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Der Schuss


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Rezension von

Luitgard Gebhardt

Der Schuss Inhalt: Der siebzehnjährige Robin Fuchs, verurteilter Ex-Dealer, raucht gerade seinen allerletzten Joint, als er Zeuge eines Verbrechens wird und in den Besitz eines USB-Sticks kommt, auf dem ein brisanter Handyfilm zu sehen ist. Er möchte sich zwar aus Schwierigkeiten heraushalten und keine Partei ergreifen, aber es gelingt ihm nicht. Sein Jugendfreund Fred Kuschinski, der in der rechtsgerichteten Partei „Deutsche Alternative Partei“ Karriere machen will, versucht ihn mit Versprechungen und Drohungen zu beeinflussen. Die Rechten schieben den Mord dem Drogendealer Hakan Topal in die Schuhe und nutzen die Situation, um Fremdenhass und Ängste zu schüren. Andererseits setzten sich der Journalist Magnus Mahlmann und seine Praktikantin Henrietta Odukoya, Henry genannt, dafür ein, dass die Machenschaften von Fred aufgedeckt werden. Meine Meinung: Ein spannender Roman, der in der Realität verankert ist. Besonders beeindruckt hat mich die Schilderung eines Shitstorms. Man kann dessen beängstigende Wirkung gut nachvollziehen. Die Radikalisierung von Menschen in sozialen Brennpunkten wird dargestellt. Die Faszination, die von solchen Parteien ausgehen kann, wird dem Leser überzeugend nahegebracht. Das Ende ist nicht nach meinem Geschmack, zeigt aber, dass die Einteilung von Menschen in „gut“ und „böse“ nicht so einfach ist. Fazit: Ein lesenswerter Roman, nicht nur für Jugendliche.

Inhalt:

Der siebzehnjährige Robin Fuchs, verurteilter Ex-Dealer, raucht gerade seinen allerletzten Joint, als er Zeuge eines Verbrechens wird und in den Besitz eines USB-Sticks kommt, auf dem ein brisanter Handyfilm zu sehen ist.

Er möchte sich zwar aus Schwierigkeiten heraushalten und keine Partei ergreifen, aber es gelingt ihm nicht. Sein Jugendfreund Fred Kuschinski, der in der rechtsgerichteten Partei „Deutsche Alternative Partei“ Karriere machen will, versucht ihn mit Versprechungen und Drohungen zu beeinflussen. Die Rechten schieben den Mord dem Drogendealer Hakan Topal in die Schuhe und nutzen die Situation, um Fremdenhass und Ängste zu schüren. Andererseits setzten sich der Journalist Magnus Mahlmann und seine Praktikantin Henrietta Odukoya, Henry genannt, dafür ein, dass die Machenschaften von Fred aufgedeckt werden.

Meine Meinung:

Ein spannender Roman, der in der Realität verankert ist. Besonders beeindruckt hat mich die Schilderung eines Shitstorms. Man kann dessen beängstigende Wirkung gut nachvollziehen.

Die Radikalisierung von Menschen in sozialen Brennpunkten wird dargestellt. Die Faszination, die von solchen Parteien ausgehen kann, wird dem Leser überzeugend nahegebracht.

Das Ende ist nicht nach meinem Geschmack, zeigt aber, dass die Einteilung von Menschen in „gut“ und „böse“ nicht so einfach ist.

Fazit:

Ein lesenswerter Roman, nicht nur für Jugendliche.

geschrieben am 22.10.2017 | 195 Wörter | 1199 Zeichen

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