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Das Schneemädchen


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Luitgard Gebhardt

Das Schneemädchen Die Autorin Eowyn Ivey wurde vom russischen Märchen „Das Schneemädchen“ inspiriert und hat eine ausdrucksstarke, fantastische Geschichte daraus entwickelt, die in den Weiten Alaskas um das Jahr 1920 spielt. Inhalt: Das ältere Ehepaar Mabel und Jack sind, nachdem Mabel eine Totgeburt erlitten hat, kinderlos geblieben. Um dies zu überwinden und neu anzufangen, wandern sie nach Alaska aus und versuchen dort eine Farm zu bewirtschaften und zu überleben. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der wilden Natur entfremden die beiden, die sich eigentlich lieben, immer mehr. Sie reden kaum noch miteinander und gehen sich auch sonst aus dem Weg. Jack knüpft engeren Kontakt zu den Bensons, ihren nächsten Nachbarn, während Mabel eher zurückhaltend und misstrauisch ist. Als der erste Schnee in diesem Jahr fällt, machen Jack und Mabel aus einer Laune heraus eine Schneeballschlacht und bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Mädchen aus Schnee. Am nächsten Tag ist das Kind aus Schnee verschwunden und das Ehepaar entdeckt zum ersten Mal das kleine blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses auf ihrem Hof… Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt und erzählt die Geschehnisse von über sechs Jahren. Man erlebt mit, wie die Charaktere sich weiterentwickeln, wie die Kinder zu Erwachsenen werden und eigene Kinder bekommen. Die Erzählung ist flüssig und leicht geschrieben. Sie verbindet Realität und Fantasie auf eindrucksvolle Weise. Das offene Ende muss der Leser akzeptieren. Man merkt, dass die Autorin in Alaska aufgewachsen ist. Ihr bildhafter und ausdrucksstarker Schreibstil lässt die Orte, die sie schildert, vor dem Leser entstehen. Fazit: Ein beeindruckender und berührender Roman über Kinderwunsch, Verlust und Trauerbewältigung, Einsamkeit und Liebe, Freundschaft und die Ehe. „Das Schneemädchen“ ist eine bezaubernde, märchenhafte Geschichte, die eine Leseempfehlung verdient.

Die Autorin Eowyn Ivey wurde vom russischen Märchen „Das Schneemädchen“ inspiriert und hat eine ausdrucksstarke, fantastische Geschichte daraus entwickelt, die in den Weiten Alaskas um das Jahr 1920 spielt.

Inhalt:

Das ältere Ehepaar Mabel und Jack sind, nachdem Mabel eine Totgeburt erlitten hat, kinderlos geblieben. Um dies zu überwinden und neu anzufangen, wandern sie nach Alaska aus und versuchen dort eine Farm zu bewirtschaften und zu überleben.

Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der wilden Natur entfremden die beiden, die sich eigentlich lieben, immer mehr. Sie reden kaum noch miteinander und gehen sich auch sonst aus dem Weg.

Jack knüpft engeren Kontakt zu den Bensons, ihren nächsten Nachbarn, während Mabel eher zurückhaltend und misstrauisch ist.

Als der erste Schnee in diesem Jahr fällt, machen Jack und Mabel aus einer Laune heraus eine Schneeballschlacht und bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Mädchen aus Schnee.

Am nächsten Tag ist das Kind aus Schnee verschwunden und das Ehepaar entdeckt zum ersten Mal das kleine blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses auf ihrem Hof…

Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt und erzählt die Geschehnisse von über sechs Jahren. Man erlebt mit, wie die Charaktere sich weiterentwickeln, wie die Kinder zu Erwachsenen werden und eigene Kinder bekommen.

Die Erzählung ist flüssig und leicht geschrieben. Sie verbindet Realität und Fantasie auf eindrucksvolle Weise. Das offene Ende muss der Leser akzeptieren. Man merkt, dass die Autorin in Alaska aufgewachsen ist. Ihr bildhafter und ausdrucksstarker Schreibstil lässt die Orte, die sie schildert, vor dem Leser entstehen.

Fazit:

Ein beeindruckender und berührender Roman über Kinderwunsch, Verlust und Trauerbewältigung, Einsamkeit und Liebe, Freundschaft und die Ehe.

„Das Schneemädchen“ ist eine bezaubernde, märchenhafte Geschichte, die eine Leseempfehlung verdient.

geschrieben am 31.01.2013 | 279 Wörter | 1615 Zeichen

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