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Ein ganz neues Leben


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Informationen zum Buch
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  Seiten
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  Extras

Rezension von

Luitgard Gebhardt

Ein ganz neues Leben Es handelt sich bei diesem Buch „Ein ganz neues Leben" zwar um den Folgeband zu "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes, es ist aber ein eigenständiges Buch für dessen Verständnis man den Vorgänger nicht gelesen haben muss. Inhalt: „Ein ganz neues Leben" setzt 18 Monaten nach den Ereignissen aus dem Buch "Ein ganzes halbes Jahr" ein. Louisa Clark kann sich immer noch nicht von ihrer Trauer um Will Traynor lösen. Dabei sollte sie schon längst unbeschwert die Welt erkunden, wie Will es sich für sie gewünscht hatte. Sie lebt ein einsames Leben in London mit einem tristen Job in einem Irish Pub am Flughafen Heathrow. Dort serviert sie in einem Elfenkostüm mit Glitzerrock und Perücke die Drinks. In ihrer Freizeit ist sie gerne mit sich selbst oder einem Glas Wein allein. Nach einem dieser weinseligen Abende stürzt Louisa vom Dach ihres Wohnhauses und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Lily und Sam treten in ihr Leben und Schritt für Schritt wird Lous graues Leben wieder bunter. Die Geschichte in diesem Roman ist eine Mutmacher-Geschichte und ein Blick in Lous Leben nach Will. Als Leser begleitet man sie in ihrer Trauerphase und ihren ersten Schritten zurück ins Leben. Man erfährt, wie es Lou sowohl beruflich als auch privat ergeht. Daneben gibt es ein Wiedersehen mit fast allen Charakteren aus „Ein ganzes halbes Jahr“. Der Leser erfährt, wie unterschiedlich die verschiedenen Personen mit dem Verlust umgegangen sind. Will ist während des ganzen Buches im Hintergrund präsent, denn immer wieder kehren die Gedanken und Gespräche der Charaktere zu ihm zurück. Natürlich ist das Buch wegen seines schwermütigen Themas ernst und rührt an einigen Stellen zu Tränen, aber es fehlt ihm trotzdem nicht der typisch englische Humor und Witz vom Vorgängerband, der die bedrückte Atmosphäre auflockert. Skurrile Begegnungen im Pub, sarkastische Auseinandersetzungen und Wortgefechte, sowie überraschende Wendungen haben mich unterhalten. Mit Einfühlungsvermögen für die menschlichen Belange beschreibt die Autorin emotional und glaubhaft Ereignisse und Gefühle. Sie bringt dem Leser nahe, wie stark der Verlust einer geliebten Person sein kann und wie schwer es für die Betroffenen und umstehenden Personen ist, diesen zu verarbeiten. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen, ist schön geschrieben und hat mir gut gefallen. Ein offenes Happyend zeigt, dass sich die Autorin die Option offen hält, einen weiteren Roman anzuhängen. Fazit: Jojo Moyes ist es gelungen, eine schöne Fortsetzung im Stil ihrer bisherigen Bücher zu schreiben. Trotz dem Thema Trauerbewältigung stellt der Roman eine kurzweilige, spannende und-unterhaltsame Lektüre für alle Fans von Lou & Will dar. Wer sich gefragt hat, wie es für Lou weitergeht, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

Es handelt sich bei diesem Buch „Ein ganz neues Leben" zwar um den Folgeband zu "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes, es ist aber ein eigenständiges Buch für dessen Verständnis man den Vorgänger nicht gelesen haben muss.

Inhalt:

„Ein ganz neues Leben" setzt 18 Monaten nach den Ereignissen aus dem Buch "Ein ganzes halbes Jahr" ein. Louisa Clark kann sich immer noch nicht von ihrer Trauer um Will Traynor lösen. Dabei sollte sie schon längst unbeschwert die Welt erkunden, wie Will es sich für sie gewünscht hatte. Sie lebt ein einsames Leben in London mit einem tristen Job in einem Irish Pub am Flughafen Heathrow. Dort serviert sie in einem Elfenkostüm mit Glitzerrock und Perücke die Drinks. In ihrer Freizeit ist sie gerne mit sich selbst oder einem Glas Wein allein. Nach einem dieser weinseligen Abende stürzt Louisa vom Dach ihres Wohnhauses und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Lily und Sam treten in ihr Leben und Schritt für Schritt wird Lous graues Leben wieder bunter.

Die Geschichte in diesem Roman ist eine Mutmacher-Geschichte und ein Blick in Lous Leben nach Will. Als Leser begleitet man sie in ihrer Trauerphase und ihren ersten Schritten zurück ins Leben. Man erfährt, wie es Lou sowohl beruflich als auch privat ergeht. Daneben gibt es ein Wiedersehen mit fast allen Charakteren aus „Ein ganzes halbes Jahr“. Der Leser erfährt, wie unterschiedlich die verschiedenen Personen mit dem Verlust umgegangen sind. Will ist während des ganzen Buches im Hintergrund präsent, denn immer wieder kehren die Gedanken und Gespräche der Charaktere zu ihm zurück.

Natürlich ist das Buch wegen seines schwermütigen Themas ernst und rührt an einigen Stellen zu Tränen, aber es fehlt ihm trotzdem nicht der typisch englische Humor und Witz vom Vorgängerband, der die bedrückte Atmosphäre auflockert. Skurrile Begegnungen im Pub, sarkastische Auseinandersetzungen und Wortgefechte, sowie überraschende Wendungen haben mich unterhalten.

Mit Einfühlungsvermögen für die menschlichen Belange beschreibt die Autorin emotional und glaubhaft Ereignisse und Gefühle. Sie bringt dem Leser nahe, wie stark der Verlust einer geliebten Person sein kann und wie schwer es für die Betroffenen und umstehenden Personen ist, diesen zu verarbeiten.

Der Schreibstil lässt sich leicht lesen, ist schön geschrieben und hat mir gut gefallen.

Ein offenes Happyend zeigt, dass sich die Autorin die Option offen hält, einen weiteren Roman anzuhängen.

Fazit:

Jojo Moyes ist es gelungen, eine schöne Fortsetzung im Stil ihrer bisherigen Bücher zu schreiben. Trotz dem Thema Trauerbewältigung stellt der Roman eine kurzweilige, spannende und-unterhaltsame Lektüre für alle Fans von Lou & Will dar. Wer sich gefragt hat, wie es für Lou weitergeht, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

geschrieben am 09.11.2015 | 430 Wörter | 2341 Zeichen

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