen Hobbydetektivin auch nicht einfacher. Als Flavia dann noch eine Leiche am Poseidonbrunnen auffindet, auf dem Grund und Boden ihrer Familie, ist sie nicht mehr zu bremsen.

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Wären da nur nicht die finanziellen Nöte ihres Vaters, die sie in den ersten beiden Bänden noch nicht wichtig nahm! – Das stellt sich jetzt als Fehleinschätzung heraus, denn für das fehlende Testament ihrer Mutter Harriet hat sich noch keine juristische Lösung ergeben. Die de Luces sind pleite, das Familiensilber muss versteigert werden und zu allem Übel verschwinden auch noch Gegenstände aus dem Haus. Selbst der sonst so uneinnehmbar erscheinende, einzige Rückzugsort Flavias, ihr Labor, gehört ihr nicht mehr allein. Wenigstens kann sie zur Beruhigung diverse chemische Versuche anstellen und so ihre Gedanken ordnen und Rachepläne schmieden, wenn ihre Schwestern Feely und Daffy sich wieder einmal üble Scherze mit ihr erlaubt haben. Auch Dogger, das „Mädchen für alles“ und alter Weggefährte von Flavias Vater Colonel Haveland de Luce ist ihr eine unerlässliche Hilfe, ebenso wie Mrs. Mullet aufgrund ihrer Geschwätzigkeit eine wertvolle Informationsquelle darstellt (aber immer noch nicht genießbar kochen kann). Zusätzlich lernen wir eine Reihe neuer Charakteree kennen, bei denen man nicht immer genau absehen kann, was sie im Schilde führen. Insgesamt ist der Plot verwickelt und spannend gestaltet, was nicht zuletzt der kindlichen Perspektive Flavias zuzuschreiben ist.

Alan Bradleys Schreibstil ist gewohnt skurril-morbide und dabei gefällig, seine Hauptfigur Flavia beschreibt er so sympathisch, neunmalklug und hinterlistig wie eh und je. Über die Hintergründe ihrer Familiengeschichte kommen nun mehr Details ans Licht und so ist der einzige Wermutstropfen, dass das Buch so schnell durchgelesen und nun wieder Warten angesagt ist, bis der nächste Band erscheint. Eine vergnügliche, unterhaltsame Lektüre!

geschrieben am 11.11.2011 | 402 Wörter | 2317 Zeichen

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