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Flavia de Luce, Bd. 4: Vorhang auf für eine Leiche


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Rezension von

Anna Kneisel

Vorhang auf für eine Leiche Die Familie de Luce und mit ihr das gesamte Familienanwesen nebst Haushälterin und Faktotum Dogger schliddert unaufhaltsam dem Ruin entgegen, es bröckelt an allen Ecken und Enden, sowohl im wörtlichen, als auch im finanziellen Sinne. Colonel Haviland de Luce unternimmt einen weiteren Rettungsversuch und lässt es zu, dass gegen Bezahlung eine Filmcrew mitsamt der berühmten Schauspielerin Phyllis Wyvern in sein Haus einfällt. Seine drei Töchter Ophelia, genannt Feely, Daphne (Daffy) und Nesthäkchen Flavia sehen dies als willkommene Abwechslung. Die detektivische Spürnase der letzteren bekommt nach ausführlichen Beobachtungen zu den Geschehnissen um den Dreh und die spontan anberaumte Benefizaufführung für das halbe Dorf auch bald wieder ordentlich etwas zu tun, denn ein Mitglied der Filmcrew wird tot im eigenen Zimmer aufgefunden, erwürgt und geschmückt mit einem Stück Film. Bis es zu diesem unerfreulichen Todesfall kommt, dauert es in diesem nun vierten Band der Reihe aus der Feder von Alan Bradley allerdings eine ganze Weile, der Mord ist bei weitem nicht im Zentrum des Romans, viel eher die Gedanken Flavias zum Beziehungsgeflecht der einzelnen Charaktere, ihre Überlegungen, ob es nun einen Weihnachtsmann gibt oder nicht und wie viele Verehrer ihre älteste Schwester Feely denn nun hat, sowie diverse Experimente chemischer als auch sozialer Natur. Flavia, nunmehr elf Jahre alt, beginnt langsam, andere Menschen etwas differenzierter zu betrachten, wenn auch immer noch erkennbar mit den Augen eines (recht altklugen) Kindes. Dabei ist sie bissig und durchtrieben wie eh und je, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Da ist es auch nicht weiter schlimm, dass ein paar kleinere Details bei der Auflösung des Falles ein wenig unverbunden mit dem Rest der Geschichte im Raum stehen bleiben und dass nach dem Showdown zwischen Flavia und dem/der/den Täter/(i)n das Ende recht unvermittelt kommt. Eine wirklich schöne Fortführung der Geschichte, die auf mehr hoffen lässt.

Die Familie de Luce und mit ihr das gesamte Familienanwesen nebst Haushälterin und Faktotum Dogger schliddert unaufhaltsam dem Ruin entgegen, es bröckelt an allen Ecken und Enden, sowohl im wörtlichen, als auch im finanziellen Sinne. Colonel Haviland de Luce unternimmt einen weiteren Rettungsversuch und lässt es zu, dass gegen Bezahlung eine Filmcrew mitsamt der berühmten Schauspielerin Phyllis Wyvern in sein Haus einfällt. Seine drei Töchter Ophelia, genannt Feely, Daphne (Daffy) und Nesthäkchen Flavia sehen dies als willkommene Abwechslung. Die detektivische Spürnase der letzteren bekommt nach ausführlichen Beobachtungen zu den Geschehnissen um den Dreh und die spontan anberaumte Benefizaufführung für das halbe Dorf auch bald wieder ordentlich etwas zu tun, denn ein Mitglied der Filmcrew wird tot im eigenen Zimmer aufgefunden, erwürgt und geschmückt mit einem Stück Film.

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Bis es zu diesem unerfreulichen Todesfall kommt, dauert es in diesem nun vierten Band der Reihe aus der Feder von Alan Bradley allerdings eine ganze Weile, der Mord ist bei weitem nicht im Zentrum des Romans, viel eher die Gedanken Flavias zum Beziehungsgeflecht der einzelnen Charaktere, ihre Überlegungen, ob es nun einen Weihnachtsmann gibt oder nicht und wie viele Verehrer ihre älteste Schwester Feely denn nun hat, sowie diverse Experimente chemischer als auch sozialer Natur.

Flavia, nunmehr elf Jahre alt, beginnt langsam, andere Menschen etwas differenzierter zu betrachten, wenn auch immer noch erkennbar mit den Augen eines (recht altklugen) Kindes. Dabei ist sie bissig und durchtrieben wie eh und je, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Da ist es auch nicht weiter schlimm, dass ein paar kleinere Details bei der Auflösung des Falles ein wenig unverbunden mit dem Rest der Geschichte im Raum stehen bleiben und dass nach dem Showdown zwischen Flavia und dem/der/den Täter/(i)n das Ende recht unvermittelt kommt.

Eine wirklich schöne Fortführung der Geschichte, die auf mehr hoffen lässt.

geschrieben am 12.11.2012 | 299 Wörter | 1692 Zeichen

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