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Die Nachtflüsterer - Die Bedrohung


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Die Nachtflüsterer - Die Bedrohung Der zweite Band der Nachtflüsterer-Reihe von Ali Sparkes setzt das großartige Szenario des ersten Bandes gekonnt fort. Wir treffen die drei Helden, die Nachtflüsterer Matt, Tima und Elena wieder, sowie den seltsamen Vampir Spin. Die drei Kinder wachen jede Nacht um 1:34 Uhr auf, da sie – wie aus dem ersten Band bekannt – von einem kosmischen Strahl geweckt werden. Sie haben zusätzlich die Begabung, mit Tieren kommunizieren zu können: Matt mit Vögeln, Elena mit Säugetieren und Tima mit Insekten. Auf ihren Streifzügen treffen sie auf eine seltsame Frau, die sich als Carra vorstellt und nach einigen Verwicklungen wird deutlich, dass sie von einem anderen Planeten zur Erde geflogen ist, um einen Abtrünnigen ihres Planeten zu fangen, der die Erde unter seine Kontrolle und die Menschen ausrotten will. Somit ist klar, dass die Kinder nicht nur Tiersprache, sondern jede beliebige Sprache dieser und aller anderen Welten verstehen und sprechen können. Eine der stärksten Szenen des Buches ist jene, in der die außerirdische Carra Tima mit einer Art Schleimwaffe angreift und auf dem Boden fesselt und Tima nach einigen Warnungen ihre Insektenfreunde auf Carra loslässt, die sie in die Flucht schlagen. Im Verlauf der Geschichte wird klar, dass der Abtrünnige namens Morto eine Orchideenart so verändert hat, dass ihr Blütenstaub die Luft für Menschen todbringend verseucht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem auch die Eltern der Kinder verletzt werden, da sie den schädigenden Blütenstaub eingeatmet haben. Mit Hilfe von Carra und auch Spin gelingt es ihnen schließlich, Morto zu stellen und gefangen zu nehmen. Tima ruft ihre Heuschreckenfreunde, die der Blütenplantage den Garaus machen. Wie schon im ersten Band, ist die extraterrestrische Fantasy etwas dick aufgetragen, gehört aber zum Grundtenor des Buches. Etwas weniger hätte es allerdings auch getan – dass immer gleich die ganze Menschheit gerettet werden muss, ist ein wenig viel des Guten. Insbesondere, da es der Autorin wieder sehr gut gelingt, die Charaktere zum Leben zu erwecken und das Zusammenspiel der Kinder mit den Tieren so darzustellen, dass die jungen Leser realitätsnah das Gefühl haben, auch sie könnten plötzlich solche Kräfte entwickeln. Dass die Kinder ihre Kräfte nicht missbrauchen und wahllos ihre Tierfreunde auf ihre Feinde hetzen, sondern abwägen, was sie den Tieren zumuten können und worum sie sie bitten möchten, ist eine besondere Stärke des Buches. Wie auch im ersten Band spielen die Erwachsenen eine untergeordnete Rolle, sind höchstens hinderlich oder im besten Fall unbedarft und die verschieden nachgezeichneten Elternmodelle (im Falle von Tima überfürsorglich, von Elena psychisch krank und von Matt gewalttätig) werden auch diesmal als traurige Hintergrundmusik der Charaktere gekonnt eingewoben und lässt die Kinder noch reifer wirken. In diesem Band, ist die Geschichte deutlich gehetzter und spannungsgeladener als im ersten Band. Die Kinder jagen von einem Spannungsbogen zum nächsten und oft gelingt es ihnen erst in letzter Sekunde, die nächste Hürde im Wettlauf gegen die Zeit zu nehmen. Das Buch kann man in diesen Momenten auf gar keinen Fall aus der Hand legen. Ein Cliffhanger ist die Figur des seltsamen Vampirs Spin. Er scheint in Elena verliebt, mag die anderen Kinder allerdings gar nicht und hilft eher widerwillig, weil er eben diese Welt braucht, um in ihr zu leben. Er verabschiedet sich auf den letzten Seiten des Buches von Elena mit einer vagen Andeutung, er sei eine Weile weg und es darf vermutet werden, dass Band 3 Auskunft geben wird, wie es mit ihm weiter geht. Jeder Leser von Band 1 und 2 der Nachtflüsterer, wird schon gebannt darauf warten…

