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Die Magischen Sechs - Madame Esmeraldas Geheimnis


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Die Magischen Sechs - Madame Esmeraldas Geheimnis Zauberhaft und geheimnisvoll kommt er daher, der zweite Band der Magischen 6. Er schafft es – wie auch der erste Band – Kontakt mit den jungen Lesern aufzunehmen. Durch eingeschobene Erklärungen von Zaubertricks und Morsecodes in den Überschriften haben die an Zauberei interessierten jungen Leser einiges zum Knobeln und erlernen Wissenswertes, das sie nach der Lektüre direkt anwenden können. Das Buch ist dabei wieder wunderschön gestaltet, die Zeichnungen erinnern an Comics, transportieren die Geschichte aber sehr gut. Diesmal muss die Truppe der Magischen 6 wieder ein Rätsel lösen, das mit der persönlichen Vergangenheit eines ihrer Mitglieder zu tun hat. Diesmal steht Leila im Mittelpunkt – die Adoptivtochter von Mr. Vernon, dem Besitzer des Zauberladens, die schon im Waisenhaus das Entfesseln perfektionierte. Die im Titel genannte Madame Esmeralda ist eine alte Weggefährtin von Mr. Vernon und steht – wie sich am Ende des Buches herausstellt – im Bann eines weiteren Mitglieds des früheren Smaragd-Rings, des Zauberclubs des jugendlichen Mr. Vernon. Diesem entstammte bereits der Schurke aus dem ersten Band, der den Magischen 6 das Leben schwer gemacht hatte. Die Freunde halten auch diesmal fest zusammen, als es darum geht, Madame Esmeraldas Spiel aufzudecken. Allerdings wird diesmal mit tragischen Gefühlen gespielt, als Madame Esmeralda auf der Bühne plötzlich ein Ehepaar vorstellt, das angeblich Leilas leibliche Eltern sein soll. Am Ende ist es doch nur ein Trick der fiesen Schurken, um an ein wertvolles Buch von Mr. Vernon zu kommen, und in einem grandiosen Abschlusskampf, besiegen die Kinder die Schurken. Natürlich ist die Darstellung äußerst kitschig und überzeichnet, die Charaktere sehr typisierend und die Geschehnisse slapstickhaft. Doch das macht den Wert dieses prosaischen Comics aus und er spielt mit den grellen Farben und eindimensionalen Zuschreibungen, so dass ein bunter Reigen komponiert wird, der den Leser in seinen Bann zieht. Einzig, die zähe Nicht-Kommunikation untereinander, lässt es etwas zu deutlich werden, dass hier eine sehr lange Buchreihe angelegt werden soll. Mr. Vernon sagt, wenn möglich, nichts von Bedeutung, schon gar nichts, was zur Auflösung des Falles beitragen könnte – obwohl es sich ja im ersten wie im zweiten Band um seine ehemaligen Freunde handelt, die die Magischen 6 bedrohen. Doch auch die Magischen 6 untereinander verschweigen sich sehr viel und bedanken sich aufgesetzt theatralisch, wenn jemand ein Detail seiner Vergangenheit mitteilt – das ist etwas zu amerikanisch. Die plattesten Charaktere sind weiterhin die steppenden Show-Zwillinge Olly und Izzy, die eigentlich nur laue Gags beisteuern und von der mürrischen Ridley zurecht gewiesen werden. Insgesamt ist der zweite Band aber wieder eine klare Kaufempfehlung für all jene, die Show und Glitzer mögen und sich gerne von einem Buch verführen lassen, das wie eine Zaubershow im Scheinwerferlicht daher kommt und daher üppigen Applaus verdient hat.

Zauberhaft und geheimnisvoll kommt er daher, der zweite Band der Magischen 6. Er schafft es – wie auch der erste Band – Kontakt mit den jungen Lesern aufzunehmen. Durch eingeschobene Erklärungen von Zaubertricks und Morsecodes in den Überschriften haben die an Zauberei interessierten jungen Leser einiges zum Knobeln und erlernen Wissenswertes, das sie nach der Lektüre direkt anwenden können. Das Buch ist dabei wieder wunderschön gestaltet, die Zeichnungen erinnern an Comics, transportieren die Geschichte aber sehr gut.

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Diesmal muss die Truppe der Magischen 6 wieder ein Rätsel lösen, das mit der persönlichen Vergangenheit eines ihrer Mitglieder zu tun hat. Diesmal steht Leila im Mittelpunkt – die Adoptivtochter von Mr. Vernon, dem Besitzer des Zauberladens, die schon im Waisenhaus das Entfesseln perfektionierte. Die im Titel genannte Madame Esmeralda ist eine alte Weggefährtin von Mr. Vernon und steht – wie sich am Ende des Buches herausstellt – im Bann eines weiteren Mitglieds des früheren Smaragd-Rings, des Zauberclubs des jugendlichen Mr. Vernon. Diesem entstammte bereits der Schurke aus dem ersten Band, der den Magischen 6 das Leben schwer gemacht hatte. Die Freunde halten auch diesmal fest zusammen, als es darum geht, Madame Esmeraldas Spiel aufzudecken. Allerdings wird diesmal mit tragischen Gefühlen gespielt, als Madame Esmeralda auf der Bühne plötzlich ein Ehepaar vorstellt, das angeblich Leilas leibliche Eltern sein soll. Am Ende ist es doch nur ein Trick der fiesen Schurken, um an ein wertvolles Buch von Mr. Vernon zu kommen, und in einem grandiosen Abschlusskampf, besiegen die Kinder die Schurken.

Natürlich ist die Darstellung äußerst kitschig und überzeichnet, die Charaktere sehr typisierend und die Geschehnisse slapstickhaft. Doch das macht den Wert dieses prosaischen Comics aus und er spielt mit den grellen Farben und eindimensionalen Zuschreibungen, so dass ein bunter Reigen komponiert wird, der den Leser in seinen Bann zieht.

Einzig, die zähe Nicht-Kommunikation untereinander, lässt es etwas zu deutlich werden, dass hier eine sehr lange Buchreihe angelegt werden soll. Mr. Vernon sagt, wenn möglich, nichts von Bedeutung, schon gar nichts, was zur Auflösung des Falles beitragen könnte – obwohl es sich ja im ersten wie im zweiten Band um seine ehemaligen Freunde handelt, die die Magischen 6 bedrohen. Doch auch die Magischen 6 untereinander verschweigen sich sehr viel und bedanken sich aufgesetzt theatralisch, wenn jemand ein Detail seiner Vergangenheit mitteilt – das ist etwas zu amerikanisch. Die plattesten Charaktere sind weiterhin die steppenden Show-Zwillinge Olly und Izzy, die eigentlich nur laue Gags beisteuern und von der mürrischen Ridley zurecht gewiesen werden.

Insgesamt ist der zweite Band aber wieder eine klare Kaufempfehlung für all jene, die Show und Glitzer mögen und sich gerne von einem Buch verführen lassen, das wie eine Zaubershow im Scheinwerferlicht daher kommt und daher üppigen Applaus verdient hat.

geschrieben am 23.06.2019 | 448 Wörter | 2538 Zeichen

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