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Weit weg und ganz nah


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Rezension von

Luitgard Gebhardt

Weit weg und ganz nah Dies ist der dritte Roman von Jojo Moyers nach "Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine Handvoll Worte". Er hat alles, was gute Unterhaltung ausmacht: eine interessante Geschichte, Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und eine mitreißende Erzählweise. Inhalt: Die alleinerziehende Jessica Thomas hat es nicht leicht. Sie versucht, sich, ihre zwei Kinder und den Hund Norman mit zwei Jobs durchbringen. Trotzdem reicht das Geld nicht und die Probleme häufen sich: Ihr Ziehsohn Nicky ist ein Außenseiter an der Schule und wird dort gemobbt und verprügelt. Ihre Tochter Tanzie ist mathematisch hochbegabt und bekommt sogar ein Stipendium für eine teure Privatschule angeboten. Sie würde sehr gern auf diese Eliteschule gehen, doch die Kosten belaufen sich immer noch auf 500 Pfund. Als Tanzie die Möglichkeit bekommt, an einem Mathematikwettbewerb teilzunehmen, bei dem sie das nötige Geld für ihre Schulausbildung gewinnen könnte, versucht Jess das Unmögliche möglich zu machen, denn der Wettbewerb findet in Schottland statt und sie hat kein Geld für die Reise. Und doch scheint die Sache zu scheitern, wäre da nicht plötzlich Ed, der Softwarehersteller und erfolgreiche Unternehmer Edward Nicholls, der ganz andere Probleme hat, denn er begeht wegen seiner Jugendliebe Deanna Lewis unbedacht einen folgenschweren Fehler, der seine komplette Existenz vernichten könnte. Ed bietet Jess an, die ganze Familie mit seinem Auto nach Schottland zu fahren. Eine Autoreise ins Chaos beginnt und unterwegs geht so manches schief. Es werden zunächst zwei Geschichten im Roman erzählt, die miteinander verschmelzen und so für Dynamik und Romantik sorgen. Es dauert etwas, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Aber ab dem Moment, als sich Eds und Jess Wege kreuzen, macht es Spaß dieses Quintett zu begleiten. Jojo Moyes widmet jedes Kapitel abwechselnd Jess, Ed, Nicky und Tanzie. Dadurch bekommt man einen Einblick in die Sichtweise jeder Figur. Die Charaktere sind lebendig und glaubwürdig. Sie wirken durch ihre Ecken und Kanten real, sympathisch und authentisch. Man kann sich leicht mit ihnen identifizieren. Moyes schafft es, sehr viele unterschiedliche Gefühle beim Leser zu wecken. Ich habe gelacht, geweint, gelitten und gehofft mit der jungen Jess Thomas, ihrer außergewöhnlichen Familie und dem IT-Spezialisten Ed Nicholls. Der sympathische Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Erzählweise ist einfühlsam und warmherzig, berührt, ohne schnulzig zu werden und fesselt den Leser. Ein modernes Märchen, in dem die arme alleinerziehende Frau den reichen, umwerfend gut aussehenden Mann trifft, der noch dazu jung ist, hilfsbereit, kinderlieb und einfühlsam. Das ist sehr kitschig und gibt es im echten Leben so nicht, aber realistischer wird es, dass sich dadurch nicht die Probleme der einzelnen Figuren in Luft auflösen und sie trotzdem damit zu kämpfen haben. Fazit: Ein gut geschriebener Roman, der leicht zu lesen ist. Er stellt eine schöne Sommerlektüre für den Urlaub dar.

Dies ist der dritte Roman von Jojo Moyers nach "Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine Handvoll Worte". Er hat alles, was gute Unterhaltung ausmacht: eine interessante Geschichte, Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und eine mitreißende Erzählweise.

Inhalt:

Die alleinerziehende Jessica Thomas hat es nicht leicht. Sie versucht, sich, ihre zwei Kinder und den Hund Norman mit zwei Jobs durchbringen. Trotzdem reicht das Geld nicht und die Probleme häufen sich: Ihr Ziehsohn Nicky ist ein Außenseiter an der Schule und wird dort gemobbt und verprügelt. Ihre Tochter Tanzie ist mathematisch hochbegabt und bekommt sogar ein Stipendium für eine teure Privatschule angeboten. Sie würde sehr gern auf diese Eliteschule gehen, doch die Kosten belaufen sich immer noch auf 500 Pfund. Als Tanzie die Möglichkeit bekommt, an einem Mathematikwettbewerb teilzunehmen, bei dem sie das nötige Geld für ihre Schulausbildung gewinnen könnte, versucht Jess das Unmögliche möglich zu machen, denn der Wettbewerb findet in Schottland statt und sie hat kein Geld für die Reise.

Und doch scheint die Sache zu scheitern, wäre da nicht plötzlich Ed, der Softwarehersteller und erfolgreiche Unternehmer Edward Nicholls, der ganz andere Probleme hat, denn er begeht wegen seiner Jugendliebe Deanna Lewis unbedacht einen folgenschweren Fehler, der seine komplette Existenz vernichten könnte.

Ed bietet Jess an, die ganze Familie mit seinem Auto nach Schottland zu fahren. Eine Autoreise ins Chaos beginnt und unterwegs geht so manches schief.

Es werden zunächst zwei Geschichten im Roman erzählt, die miteinander verschmelzen und so für Dynamik und Romantik sorgen. Es dauert etwas, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Aber ab dem Moment, als sich Eds und Jess Wege kreuzen, macht es Spaß dieses Quintett zu begleiten. Jojo Moyes widmet jedes Kapitel abwechselnd Jess, Ed, Nicky und Tanzie. Dadurch bekommt man einen Einblick in die Sichtweise jeder Figur. Die Charaktere sind lebendig und glaubwürdig. Sie wirken durch ihre Ecken und Kanten real, sympathisch und authentisch. Man kann sich leicht mit ihnen identifizieren. Moyes schafft es, sehr viele unterschiedliche Gefühle beim Leser zu wecken. Ich habe gelacht, geweint, gelitten und gehofft mit der jungen Jess Thomas, ihrer außergewöhnlichen Familie und dem IT-Spezialisten Ed Nicholls.

Der sympathische Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Erzählweise ist einfühlsam und warmherzig, berührt, ohne schnulzig zu werden und fesselt den Leser.

Ein modernes Märchen, in dem die arme alleinerziehende Frau den reichen, umwerfend gut aussehenden Mann trifft, der noch dazu jung ist, hilfsbereit, kinderlieb und einfühlsam. Das ist sehr kitschig und gibt es im echten Leben so nicht, aber realistischer wird es, dass sich dadurch nicht die Probleme der einzelnen Figuren in Luft auflösen und sie trotzdem damit zu kämpfen haben.

Fazit:

Ein gut geschriebener Roman, der leicht zu lesen ist. Er stellt eine schöne Sommerlektüre für den Urlaub dar.

geschrieben am 02.07.2014 | 453 Wörter | 2540 Zeichen

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