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Sterne über Sansibar


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Rezension von

Bibi Blocksberg

Sterne über Sansibar Mit „Sterne über Sansibar“ hat sich Nicole Vosseler eines historischen Stoffes bedient. Die Lebensgeschichte der Prinzessin Salime hat Ende des 19. Jahrhunderts für viel Aufsehen gesorgt. Ihre Willenskraft, Entschlossenheit und ihr Mut sich als muslimische Tochter des Sultans in einen Deutschen zu verlieben und mit diesem nach Hamburg zu ziehen sowie zum Christentum zu wechseln war für die damalige Zeit mehr als ungewöhnlich. Und auch heute noch ist der Stoff aktuell. Bibi Salme, wie die spätere Emily Ruete liebevoll von den wenigen Freunden, die ihr nach ihrer Flucht vor ihrem Bruder, Sultan Majid, blieben genannt wird, muss in ihrem erfüllten Leben mit vielen Schicksalsschlägen, wie den Verlust des ersten Kindes und den viel zu frühen Unfalltod ihres Mannes in einer Welt zurechtkommen, in der sie als geflohene Prinzessin keinerlei Rechte hat. So wandert Salima, die keine Heimat mehr hat, rastlos mit ihren drei Kindern von Ort zu Ort und versucht über viele Wege an das Erbe ihrer Geschwister zu kommen, das der neue Sultan von Sansibar, ein weiterer Bruder, ihr verwehrt. Dieser Roman schildert eindrucksvoll das Leben einer außergewöhnlichen, starken und mutigen Frau, die auf der Schwelle zum 20. Jahrhundert zwischen vielen Kulturen und Orten wandelt, ohne gänzlich in einer zu Hause zu sein. Kurzweilig und einfühlsam erzählt Vosseler von den Höhen und Tiefen in Bibi Salmes Leben, so dass der Leser das Gefühl bekommt, diese Frau tatsächlich zu kennen und all ihre Wege nachvollziehen kann.

Mit „Sterne über Sansibar“ hat sich Nicole Vosseler eines historischen Stoffes bedient. Die Lebensgeschichte der Prinzessin Salime hat Ende des 19. Jahrhunderts für viel Aufsehen gesorgt. Ihre Willenskraft, Entschlossenheit und ihr Mut sich als muslimische Tochter des Sultans in einen Deutschen zu verlieben und mit diesem nach Hamburg zu ziehen sowie zum Christentum zu wechseln war für die damalige Zeit mehr als ungewöhnlich.

weitere Rezensionen von Bibi Blocksberg

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rezensiert seit
Buchtitel
4
12.09.2015

Und auch heute noch ist der Stoff aktuell. Bibi Salme, wie die spätere Emily Ruete liebevoll von den wenigen Freunden, die ihr nach ihrer Flucht vor ihrem Bruder, Sultan Majid, blieben genannt wird, muss in ihrem erfüllten Leben mit vielen Schicksalsschlägen, wie den Verlust des ersten Kindes und den viel zu frühen Unfalltod ihres Mannes in einer Welt zurechtkommen, in der sie als geflohene Prinzessin keinerlei Rechte hat.

So wandert Salima, die keine Heimat mehr hat, rastlos mit ihren drei Kindern von Ort zu Ort und versucht über viele Wege an das Erbe ihrer Geschwister zu kommen, das der neue Sultan von Sansibar, ein weiterer Bruder, ihr verwehrt.

Dieser Roman schildert eindrucksvoll das Leben einer außergewöhnlichen, starken und mutigen Frau, die auf der Schwelle zum 20. Jahrhundert zwischen vielen Kulturen und Orten wandelt, ohne gänzlich in einer zu Hause zu sein. Kurzweilig und einfühlsam erzählt Vosseler von den Höhen und Tiefen in Bibi Salmes Leben, so dass der Leser das Gefühl bekommt, diese Frau tatsächlich zu kennen und all ihre Wege nachvollziehen kann.

geschrieben am 20.06.2011 | 236 Wörter | 1276 Zeichen

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