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Mord in Sunset Hall


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Rezension von

Anna Kneisel

Mord in Sunset Hall Agnes Sharp ist eine hochbetagte Dame, die sich in ihrem Haus, Sunset Hall, eine nicht ganz alltägliche Wohngemeinschaft mit Gleichgesinnten aufgebaut hat: da ist Edwina, die nach wie vor äußerst gelenkig ist, aber irgendwie ständig die Verbindung zum echten Leben verliert, der tatkräftige Marschall mit Erinnerungslücken, Bernadette, die trotz fehlendem Augenlicht gut zurecht kommt . Eigentlich haben die Bewohner von Sunset Hall schon genug damit zu tun, ihren Treppenlift wieder zum Laufen zu bekommen und sich umeinander und ihre Schildkröte Hettie zu kümmern, denn ein Gebrechen, sei es nun physischer oder psychischer Natur, kommt selten allein. Doch leider gilt es, sich auch mit der toten Mitbewohnerin Lillith im Gartenschuppen zu befassen. Als dann zu allem Übel noch die Polizei auftaucht und Fragen zu ihrer ermordeten Nachbarin Mildred stellt, ist es mit dem ländlichen Idyll endgültig vorbei. Die Senioren-WG macht sich gemeinsam mit Hettie auf Mörderjagd, stattet dem Kaffeetreff im Dorf einen Besuch ab und nimmt einen exklusiven Alterswohnsitz namens Lindenhof unter die Lupe. Dabei kommen Agnes und ihren schrulligen Freunden mal die Hüfte oder das Gedächtnis in die Quere, aber zum Glück sind sie im Ermitteln nicht unerfahren, haben sie doch alle eine Vergangenheit in Kreisen wie Polizei, Militär oder Geheimdienst und die damit verbundenen Fähigkeiten gemeinsam. Leonie Swann ist eigentlich bekannt für ihre Tierkrimis in denen sie aus der Sicht von Schafen oder Papageien erzählt. Der Einstieg als Schildkröte Hettie die erste Tote entdeckt, ist daher nicht weiter verwunderlich. Das Tier macht sich aber nicht weiter Gedanken darüber, was das weiter zu bedeuten haben könnte, sind doch nur die Hände-die-Salat-halten wirklich von Interesse für sie. Beim Ermitteln spielt Hettie daher nur die Rolle eines Haustiers im besten Sinne und trägt selbst nicht aktiv zur Aufklärung bei. Hauptsächlich wird aus der Sicht der menschlichen Charaktere weitererzählt und auch die sind aufgrund ihrer nachlassenden körperlichen wie geistigen Kräfte nicht immer zuverlässige Erzähler, die sich jedoch wunderbar ergänzen. Gekonnt spinnt die Autorin eine unterhaltsame Geschichte um sympathische Senioren, Morde und Geheimnisse der Vergangenheit und Gegenwart, die viel zu schnell zu Ende gelesen ist. Fans von Leonie Swanns Schaf-Krimis werden diesen Roman in Nullkommanichts verschlingen, aber auch „Neueinsteiger“ werden Vergnügen beim Lesen haben.

Agnes Sharp ist eine hochbetagte Dame, die sich in ihrem Haus, Sunset Hall, eine nicht ganz alltägliche Wohngemeinschaft mit Gleichgesinnten aufgebaut hat: da ist Edwina, die nach wie vor äußerst gelenkig ist, aber irgendwie ständig die Verbindung zum echten Leben verliert, der tatkräftige Marschall mit Erinnerungslücken, Bernadette, die trotz fehlendem Augenlicht gut zurecht kommt . Eigentlich haben die Bewohner von Sunset Hall schon genug damit zu tun, ihren Treppenlift wieder zum Laufen zu bekommen und sich umeinander und ihre Schildkröte Hettie zu kümmern, denn ein Gebrechen, sei es nun physischer oder psychischer Natur, kommt selten allein. Doch leider gilt es, sich auch mit der toten Mitbewohnerin Lillith im Gartenschuppen zu befassen. Als dann zu allem Übel noch die Polizei auftaucht und Fragen zu ihrer ermordeten Nachbarin Mildred stellt, ist es mit dem ländlichen Idyll endgültig vorbei. Die Senioren-WG macht sich gemeinsam mit Hettie auf Mörderjagd, stattet dem Kaffeetreff im Dorf einen Besuch ab und nimmt einen exklusiven Alterswohnsitz namens Lindenhof unter die Lupe.

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Dabei kommen Agnes und ihren schrulligen Freunden mal die Hüfte oder das Gedächtnis in die Quere, aber zum Glück sind sie im Ermitteln nicht unerfahren, haben sie doch alle eine Vergangenheit in Kreisen wie Polizei, Militär oder Geheimdienst und die damit verbundenen Fähigkeiten gemeinsam.

Leonie Swann ist eigentlich bekannt für ihre Tierkrimis in denen sie aus der Sicht von Schafen oder Papageien erzählt. Der Einstieg als Schildkröte Hettie die erste Tote entdeckt, ist daher nicht weiter verwunderlich. Das Tier macht sich aber nicht weiter Gedanken darüber, was das weiter zu bedeuten haben könnte, sind doch nur die Hände-die-Salat-halten wirklich von Interesse für sie. Beim Ermitteln spielt Hettie daher nur die Rolle eines Haustiers im besten Sinne und trägt selbst nicht aktiv zur Aufklärung bei. Hauptsächlich wird aus der Sicht der menschlichen Charaktere weitererzählt und auch die sind aufgrund ihrer nachlassenden körperlichen wie geistigen Kräfte nicht immer zuverlässige Erzähler, die sich jedoch wunderbar ergänzen.

Gekonnt spinnt die Autorin eine unterhaltsame Geschichte um sympathische Senioren, Morde und Geheimnisse der Vergangenheit und Gegenwart, die viel zu schnell zu Ende gelesen ist.

Fans von Leonie Swanns Schaf-Krimis werden diesen Roman in Nullkommanichts verschlingen, aber auch „Neueinsteiger“ werden Vergnügen beim Lesen haben.

geschrieben am 01.07.2020 | 359 Wörter | 2101 Zeichen

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