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Gut gegen Nordwind


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Rezension von

Johanna Paik

Gut gegen Nordwind Daniel Glattauer führt uns in seinem neuen Roman in die virtuelle Welt der Liebe ein. Was passiert, wenn man einem Unbekannten schreibt? Emmi tut dies. Aus Versehen, versteht sich. Und schon gerät ihre bis dahin heile Welt aus den Fugen. Emmi, glücklich verheiratet, möchte eigentlich nur ihr Abo bei einer Zeitschrift kündigen. Doch durch einen kleinen Fehler landen ihre Emails nicht bei der Zeitschrift Like, sondern bei Leo Leike. Aus diesem (fatalen) Fehler entwickelt sich eine Brieffreundschaft, wie sie witziger und frischer nicht sein könnte. Mit Ironie und Sarkasmus, dem gleichen Sinn für Humor und einem überdurchschnittlichen Maß an Mut, (den braucht man auch, wenn man einer wildfremden Person schreibt) kommen sich die beiden näher. Wie nah? - Das steht in den Sternen. Oder sollte man eher sagen, im Posteingang. Für beide ist klar, dass sie schon bald über das gewöhnliche Maß einer Email-Freundschaft hinaus sind. Beide meinen sich gut genug zu kennen, um sich in einem Café gegenseitig zu erkennen. Doch gelingt dies? Und wenn ja, werden sie voneinander enttäuscht sein? Schließlich hat sich schon jeder sein ganz persönliches Bild vom jeweiligen Gesprächspartner gemacht. Charmant und mitreißend hat uns Daniel Glattauer einen Briefroman des 21. Jahrhunderts geschenkt. Emmi und Leo reißen einen von Anfang an mit. Oder sollte man besser sagen, ihre Emails reißen mit, ja begeistern. Jede Nachricht, und sei sie noch so kurz (manchmal genügt ein Wort) lasst das Herz des anderen schneller schlagen, was selbst der Leser nach einer Zeit so empfindet. Wer diesen Roman nicht liest, wird etwas verpassen.

Daniel Glattauer führt uns in seinem neuen Roman in die virtuelle Welt der Liebe ein. Was passiert, wenn man einem Unbekannten schreibt? Emmi tut dies. Aus Versehen, versteht sich. Und schon gerät ihre bis dahin heile Welt aus den Fugen.

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Emmi, glücklich verheiratet, möchte eigentlich nur ihr Abo bei einer Zeitschrift kündigen. Doch durch einen kleinen Fehler landen ihre Emails nicht bei der Zeitschrift Like, sondern bei Leo Leike. Aus diesem (fatalen) Fehler entwickelt sich eine Brieffreundschaft, wie sie witziger und frischer nicht sein könnte. Mit Ironie und Sarkasmus, dem gleichen Sinn für Humor und einem überdurchschnittlichen Maß an Mut, (den braucht man auch, wenn man einer wildfremden Person schreibt) kommen sich die beiden näher. Wie nah? - Das steht in den Sternen. Oder sollte man eher sagen, im Posteingang.

Für beide ist klar, dass sie schon bald über das gewöhnliche Maß einer Email-Freundschaft hinaus sind. Beide meinen sich gut genug zu kennen, um sich in einem Café gegenseitig zu erkennen. Doch gelingt dies? Und wenn ja, werden sie voneinander enttäuscht sein? Schließlich hat sich schon jeder sein ganz persönliches Bild vom jeweiligen Gesprächspartner gemacht.

Charmant und mitreißend hat uns Daniel Glattauer einen Briefroman des 21. Jahrhunderts geschenkt. Emmi und Leo reißen einen von Anfang an mit. Oder sollte man besser sagen, ihre Emails reißen mit, ja begeistern. Jede Nachricht, und sei sie noch so kurz (manchmal genügt ein Wort) lasst das Herz des anderen schneller schlagen, was selbst der Leser nach einer Zeit so empfindet. Wer diesen Roman nicht liest, wird etwas verpassen.

geschrieben am 11.05.2009 | 253 Wörter | 1368 Zeichen

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