Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland


Statistiken
  • 3817 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autoren
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Anna Kneisel

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand… Wer kennt ihn nicht, Theodor Fontanes kinderfreundlichen Herrn v on Ribbeck, der alljährlich im Herbst seine Birnen an vorbei laufende Jungen und Mädchen verschenkte? Um den Kindern auch nach seinem Tod weiterhin eine Freude machen zu können, ließ er sich eine Birne mit ins Grab geben. Mit seinem Gedicht hat Fontane dem Freiherrn Hans-Georg von Ribbeck ein dialektal gefärbtes Denkmal gesetzt, das in zahlreichen Schulbüchern auftaucht und zum Kulturgut gehört. Dorota Wünsch hat den mehr als ein Jahrhundert alten Zeilen mit ihren Illustrationen für den Verlag Kindermann neues Leben eingehaucht und die darin erscheinenden Figuren kindgerecht mit knubbeligen Gesichtern in fröhlichem Cartoon-Stil gestaltet. Herr von Ribbeck wirkt ebenso freundlich und heiter wie er im Text Fontanes dargestellt wird, während sein knauseriger Sohn – ein echter Unsympath - einen zähnefletschenden Hund zur Bewachung von Park und Birnbaum abstellt. Zum Glück flüstert der Birnbaum „Wiste ne Beer?“, sodass es weiterhin freudige Kindergesichter gibt. Der Band in der Reihe „Poesie für Kinder“ ist rundum gelungen, die Verbindung von Text und Illustrationen wirkt zeitgemäß und spiegelt dennoch durch die passend gewählte Bekleidung die Zeit seiner Entstehung wider. Ein sehr schöner Titel, der sich für zuhause ebenso wie als Ergänzung im Schulunterricht bestens eignet.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,

weitere Rezensionen von Anna Kneisel

#
rezensiert seit
Buchtitel
1
01.08.2019
2
17.04.2019
3
17.04.2019
5
04.12.2018

ein Birnbaum in seinem Garten stand…

Wer kennt ihn nicht, Theodor Fontanes kinderfreundlichen Herrn v on Ribbeck, der alljährlich im Herbst seine Birnen an vorbei laufende Jungen und Mädchen verschenkte? Um den Kindern auch nach seinem Tod weiterhin eine Freude machen zu können, ließ er sich eine Birne mit ins Grab geben. Mit seinem Gedicht hat Fontane dem Freiherrn Hans-Georg von Ribbeck ein dialektal gefärbtes Denkmal gesetzt, das in zahlreichen Schulbüchern auftaucht und zum Kulturgut gehört.

Dorota Wünsch hat den mehr als ein Jahrhundert alten Zeilen mit ihren Illustrationen für den Verlag Kindermann neues Leben eingehaucht und die darin erscheinenden Figuren kindgerecht mit knubbeligen Gesichtern in fröhlichem Cartoon-Stil gestaltet.

Herr von Ribbeck wirkt ebenso freundlich und heiter wie er im Text Fontanes dargestellt wird, während sein knauseriger Sohn – ein echter Unsympath - einen zähnefletschenden Hund zur Bewachung von Park und Birnbaum abstellt. Zum Glück flüstert der Birnbaum „Wiste ne Beer?“, sodass es weiterhin freudige Kindergesichter gibt.

Der Band in der Reihe „Poesie für Kinder“ ist rundum gelungen, die Verbindung von Text und Illustrationen wirkt zeitgemäß und spiegelt dennoch durch die passend gewählte Bekleidung die Zeit seiner Entstehung wider. Ein sehr schöner Titel, der sich für zuhause ebenso wie als Ergänzung im Schulunterricht bestens eignet.

geschrieben am 08.10.2016 | 211 Wörter | 1225 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen




Rezension von

E. Kneisel

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland Poesie für Kinder - unter diesem Stichwort veröffentlicht der Kindermann Verlag lyrische Klassiker mit modernen kindgerechten Illustrationen. So auch Theodor Fontanes “ Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland”. Das bekannte Gedicht ist eine Hommage aus dem Jahr 1889 an den Freiherr Hans-Georg von Ribbeck, der für seine Kinderliebe und Großzügigkeit bekannt war. Im Gedicht verschenkt er seine Birnen an Jungen und Mädchen und sorgt sogar über seinen Tod hinaus dafür, dass sie immer seine Birnen essen können. Tatsächlich stand auf dem Grab der Familie über Jahre ein Birnbaum. Während das Gedicht schon über 100 Jahre alt ist, ist die Illustration modern, frech und für Kinder wunderbar gestaltet. Das rot-grüne Farbschema passt fantastisch zum Gedicht. Highlight sind die ausdrucksstarken Gesichter der Charaktere, die das Gedicht zum Leben erwecken. Alle verfügen über einzigartige Gesichtsausdrücke, die ihnen eine eigene Geschichte geben. Das Buch ist empfohlen für Kinder ab vier Jahren. Für Jüngere kann der Inhalt sprachlich noch etwas schwierig sein. Die Bilder jedoch, gemischt mit der Rhythmik und Klangfarbe des Gedichts, begeistern auch das jüngere Vorlesepublikum.

Poesie für Kinder - unter diesem Stichwort veröffentlicht der Kindermann Verlag lyrische Klassiker mit modernen kindgerechten Illustrationen. So auch Theodor Fontanes “ Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland”.

weitere Rezensionen von E. Kneisel


Das bekannte Gedicht ist eine Hommage aus dem Jahr 1889 an den Freiherr Hans-Georg von Ribbeck, der für seine Kinderliebe und Großzügigkeit bekannt war.

Im Gedicht verschenkt er seine Birnen an Jungen und Mädchen und sorgt sogar über seinen Tod hinaus dafür, dass sie immer seine Birnen essen können. Tatsächlich stand auf dem Grab der Familie über Jahre ein Birnbaum.

Während das Gedicht schon über 100 Jahre alt ist, ist die Illustration modern, frech und für Kinder wunderbar gestaltet. Das rot-grüne Farbschema passt fantastisch zum Gedicht. Highlight sind die ausdrucksstarken Gesichter der Charaktere, die das Gedicht zum Leben erwecken. Alle verfügen über einzigartige Gesichtsausdrücke, die ihnen eine eigene Geschichte geben.

Das Buch ist empfohlen für Kinder ab vier Jahren. Für Jüngere kann der Inhalt sprachlich noch etwas schwierig sein. Die Bilder jedoch, gemischt mit der Rhythmik und Klangfarbe des Gedichts, begeistern auch das jüngere Vorlesepublikum.

geschrieben am 07.07.2019 | 173 Wörter | 1009 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen