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Der Weg zum wahren Reiki-Meister


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Rezension von

Ragan Tanger

Der Weg zum wahren Reiki-Meister Umfassende Einführung Das waren noch Zeiten, als Reiki in Deutschland nahezu unbekannt und der Umgang mit der Tradition weltweit den altehrwürdigen Prinzipien folgte. Damit ist es im Milleniumszeitalter natürlich gänzlich vorbei, wer will kann im Internet seine Einweihungsgrade per Video erhalten und die so sorgsam geschützten Symbole der höheren Grade mit einem Mausklick aufrufen. Gotteslästerung, Blasphemie und synthetische Imitation einer in dieser Form unerreichten Geheimwissenschaft? Sowohl als auch sollte man harmonisierend feststellen, denn den Prinzipien des Kosmos (und somit auch des Reiki) zufolge passieren die Dinge nicht umsonst und die Adaption an jedwede Weiterentwicklung ist die einzige Chance, mit der Lebendigkeit verbunden zu bleiben. Dementsprechend haben auch Internet und Hedonismus-Sucht ihren Sinn, und mit der entsprechenden Zuversicht und dem notwendigen Respekt kann man Altes und Neues gemeinsam integrieren. Sehr souverän und stilbildend zeigt dies Andreas Dalberg in seinem wegweisenden und äußerst komplexen (und kompletten) Reiki-Buch. Der Weg zum wahren Meister wird hier von der Pike auf beschrieben, also von einem ganzheitlichen Verständnis von Psyche und Seele des Menschen hin zu esoterischen Grundprinzipien. Bevor es überhaupt zum Reiki kommt stellt der Autor das kollektive Unterbewusste, Archetypen, Anima und Animus, analoge Gesetzmäßigkeiten und das Zusammenspiel von Gesundheit, Heilung und Krankheit vor. Treffend in der Wortwahl, sicher in der Formulierung und folgerichtig in der Zusammenfassung. Ganz eindeutig erinnert dieser erste große Abschnitt des Buches an den legendären Klassiker von Dethlefsen und Dahlke: Krankheit als Weg. Teil Zwei wendet sich dann dem Kernthema Reiki zu, steift dessen Geschichte, die sich daraus ableitenden Lebens- und Verhaltensregeln und deren Wirkungsweisen. Gut so, wie Dalberg die fast schon biblische Entdeckung der magischen Symbole des Erfinders und Urahns Mikao Usui wertfrei beschreibt, schade, dass er diese beschreibende, narrative Tendenz nicht bei der Vorstellung von Auren und Chakren bereit hält. Natürlich sind auch diese elementarer Bestandteil des asiatischen Wissens, aber die vorsichtige Zurückhaltung und das schrittweise Annähern bekommt dem Westler doch immer besser, als populärwissenschaftliches Herunterreißen von Behauptungen. Rudolf Steiner konnte das machen, weil er auch sonst viel konnte, ansonsten aber wirkt dieser Teil bisweilen übertrieben. Stark wiederum Teil Drei, wo sich die bisherigen Erkenntnisse aus Reiki und Esoterik-Theorie ganz wunderbar in ein harmonisches Ganzes fügen. Einstimmungs-, Abschlußzeremonien, Schutzübungen, die Grundpositionen der Selbst- und Fremdbehandlung sowie der Chakrenausgleich sind zwar altbekannt, aber in dieser kompakten Form einfach gerne gesehen. Dazu offeriert Dalberg (auch schon im zweiten Teil) die Symbole und Methodiken des zweiten Grades, die ja früher besonders geachtet und niemals öffentlich weitergegen worden sind. Womit wir beim Einstieg wären: da die Symbole sowieso weltweit kursieren und erhältlich sind, ist die sehr behutsame, klare und vom Experten souverän instruierte Mitteilung eine wohlbekömmliche und von den Reiki-Göttern garantiert empfohlene Alternative. Fazit: Das Buch ist komplex und bietet sehr viel für wenig Geld. Von der Seminargestaltung für Reiki-Lehrer bis hin zur Jungschen Psychologie, von der basalen Praxis bis hin zu den besonders geschützten Meistersymbolen – Dalberg lässt nichts aus und erweist sich auf jeder Seite als profunder Kenner dieser Materie. Manchmal wäre für den ein oder anderen ein wenig mehr Zurückhaltung oder Objektivität gut gewesen, die behutsame Veröffentlichung der alten Geheimnisse aber ist in dieser Form zu befürworten. Und Meister wird man sowieso nicht per Buch, sondern qua magischer Geschehnisse und lebenslanger Disziplin.

Umfassende Einführung

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Das waren noch Zeiten, als Reiki in Deutschland nahezu unbekannt und der Umgang mit der Tradition weltweit den altehrwürdigen Prinzipien folgte. Damit ist es im Milleniumszeitalter natürlich gänzlich vorbei, wer will kann im Internet seine Einweihungsgrade per Video erhalten und die so sorgsam geschützten Symbole der höheren Grade mit einem Mausklick aufrufen. Gotteslästerung, Blasphemie und synthetische Imitation einer in dieser Form unerreichten Geheimwissenschaft? Sowohl als auch sollte man harmonisierend feststellen, denn den Prinzipien des Kosmos (und somit auch des Reiki) zufolge passieren die Dinge nicht umsonst und die Adaption an jedwede Weiterentwicklung ist die einzige Chance, mit der Lebendigkeit verbunden zu bleiben. Dementsprechend haben auch Internet und Hedonismus-Sucht ihren Sinn, und mit der entsprechenden Zuversicht und dem notwendigen Respekt kann man Altes und Neues gemeinsam integrieren.

Sehr souverän und stilbildend zeigt dies Andreas Dalberg in seinem wegweisenden und äußerst komplexen (und kompletten) Reiki-Buch. Der Weg zum wahren Meister wird hier von der Pike auf beschrieben, also von einem ganzheitlichen Verständnis von Psyche und Seele des Menschen hin zu esoterischen Grundprinzipien. Bevor es überhaupt zum Reiki kommt stellt der Autor das kollektive Unterbewusste, Archetypen, Anima und Animus, analoge Gesetzmäßigkeiten und das Zusammenspiel von Gesundheit, Heilung und Krankheit vor. Treffend in der Wortwahl, sicher in der Formulierung und folgerichtig in der Zusammenfassung. Ganz eindeutig erinnert dieser erste große Abschnitt des Buches an den legendären Klassiker von Dethlefsen und Dahlke: Krankheit als Weg.

Teil Zwei wendet sich dann dem Kernthema Reiki zu, steift dessen Geschichte, die sich daraus ableitenden Lebens- und Verhaltensregeln und deren Wirkungsweisen. Gut so, wie Dalberg die fast schon biblische Entdeckung der magischen Symbole des Erfinders und Urahns Mikao Usui wertfrei beschreibt, schade, dass er diese beschreibende, narrative Tendenz nicht bei der Vorstellung von Auren und Chakren bereit hält. Natürlich sind auch diese elementarer Bestandteil des asiatischen Wissens, aber die vorsichtige Zurückhaltung und das schrittweise Annähern bekommt dem Westler doch immer besser, als populärwissenschaftliches Herunterreißen von Behauptungen. Rudolf Steiner konnte das machen, weil er auch sonst viel konnte, ansonsten aber wirkt dieser Teil bisweilen übertrieben.

Stark wiederum Teil Drei, wo sich die bisherigen Erkenntnisse aus Reiki und Esoterik-Theorie ganz wunderbar in ein harmonisches Ganzes fügen. Einstimmungs-, Abschlußzeremonien, Schutzübungen, die Grundpositionen der Selbst- und Fremdbehandlung sowie der Chakrenausgleich sind zwar altbekannt, aber in dieser kompakten Form einfach gerne gesehen. Dazu offeriert Dalberg (auch schon im zweiten Teil) die Symbole und Methodiken des zweiten Grades, die ja früher besonders geachtet und niemals öffentlich weitergegen worden sind. Womit wir beim Einstieg wären: da die Symbole sowieso weltweit kursieren und erhältlich sind, ist die sehr behutsame, klare und vom Experten souverän instruierte Mitteilung eine wohlbekömmliche und von den Reiki-Göttern garantiert empfohlene Alternative.

Fazit:

Das Buch ist komplex und bietet sehr viel für wenig Geld. Von der Seminargestaltung für Reiki-Lehrer bis hin zur Jungschen Psychologie, von der basalen Praxis bis hin zu den besonders geschützten Meistersymbolen – Dalberg lässt nichts aus und erweist sich auf jeder Seite als profunder Kenner dieser Materie. Manchmal wäre für den ein oder anderen ein wenig mehr Zurückhaltung oder Objektivität gut gewesen, die behutsame Veröffentlichung der alten Geheimnisse aber ist in dieser Form zu befürworten. Und Meister wird man sowieso nicht per Buch, sondern qua magischer Geschehnisse und lebenslanger Disziplin.

geschrieben am 03.05.2012 | 532 Wörter | 3331 Zeichen

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