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Septimus Heap, Physic


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Rezension von

Joanna Lenc

Septimus Heap, Physic Silas Heap ist kein besonders guter Zauberer, weshalb er auch hin und wieder in ein Fettnäpfchen tritt. Leider hat das manchmal auch schwerwiegende Folgen, denn häufig macht er sich darüber keine Gedanken. Das passiert auch, als er einen versiegelten Raum öffnet, in dem sich ein Gemälde einer längst verstorbenen Königin befindet. Der Raum war nicht grundlos versiegelt, doch Silas wollte für seine Spielfiguren einen schönen und sicheren Ort finden. Dass er damit gleich einen bösartigen Geist frei lässt, der plant, die Herrschaft an sich zu reißen, hat er natürlich nicht geahnt. Eine verhängnisvolle Reise in die Vergangenheit Königin Etheldredda hat bereits vor 500 Jahren geplant, Königin für immer zu werden. Heute, als Geist, ist sie daher anders als andere Geister. Sie kann sich zwar für alle Augen unsichtbar machen, dafür aber auch Gegenstände in die Hand nehmen, sie ist nämlich ein stofflicher Geist. Jenna ahnt zunächst davon nichts, als sie Bekanntschaft mit der Königin macht. Sie lässt sich von ihr überreden, Septimus in das Ankleidezimmer des Königinnengemachs zu bringen. Dort soll er in einen Spiegel blicken. Der siebte Sohn eines siebten Sohnes ahnt nichts Gutes, wagt jedoch den Blick und erkennt einen alten Mann auf der anderen Seite des Spiegels. Zuerst glaubt er, dass er sich selbst in ferner Zukunft sieht, doch dann bewegt sich das Spiegelbild plötzlich anders, kommt aus dem Rahmen heraus, packt Septimus an den Armen und zieht ihn in den Spiegel hinein. Jenna muss alles mit ansehen, versucht Septimus ebenfalls vom Spiegel wegzuziehen, am Ende hat sie aber nur noch seine Stiefel in den Händen. Septimus wurde in die Vergangenheit gezogen und muss als Lehrling des Alechemisten Marcellus Pye seine Tage vor 500 Jahren verbringen. Jenna versucht hingegen mit ihren Freunden alles Mögliche, um Septimus zu retten. Sogar Altherr ist ihr dabei behilflich, der ahnt, was passiert ist. Doch wie können sie es schaffen Septimus zu retten? Neue Charaktere und alte Bekannte Endlich ist er da, der dritte Band der Reihe Septimus Heap von Angie Sage als Taschenbuch. Passend zum Geschehen im Buch nennt sich dieser Band „Physic“, schließlich wird Septimus Alchemielehrling und lernt nicht nur viel über physische Gesetze, sondern auch über die Heilkunst. Wie üblich schafft es Angie Sage Wortwitz mit Spannendem Geschehen zu verbinden. Es passieren Dinge, die ganz einfach erklärt werden, so einfach, dass sie den Leser mehr als ein Mal zum Schmunzeln bringen. Ebenso haben auch die Charaktere nicht an Charme verloren. Silas ist immer noch in sein Spiel verliebt und tritt von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Jenna beweist, dass sie wohl das klügste Mädchen auf der Welt ist, Altherr zeigt sich erneut als weiser Retter in Not und Septimus erlebt mal wieder ein Abenteuer nach dem anderen, bei dem es auch durchaus gefährlich zugeht. Die Serie besitzt genug Magie um die Leser zu verzaubern und an sich zu binden, das Lesen ist eine wahre Freude, besonders dann, wenn man sich an den Schreibstil der Autorin gewähnt hat. Die Bücher sind eher für Jugendliche geeignet, die Autorin schreibt sie aber so einfach, dass sogar Kinder verstehen würden, worum es geht, zumindest wenn bestimmte Begriffe erklärt werden, die nicht unbedingt in den Wortschatz eines Kindes gehören. Viel Schlimmes passiert nicht, hin und wieder ist es gruselig, aber an keiner Stelle brutal. Schön ist, dass in diesem Band neben Königin Etheldredda auch eine weitere Figur auftaucht, die sogar einen festen Platz einnimmt, denn es ist abzusehen, dass es im vierten Band „Queste“ dort weiter geht, wo „Physic“ aufgehört hat. Snorri kommt aus dem Norden, hat eigentlich viel Pech, ist auf der Suche nach ihrem verstorbenen Vater und besitzt die Gabe Geister zu sehen, ob sie es wollen oder nicht. Außerdem tauchen auch andere Randcharaktere auf, die der Leser aus den früheren Bänden kennt, beispielsweise Wolfsjunge oder Lucy. „Septimus Heap“ ist auch im dritten Band absolut lesenswert und bringt neue Überraschungen mit, die beweisen, dass Angie Sage durchaus Schriftstellertalent besitzt. Es ist nicht verwunderlich, dass die Serie beliebt ist und die Bände sich gut verkaufen, Freunde der Fantasy sollten auf kein einziges der Bücher verzichten.

Silas Heap ist kein besonders guter Zauberer, weshalb er auch hin und wieder in ein Fettnäpfchen tritt. Leider hat das manchmal auch schwerwiegende Folgen, denn häufig macht er sich darüber keine Gedanken. Das passiert auch, als er einen versiegelten Raum öffnet, in dem sich ein Gemälde einer längst verstorbenen Königin befindet. Der Raum war nicht grundlos versiegelt, doch Silas wollte für seine Spielfiguren einen schönen und sicheren Ort finden. Dass er damit gleich einen bösartigen Geist frei lässt, der plant, die Herrschaft an sich zu reißen, hat er natürlich nicht geahnt.

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1
14.03.2010
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25.01.2010
3
31.07.2009
5
12.04.2009

Eine verhängnisvolle Reise in die Vergangenheit

Königin Etheldredda hat bereits vor 500 Jahren geplant, Königin für immer zu werden. Heute, als Geist, ist sie daher anders als andere Geister. Sie kann sich zwar für alle Augen unsichtbar machen, dafür aber auch Gegenstände in die Hand nehmen, sie ist nämlich ein stofflicher Geist. Jenna ahnt zunächst davon nichts, als sie Bekanntschaft mit der Königin macht. Sie lässt sich von ihr überreden, Septimus in das Ankleidezimmer des Königinnengemachs zu bringen. Dort soll er in einen Spiegel blicken. Der siebte Sohn eines siebten Sohnes ahnt nichts Gutes, wagt jedoch den Blick und erkennt einen alten Mann auf der anderen Seite des Spiegels. Zuerst glaubt er, dass er sich selbst in ferner Zukunft sieht, doch dann bewegt sich das Spiegelbild plötzlich anders, kommt aus dem Rahmen heraus, packt Septimus an den Armen und zieht ihn in den Spiegel hinein. Jenna muss alles mit ansehen, versucht Septimus ebenfalls vom Spiegel wegzuziehen, am Ende hat sie aber nur noch seine Stiefel in den Händen.

Septimus wurde in die Vergangenheit gezogen und muss als Lehrling des Alechemisten Marcellus Pye seine Tage vor 500 Jahren verbringen. Jenna versucht hingegen mit ihren Freunden alles Mögliche, um Septimus zu retten. Sogar Altherr ist ihr dabei behilflich, der ahnt, was passiert ist. Doch wie können sie es schaffen Septimus zu retten?

Neue Charaktere und alte Bekannte

Endlich ist er da, der dritte Band der Reihe Septimus Heap von Angie Sage als Taschenbuch. Passend zum Geschehen im Buch nennt sich dieser Band „Physic“, schließlich wird Septimus Alchemielehrling und lernt nicht nur viel über physische Gesetze, sondern auch über die Heilkunst.

Wie üblich schafft es Angie Sage Wortwitz mit Spannendem Geschehen zu verbinden. Es passieren Dinge, die ganz einfach erklärt werden, so einfach, dass sie den Leser mehr als ein Mal zum Schmunzeln bringen. Ebenso haben auch die Charaktere nicht an Charme verloren. Silas ist immer noch in sein Spiel verliebt und tritt von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Jenna beweist, dass sie wohl das klügste Mädchen auf der Welt ist, Altherr zeigt sich erneut als weiser Retter in Not und Septimus erlebt mal wieder ein Abenteuer nach dem anderen, bei dem es auch durchaus gefährlich zugeht. Die Serie besitzt genug Magie um die Leser zu verzaubern und an sich zu binden, das Lesen ist eine wahre Freude, besonders dann, wenn man sich an den Schreibstil der Autorin gewähnt hat. Die Bücher sind eher für Jugendliche geeignet, die Autorin schreibt sie aber so einfach, dass sogar Kinder verstehen würden, worum es geht, zumindest wenn bestimmte Begriffe erklärt werden, die nicht unbedingt in den Wortschatz eines Kindes gehören. Viel Schlimmes passiert nicht, hin und wieder ist es gruselig, aber an keiner Stelle brutal.

Schön ist, dass in diesem Band neben Königin Etheldredda auch eine weitere Figur auftaucht, die sogar einen festen Platz einnimmt, denn es ist abzusehen, dass es im vierten Band „Queste“ dort weiter geht, wo „Physic“ aufgehört hat. Snorri kommt aus dem Norden, hat eigentlich viel Pech, ist auf der Suche nach ihrem verstorbenen Vater und besitzt die Gabe Geister zu sehen, ob sie es wollen oder nicht. Außerdem tauchen auch andere Randcharaktere auf, die der Leser aus den früheren Bänden kennt, beispielsweise Wolfsjunge oder Lucy.

„Septimus Heap“ ist auch im dritten Band absolut lesenswert und bringt neue Überraschungen mit, die beweisen, dass Angie Sage durchaus Schriftstellertalent besitzt. Es ist nicht verwunderlich, dass die Serie beliebt ist und die Bände sich gut verkaufen, Freunde der Fantasy sollten auf kein einziges der Bücher verzichten.

geschrieben am 14.03.2010 | 671 Wörter | 3578 Zeichen

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