Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Der Falke von Aryn


Statistiken
  • 1833 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

E. Kneisel

Der Falke von Aryn Die kaiserliche Gardistin Lorentha wird nach Aryn geschickt. Dort ist der goldene Falke, das Wahrzeichen der Stadt, gestohlen worden und mit jedem Tag den er verschwunden bleibt steigt die Gefahr eines Aufstands gegen das Kaiserreich – der schon von Beginn an verloren ist. Lorentha, die diesen Raub aufklären soll, ist alles andere als begeistert als ihr auch noch ein adeliger Ordensmagier, Lord Raphanael, zur Seite gestellt wird. Denn die Stadt ist ihr vertrauter als sie zugeben will, denn dort ist vor vielen Jahren ihre Mutter ermordet wurden. Ein tödlicher Anschlag, der immer noch nicht aufgeklärt ist und den Lorentha noch immer zu verdrängen und gleichzeitig aufzulösen versucht. Die beiden Hauptcharaktere beschäftigen sich also gleich mit zwei Kriminalfällen, die auch noch irgendwie zusammenhängen. Und natürlich gibt es da auch noch die unvermeidliche Liebesgeschichte zwischen ihnen, die aber keinesfalls aufdringlich im Vordergrund steht. So bleibt der Schwerpunkt doch bei Abenteuern und Action – und davon gibt es Einige. Im Laufe der Geschichte tauchen immer wieder neue Fakten und Personen auf, die es dem Ermittlerduo nicht unbedingt leichter machen. Am Ende verschwinden sie dann ebenso schnell wieder, wie sie aufgetaucht sind – was dazu führt das viele Fragen offen bleiben und auch einige Stellen der Erzählung in sich nicht ganz stimmig wirken. Die Charaktere wirken immer wieder sehr klischeehaft: Er sieht gut aus und hat es einfach drauf. Sie ist unglaublich stur und gibt sich stärker als sie eigentlich ist, um ihre Selbstständigkeit nicht zu verlieren Die Freunde sind hauptsächlich verlässlich und auch nach vielen Jahren noch treu Der Unbekannte ist und bleibt ziemlich mysteriös – und was er in dem Buch eigentlich will, ist mir immer noch ein Rätsel Die alten Damen wollen natürlich ihre Schützlinge zusammen sehen und möglichst schnell möglichst viele Enkel So viel zu den Charakteren... Trotzdem ist das Buch gut geschrieben. Es ist kurzweilig und der Stil sehr angenehm lesbar. Autor des Buches ist Richard Schwartz, der schon mit anderen Büchern Erfolge gefeiert hat. „Der Falke von Aryn“ ist ein gutes solides Fantasybuch, dem aber das gewisse Etwas fehlt, um aus der Menge herauszustechen. Und ganz abgesehen von Story, Charakteren und Stil: Der Name des männlichen Hauptcharakters hat es auf meine Liste der grauenhaftesten männlichen Klischee-Fantasynamen für adelige Charaktere geschafft, die sehr sehr sehr auf ihr Äußeres und ihren Rang bedacht sind – und das auf den ersten Platz. Raphanael?!?

Die kaiserliche Gardistin Lorentha wird nach Aryn geschickt. Dort ist der goldene Falke, das Wahrzeichen der Stadt, gestohlen worden und mit jedem Tag den er verschwunden bleibt steigt die Gefahr eines Aufstands gegen das Kaiserreich – der schon von Beginn an verloren ist.

weitere Rezensionen von E. Kneisel


Lorentha, die diesen Raub aufklären soll, ist alles andere als begeistert als ihr auch noch ein adeliger Ordensmagier, Lord Raphanael, zur Seite gestellt wird. Denn die Stadt ist ihr vertrauter als sie zugeben will, denn dort ist vor vielen Jahren ihre Mutter ermordet wurden. Ein tödlicher Anschlag, der immer noch nicht aufgeklärt ist und den Lorentha noch immer zu verdrängen und gleichzeitig aufzulösen versucht.

Die beiden Hauptcharaktere beschäftigen sich also gleich mit zwei Kriminalfällen, die auch noch irgendwie zusammenhängen. Und natürlich gibt es da auch noch die unvermeidliche Liebesgeschichte zwischen ihnen, die aber keinesfalls aufdringlich im Vordergrund steht. So bleibt der Schwerpunkt doch bei Abenteuern und Action – und davon gibt es Einige.

Im Laufe der Geschichte tauchen immer wieder neue Fakten und Personen auf, die es dem Ermittlerduo nicht unbedingt leichter machen. Am Ende verschwinden sie dann ebenso schnell wieder, wie sie aufgetaucht sind – was dazu führt das viele Fragen offen bleiben und auch einige Stellen der Erzählung in sich nicht ganz stimmig wirken.

Die Charaktere wirken immer wieder sehr klischeehaft:

Er sieht gut aus und hat es einfach drauf.

Sie ist unglaublich stur und gibt sich stärker als sie eigentlich ist, um ihre Selbstständigkeit nicht zu verlieren

Die Freunde sind hauptsächlich verlässlich und auch nach vielen Jahren noch treu

Der Unbekannte ist und bleibt ziemlich mysteriös – und was er in dem Buch eigentlich will, ist mir immer noch ein Rätsel

Die alten Damen wollen natürlich ihre Schützlinge zusammen sehen und möglichst schnell möglichst viele Enkel

So viel zu den Charakteren...

Trotzdem ist das Buch gut geschrieben. Es ist kurzweilig und der Stil sehr angenehm lesbar.

Autor des Buches ist Richard Schwartz, der schon mit anderen Büchern Erfolge gefeiert hat. „Der Falke von Aryn“ ist ein gutes solides Fantasybuch, dem aber das gewisse Etwas fehlt, um aus der Menge herauszustechen.

Und ganz abgesehen von Story, Charakteren und Stil: Der Name des männlichen Hauptcharakters hat es auf meine Liste der grauenhaftesten männlichen Klischee-Fantasynamen für adelige Charaktere geschafft, die sehr sehr sehr auf ihr Äußeres und ihren Rang bedacht sind – und das auf den ersten Platz. Raphanael?!?

geschrieben am 04.05.2013 | 392 Wörter | 2192 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen