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Sohn der Nacht


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Nadine Leonhardt

Sohn der Nacht Ursula Donner hat es geschafft. "Sohn der Nacht" ist definitiv ein suchterregendes Buch über düstere Vampire, das man einfach verschlingen muss. Ilaria, Patrizierstochter in der Zeit des 18. Jahrhunderts, gehört zur ungezogenen Sorte Tochter und durchstreift, gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder, im Geheimen nächtlich die Straßen Venedigs. Als sie auf einem ihrer Streifzüge den hübschen Alessio sieht, verfolgen sie seine Augen in ihren Tagträumen, denn das ist das einzige, dass sie unter seiner Carnevals-Maske erkennen kann. Doch auch er fühlt sich von ihr in einen Bann gezogen, der ihn an seine frühere, längst verstorbene Geliebte erinnert, der er noch immer nachtrauert. Behindert durch die intrigante Vergangenheit Ilarias Familie und Alessios jahrhundertelange Tätigkeit als Auftragsmörder, versuchen die beiden einen Platz für ihre Liebe zu finden. Doch die Welt der Vampire ist alles andere als ungefährlich, vor allem, wenn jemand kommt und jahrhundertealte Rechnungen begleichen möchte... Obwohl ich schon Angst hatte, der Roman würde unerwünscht kitschig sein, bin ich sehr begeistert von diesem Werk der Dark Fantasy. Die Geschichte baut eine sehr schöne Atmosphäre auf, eines düsteren Venedigs, das überall Geheimnisvolles zu bieten hat. Vor allem die beiden verliebten Hauptpersonen verhalten sich nicht übermäßig kitschig, sondern sind sich unsicher, ob der jeweils andere die Gefühle erwidert, versuchen sich einzureden, dass sie sich albern verhalten, jemandem nachzulaufen, den sie eigentlich nicht kennen und gleichzeitig fiebern sie jeder Begegnung entgegen. Das gezeigte Vampirbild ist herrlich düster und an der ein oder anderen Stelle jagt die Geschichte einem eine wohlig düstere Gänsehaut ein. So ist eines der Hauptthemen Alessios Unvermögen mit seinem seelenlosen Dasein alles Menschliche hinter sich zu lassen, wie es sein Mentor Jean-Francois macht. Die moralische Komponente eines 'inneren Biests', das über den Vampir herrscht, wenn er seinem Blutdurst zu lange nicht nachgeht, kommt immer wieder auf und zeigt die große Schattenseite des Vampirdaseins. Auch hierfür ein großes Plus von mir. Das Ende schließlich ist überraschend “dark” für die mittlerweile üblichen Vampirromane. Immer neue Wendungen machen die letzten Seiten rasant, sodass selbst wenn man die letzte Seite gelesen hat, dem Leser das Schicksal Alessios immer noch nachgeht. Ich freue mich sowohl von Ursula Donner, als auch vom noch recht jungen Fallen Star Verlag weitere so packende Geschichten zu lesen.

Ursula Donner hat es geschafft. "Sohn der Nacht" ist definitiv ein suchterregendes Buch über düstere Vampire, das man einfach verschlingen muss.

Ilaria, Patrizierstochter in der Zeit des 18. Jahrhunderts, gehört zur ungezogenen Sorte Tochter und durchstreift, gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder, im Geheimen nächtlich die Straßen Venedigs.

Als sie auf einem ihrer Streifzüge den hübschen Alessio sieht, verfolgen sie seine Augen in ihren Tagträumen, denn das ist das einzige, dass sie unter seiner Carnevals-Maske erkennen kann. Doch auch er fühlt sich von ihr in einen Bann gezogen, der ihn an seine frühere, längst verstorbene Geliebte erinnert, der er noch immer nachtrauert. Behindert durch die intrigante Vergangenheit Ilarias Familie und Alessios jahrhundertelange Tätigkeit als Auftragsmörder, versuchen die beiden einen Platz für ihre Liebe zu finden. Doch die Welt der Vampire ist alles andere als ungefährlich, vor allem, wenn jemand kommt und jahrhundertealte Rechnungen begleichen möchte...

Obwohl ich schon Angst hatte, der Roman würde unerwünscht kitschig sein, bin ich sehr begeistert von diesem Werk der Dark Fantasy. Die Geschichte baut eine sehr schöne Atmosphäre auf, eines düsteren Venedigs, das überall Geheimnisvolles zu bieten hat. Vor allem die beiden verliebten Hauptpersonen verhalten sich nicht übermäßig kitschig, sondern sind sich unsicher, ob der jeweils andere die Gefühle erwidert, versuchen sich einzureden, dass sie sich albern verhalten, jemandem nachzulaufen, den sie eigentlich nicht kennen und gleichzeitig fiebern sie jeder Begegnung entgegen.

Das gezeigte Vampirbild ist herrlich düster und an der ein oder anderen Stelle jagt die Geschichte einem eine wohlig düstere Gänsehaut ein. So ist eines der Hauptthemen Alessios Unvermögen mit seinem seelenlosen Dasein alles Menschliche hinter sich zu lassen, wie es sein Mentor Jean-Francois macht. Die moralische Komponente eines 'inneren Biests', das über den Vampir herrscht, wenn er seinem Blutdurst zu lange nicht nachgeht, kommt immer wieder auf und zeigt die große Schattenseite des Vampirdaseins. Auch hierfür ein großes Plus von mir.

Das Ende schließlich ist überraschend “dark” für die mittlerweile üblichen Vampirromane. Immer neue Wendungen machen die letzten Seiten rasant, sodass selbst wenn man die letzte Seite gelesen hat, dem Leser das Schicksal Alessios immer noch nachgeht.

Ich freue mich sowohl von Ursula Donner, als auch vom noch recht jungen Fallen Star Verlag weitere so packende Geschichten zu lesen.

geschrieben am 04.06.2010 | 365 Wörter | 2189 Zeichen

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