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Die Geheimnisse des Nicholas Flamel, Bd. 3: Der unheimliche Geisterrufer


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Magdalena Kneisel

Der unheimliche Geisterrufer Nahtlos schließt sich „Der unheimliche Geisterrufer“, der dritte Band um „Die Geheimnisse des Nicholas Flamel“ von Michael Scott, an – ganz ohne jede langatmige Rückschau auf die vergangenen Ereignisse um die beiden Zwillinge Josh und Sophie mit ihrer goldenen bzw. silbernen Aura, um Flamel und seine Frau Perenelle, sowie all die anderen vorkommenden Charaktere, in die auch um dritten Band bei der einen oder anderen Angelegenheit gerne zurückerinnert wird. Also kein Buch, was man lesen sollte, ohne die Vorgängerbände zu lesen – verpasst man doch so das wesentliche. Zumindest mein Eindruck. Stattdessen beginnt das Buch mit einem kurzen Tagebucheintrag Nicholas Flamels vom 5. Juni, in denen der Alchemist die vergangenen Ereignisse Revue passieren lässt, bevor die eigentliche Geschichte nach drei Seiten dann einsetzt: Josh und Sophie sind in San Francisco in das Haus ihrer Tante zurückgekehrt und während sich die alte Dame noch Sorgen macht und lang und breit darüber lammentiert, dass Josh und Sophie doch wohl bitte hätten anrufen sollen, wo sie sind und sowohl sie als auch ihre Eltern beunruhigt über die Abwesenheit der Zwillinge waren, nimmt die Handlung wieder volle Fahrt auf: Sophie wird von Aoife von den Schatten entführt und Josh kann seine Schwester leider nicht vor der Gefahr der uralten Vampirin retten. So muss er notgezwungen wieder zu den Flamels, auch wenn er sich wahrlich nur ein beschauliches Leben wünscht. Dort erwartet ihn das nächste Grauen: ein sich zersetzendes Haus. Die folgenden Ereignisse geben einen detaillierten Überblick über den fünften Juni und ebenso einen Einblick über den sechsten Juni. Hauptsächlich werden in diesem Band die Fähigkeiten Joshs weiterentwickelt, wenn auch nicht sehr detailliert beschrieben, und Sophie lernt mit den Erinnerungen der Hexe von Endor umzugehen, welche sich – auf heimtückische Weise hineingelangt – in ihrem Kopf befinden. Dass es bei den Flamels nicht schon zu ehelichen Streitigkeiten gekommen ist, ist wahrlich wunderlich, aber wenn man eine gefühlte Ewigkeit zusammenlebt, wächst einem wohl ein dickes Fell. Natürlich darf in einem Fantasybuch auch nicht die Betrachtung der dunklen und bösen Gegenseite fehlen und diese wird mit den Charakteren von Dee, Odin oder anderen Gestalten geliefert. Ein weiterer Knackpunkt ist wohl die Aufklärung: Der geneigte Leser erfährt mehr über Hintergründe und Schattenreiche, sowie über die familiären Bande einzelner Protagonisten. Das Buch lebt von der zufälligen Abfolge bestimmter Handlungen – so zufällig sie jedenfalls in einen Fantasy-buch sein können – und so bleibt am Ende dann doch nur die Frage, wo das ganze Chaosknäuel hinrollt und wann sich aus dem Wirrwarr der Faden herauslöst, der zur Auflösung führt und dem wohl absehbaren guten Ende führt.

Nahtlos schließt sich „Der unheimliche Geisterrufer“, der dritte Band um „Die Geheimnisse des Nicholas Flamel“ von Michael Scott, an – ganz ohne jede langatmige Rückschau auf die vergangenen Ereignisse um die beiden Zwillinge Josh und Sophie mit ihrer goldenen bzw. silbernen Aura, um Flamel und seine Frau Perenelle, sowie all die anderen vorkommenden Charaktere, in die auch um dritten Band bei der einen oder anderen Angelegenheit gerne zurückerinnert wird. Also kein Buch, was man lesen sollte, ohne die Vorgängerbände zu lesen – verpasst man doch so das wesentliche. Zumindest mein Eindruck.

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Die folgenden Ereignisse geben einen detaillierten Überblick über den fünften Juni und ebenso einen Einblick über den sechsten Juni. Hauptsächlich werden in diesem Band die Fähigkeiten Joshs weiterentwickelt, wenn auch nicht sehr detailliert beschrieben, und Sophie lernt mit den Erinnerungen der Hexe von Endor umzugehen, welche sich – auf heimtückische Weise hineingelangt – in ihrem Kopf befinden. Dass es bei den Flamels nicht schon zu ehelichen Streitigkeiten gekommen ist, ist wahrlich wunderlich, aber wenn man eine gefühlte Ewigkeit zusammenlebt, wächst einem wohl ein dickes Fell. Natürlich darf in einem Fantasybuch auch nicht die Betrachtung der dunklen und bösen Gegenseite fehlen und diese wird mit den Charakteren von Dee, Odin oder anderen Gestalten geliefert. Ein weiterer Knackpunkt ist wohl die Aufklärung: Der geneigte Leser erfährt mehr über Hintergründe und Schattenreiche, sowie über die familiären Bande einzelner Protagonisten.

Das Buch lebt von der zufälligen Abfolge bestimmter Handlungen – so zufällig sie jedenfalls in einen Fantasy-buch sein können – und so bleibt am Ende dann doch nur die Frage, wo das ganze Chaosknäuel hinrollt und wann sich aus dem Wirrwarr der Faden herauslöst, der zur Auflösung führt und dem wohl absehbaren guten Ende führt.

geschrieben am 30.08.2011 | 426 Wörter | 2362 Zeichen

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