Der zweite Band der Nachtflüsterer-Reihe von Ali Sparkes setzt das großartige Szenario des ersten Bandes gekonnt fort. Wir treffen die drei Helden, die Nachtflüsterer Matt, Tima und Elena wieder, sowie den seltsamen Vampir Spin. Die drei Kinder wachen jede Nacht um 1:34 Uhr auf, da sie – wie aus dem ersten Band bekannt – von einem kosmischen Strahl geweckt werden. Sie haben zusätzlich die Begabung, mit Tieren kommunizieren zu können: Matt mit Vögeln, Elena mit Säugetieren und Tima mit Insekten. Auf ihren Streifzügen treffen sie auf eine seltsame Frau, die sich als Carra vorstellt und nach einigen Verwicklungen wird deutlich, dass sie von einem anderen Planeten zur Erde geflogen ist, um einen Abtrünnigen ihres Planeten zu fangen, der die Erde unter seine Kontrolle und die Menschen ausrotten will. Somit ist klar, dass die Kinder nicht nur Tiersprache, sondern jede beliebige Sprache dieser und aller anderen Welten verstehen und sprechen können. Eine der stärksten Szenen des Buches ist jene, in der die außerirdische Carra Tima mit einer Art Schleimwaffe angreift und auf dem Boden fesselt und Tima nach einigen Warnungen ihre Insektenfreunde auf Carra loslässt, die sie in die Flucht schlagen.

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Im Verlauf der Geschichte wird klar, dass der Abtrünnige namens Morto eine Orchideenart so verändert hat, dass ihr Blütenstaub die Luft für Menschen todbringend verseucht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem auch die Eltern der Kinder verletzt werden, da sie den schädigenden Blütenstaub eingeatmet haben. Mit Hilfe von Carra und auch Spin gelingt es ihnen schließlich, Morto zu stellen und gefangen zu nehmen. Tima ruft ihre Heuschreckenfreunde, die der Blütenplantage den Garaus machen.

Wie schon im ersten Band, ist die extraterrestrische Fantasy etwas dick aufgetragen, gehört aber zum Grundtenor des Buches. Etwas weniger hätte es allerdings auch getan – dass immer gleich die ganze Menschheit gerettet werden muss, ist ein wenig viel des Guten. Insbesondere, da es der Autorin wieder sehr gut gelingt, die Charaktere zum Leben zu erwecken und das Zusammenspiel der Kinder mit den Tieren so darzustellen, dass die jungen Leser realitätsnah das Gefühl haben, auch sie könnten plötzlich solche Kräfte entwickeln. Dass die Kinder ihre Kräfte nicht missbrauchen und wahllos ihre Tierfreunde auf ihre Feinde hetzen, sondern abwägen, was sie den Tieren zumuten können und worum sie sie bitten möchten, ist eine besondere Stärke des Buches. Wie auch im ersten Band spielen die Erwachsenen eine untergeordnete Rolle, sind höchstens hinderlich oder im besten Fall unbedarft und die verschieden nachgezeichneten Elternmodelle (im Falle von Tima überfürsorglich, von Elena psychisch krank und von Matt gewalttätig) werden auch diesmal als traurige Hintergrundmusik der Charaktere gekonnt eingewoben und lässt die Kinder noch reifer wirken.

In diesem Band, ist die Geschichte deutlich gehetzter und spannungsgeladener als im ersten Band. Die Kinder jagen von einem Spannungsbogen zum nächsten und oft gelingt es ihnen erst in letzter Sekunde, die nächste Hürde im Wettlauf gegen die Zeit zu nehmen. Das Buch kann man in diesen Momenten auf gar keinen Fall aus der Hand legen.

Ein Cliffhanger ist die Figur des seltsamen Vampirs Spin. Er scheint in Elena verliebt, mag die anderen Kinder allerdings gar nicht und hilft eher widerwillig, weil er eben diese Welt braucht, um in ihr zu leben. Er verabschiedet sich auf den letzten Seiten des Buches von Elena mit einer vagen Andeutung, er sei eine Weile weg und es darf vermutet werden, dass Band 3 Auskunft geben wird, wie es mit ihm weiter geht. Jeder Leser von Band 1 und 2 der Nachtflüsterer, wird schon gebannt darauf warten…

geschrieben am 04.02.2020 | 578 Wörter | 3107 Zeichen

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