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Blutebbe


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Rezension von

Anna Kneisel

Blutebbe Derek Meister schickt in seinem neuen Thriller „Blutebbe“ sein Ermittlerteam aus Profilerin Helen Henning und Provinz-„Sheriff“ Knut Jansen zum dritten Mal an die Arbeit. Diesmal werden auf einem Geisterschiff im Watt zwei Frauen auf bestialische Weise ermordet und vom Mast baumelnd aufgefunden – ein Anblick, den Knut nicht mehr vergessen können wird. Ihre Lungen wurden entnommen und eine merkwürdige Rune gibt den Ermittlern Rätsel auf. Zu diesem Mordfall gesellen sich weitere. Rutger, der Täter, spielt mit der Polizei sein Jagdspiel und Knuts Vater Thor mischt sich mal wieder ungefragt in die Untersuchungen ein, denn ein alter Fall hat offensichtlich eine Verbindung zu den aktuellen Geschehnissen. Zu allem Überfluss kristallisiert sich für Helen auch noch persönlicher Ärger aus Übersee heraus, denn ihr ehemaliger Verlobter Chris Sawyer stellt nach wie vor eine Bedrohung für sie dar. Knut haben die letzten beiden Fälle um den Jungfrauenmacher und die Sandwitwe schon mitgenommen, aber dieser hinterlässt noch deutlichere Spuren bei ihm, ebenso aber auch beim Rest der beteiligten Ermittler. Die sich anbahnenden zarten Bande zwischen der immer noch von ihrer Vergangenheit traumatisierten Helen und dem gerne mal Cowboy spielenden Knut bilden dazu einen umso stärkeren Kontrast. Der Strudel der Ereignisse zieht alle mit sich. Derek Meister schreibt wie gewohnt in einem flüssigen Erzählduktus und baut geschickt Spannung auf, lässt seine Protagonisten auf menschlich überzeugende Art und Weise miteinander agieren, baut zwischenmenschliche Beziehungen weiter aus, knüpft an vorherige Handlungsstränge an und konstruiert so einen Thriller, den man am liebsten am Stück durchlesen möchte, Von Anfang an ist dem Leser die Identität des Täters klar, seine Beweggründe liegen jedoch zunächst im Dunkeln. Auf diese Weise ist man vom Wissensstand der Polizei immer ein wenig voraus, was aber im Zusammenspiel mit der Handlung der Spannung auf keine Weise Abbruch tut – das Gegenteil ist der Fall. Einzig störend waren beim Lesen einige übersehene kleine Fehler, die man durch aufmerksames Korrekturlesen hätte vermeiden können. Ansonsten ist Band drei - wirklich der letzte? man wünscht es sich nicht - in der Thriller-Serie um Henning und Jansen wieder rundum gelungen und wirklich eine Empfehlung wert.

Derek Meister schickt in seinem neuen Thriller „Blutebbe“ sein Ermittlerteam aus Profilerin Helen Henning und Provinz-„Sheriff“ Knut Jansen zum dritten Mal an die Arbeit. Diesmal werden auf einem Geisterschiff im Watt zwei Frauen auf bestialische Weise ermordet und vom Mast baumelnd aufgefunden – ein Anblick, den Knut nicht mehr vergessen können wird. Ihre Lungen wurden entnommen und eine merkwürdige Rune gibt den Ermittlern Rätsel auf. Zu diesem Mordfall gesellen sich weitere. Rutger, der Täter, spielt mit der Polizei sein Jagdspiel und Knuts Vater Thor mischt sich mal wieder ungefragt in die Untersuchungen ein, denn ein alter Fall hat offensichtlich eine Verbindung zu den aktuellen Geschehnissen. Zu allem Überfluss kristallisiert sich für Helen auch noch persönlicher Ärger aus Übersee heraus, denn ihr ehemaliger Verlobter Chris Sawyer stellt nach wie vor eine Bedrohung für sie dar.

weitere Rezensionen von Anna Kneisel


Knut haben die letzten beiden Fälle um den Jungfrauenmacher und die Sandwitwe schon mitgenommen, aber dieser hinterlässt noch deutlichere Spuren bei ihm, ebenso aber auch beim Rest der beteiligten Ermittler. Die sich anbahnenden zarten Bande zwischen der immer noch von ihrer Vergangenheit traumatisierten Helen und dem gerne mal Cowboy spielenden Knut bilden dazu einen umso stärkeren Kontrast. Der Strudel der Ereignisse zieht alle mit sich.

Derek Meister schreibt wie gewohnt in einem flüssigen Erzählduktus und baut geschickt Spannung auf, lässt seine Protagonisten auf menschlich überzeugende Art und Weise miteinander agieren, baut zwischenmenschliche Beziehungen weiter aus, knüpft an vorherige Handlungsstränge an und konstruiert so einen Thriller, den man am liebsten am Stück durchlesen möchte, Von Anfang an ist dem Leser die Identität des Täters klar, seine Beweggründe liegen jedoch zunächst im Dunkeln. Auf diese Weise ist man vom Wissensstand der Polizei immer ein wenig voraus, was aber im Zusammenspiel mit der Handlung der Spannung auf keine Weise Abbruch tut – das Gegenteil ist der Fall. Einzig störend waren beim Lesen einige übersehene kleine Fehler, die man durch aufmerksames Korrekturlesen hätte vermeiden können. Ansonsten ist Band drei - wirklich der letzte? man wünscht es sich nicht - in der Thriller-Serie um Henning und Jansen wieder rundum gelungen und wirklich eine Empfehlung wert.

geschrieben am 19.08.2017 | 342 Wörter | 1969 Zeichen

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