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Venezianisches Finale


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Rezension von

Nadine Leonhardt

Venezianisches Finale Als in einem großen Opernhaus während der Pause der Dirigent tot in seinem Zimmer aufgefunden wird, ist der Aufschrei natürlich groß. Auf den ersten Blick scheint es Selbstmord gewesen sein, aber Kommissar Brunetti ist erst dann zufrieden, wenn er alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen hat. Doch nicht nur Brunettis innerer Antrieb und sein Anspruch an sich selbst, gute Polizeiarbeit zu leisten, bringen ihn dazu, sein bestes zu geben, auch der Polizeidirektor legt ihm eindrücklich nahe, der ganzen Geschichte höchste Priorität einzuräumen. Mit den Medien im Nacken und einem Opernhaus voll Verdächtiger fängt für Brunetti eine spannende Jagd nach der Wahrheit an. Wer gerade jetzt im Herbst nach einer gemütlich-schaurigen Lektüre für triste Regentage sucht, sollte Donna Leons ersten Roman in die engere Auswahl nehmen. Ich muss gestehen, dass ich diesen Roman in nur zwei Tagen völlig verschlungen habe, weil Leons Stil einfach keine Pause zulässt. Man fühlt sich direkt ins Venedig vor der Jahrtausendwende zurückversetzt. Die bunten Nebenfiguren, beispielsweise Brunettis Frau oder ein alter Schulfreund, wachsen einem schnell ans Herz und machen es umso schwerer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Fall an sich provoziert zum Spekulieren. Brunetti ist zwar kein Genie wie Sherlock Holmes, das macht ihn allerdings nahbar und sympathisch. Ich denke, die Geschichte ist glaubwürdig und enttäuscht auch in der Auflösung nicht. Ein Krimi, wie er sein sollte.

Als in einem großen Opernhaus während der Pause der Dirigent tot in seinem Zimmer aufgefunden wird, ist der Aufschrei natürlich groß. Auf den ersten Blick scheint es Selbstmord gewesen sein, aber Kommissar Brunetti ist erst dann zufrieden, wenn er alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen hat. Doch nicht nur Brunettis innerer Antrieb und sein Anspruch an sich selbst, gute Polizeiarbeit zu leisten, bringen ihn dazu, sein bestes zu geben, auch der Polizeidirektor legt ihm eindrücklich nahe, der ganzen Geschichte höchste Priorität einzuräumen. Mit den Medien im Nacken und einem Opernhaus voll Verdächtiger fängt für Brunetti eine spannende Jagd nach der Wahrheit an.

Wer gerade jetzt im Herbst nach einer gemütlich-schaurigen Lektüre für triste Regentage sucht, sollte Donna Leons ersten Roman in die engere Auswahl nehmen. Ich muss gestehen, dass ich diesen Roman in nur zwei Tagen völlig verschlungen habe, weil Leons Stil einfach keine Pause zulässt. Man fühlt sich direkt ins Venedig vor der Jahrtausendwende zurückversetzt. Die bunten Nebenfiguren, beispielsweise Brunettis Frau oder ein alter Schulfreund, wachsen einem schnell ans Herz und machen es umso schwerer, das Buch aus der Hand zu legen.

Der Fall an sich provoziert zum Spekulieren. Brunetti ist zwar kein Genie wie Sherlock Holmes, das macht ihn allerdings nahbar und sympathisch. Ich denke, die Geschichte ist glaubwürdig und enttäuscht auch in der Auflösung nicht. Ein Krimi, wie er sein sollte.

geschrieben am 25.09.2015 | 222 Wörter | 1247 Zeichen

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