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Kinder des Dschinn, Bd. 1: Das Akhenaten Abenteuer


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Rezension von

Alexander Rosell

Das Akhenaten Abenteuer Die beiden Zwillinge Philipa und John sind an sich schon ungewöhnliche Kinder. Doch dass sie zeitgleich mit 12 Jahren bereits ihre Weißheitszähne bekommen, macht selbst ihren Zahnarzt ungläubig. Dieser glaubt schlichtweg an eine medizinische Sensation. Wie soll er auch wissen, dass das für Dschinns nichts Ungewöhnliches ist? Doch das wissen selbst Philipa und John nicht. Erst ihr unbekannter Onkel Nimrod weiht sie in ihr eigenes Geheimnis ein, dass sie die jüngsten Mitglieder einer alten Dschinn-Familie sind. Auf seine Initiative hin, können die Zwillinge ihre Sommerferien bei ihm in London verbringen, wo sie von Nimrod mehr über ihre ungeahnten Fähigkeiten erfahren. Von London aus geht es dann aber schon bald weiter nach Ägypten. Denn wo, wenn nicht in Ägypten, könnte ein junger Dschinn besser seine neuen Fähigkeiten entdecken? Kaum in Ägypten angekommen, müssen die Zwillinge aber auch entdecken, dass es neben guten Dschinns wie denen aus ihrer Familie auch böswillige gibt, die nichts lieber tun, als Unglück über die Menschen zu bringen. Früher als ihnen lieb ist haben sie auch direkt Gelegenheit einem ausgesprochen bösen Exemplar aus der Familie der Ifrits zu begegnen. Nicht zuletzt wegen ihm schlittern die „Kinder des Dschinn“ in ihr erstes Abendteuer, das Akhenaten Abendteuer. „The Akhenaten Adventure“ ist das erste Buch der „Children of the Lamp“ Trilogie. Es entführt den Leser mühelos in eine Welt, die von den Geschichten aus „Tausendundeine Nacht“ inspiriert ist. Allerdings kopiert der Autor, Philip Kerr, nicht nur die weltberühmten Geschichten aus „Tausendundeine Nacht“, sondern weiß auch durchaus interessante Details hinzuzufügen. Wussten Sie beispielsweise schon, dass die meisten Dschinns unter Klaustrophobie leiden? Eigentlich ist es ja logisch, denn wer so viel Zeit in kleinen Gefäßen verbringt, wie Dschinns, der muss folglich unter Platzangst leiden. Auch weiteres Detailwissen, wie das Geheimnis, wie ein Dschinn in eine Lampe passt, findet logische Erklärungen. Aber nicht nur wegen dieser Antworten, sondern auch wegen der hervorragenden Erzählweise des Autors wird „The Akhenaten Adventure“ zu einem clever geschriebenen und unterhaltsamen Buch. Nebenbei ist „The Akhenaten Adventure“ auch der erste Jugendroman von Philip Kerr. Dieser hat bisher ausschließlich durch Erwachsenenliteratur auf sich aufmerksam gemacht. Genau daher kannte ich auch seinen Namen und war beim Stöbern völlig überrascht, als ich auf „The Akhenaten Adventure“ gestoßen bin. Eher aus Neugier, was ein Thriller-Autor in einem Jugendroman schreiben würde, als aus Interesse an Jugendromanen habe ich das Buch dann auch gekauft. Zu recht, wie sich schon nach wenigen Seiten gezeigt hat. Es bietet eine clevere Geschichte, die nicht nur Jugendliche begeistern dürfte. Von der ersten bis zur letzten Seite weiß der Autor die Spannung hoch zu halten. Dazu trägt auch bei, dass man sich gut in die Protagonisten der Geschichte versetzen kann, die untypisch für ein Jugendbuch, gar nicht so flach gehalten sind. Natürlich gibt es die klare Unterscheidung zwischen Gut und Böse, aber dennoch hätte ich beinahe ethische Diskussionen über das Erfüllen von Wünschen nicht in diesem Roman vermutet.

Die beiden Zwillinge Philipa und John sind an sich schon ungewöhnliche Kinder. Doch dass sie zeitgleich mit 12 Jahren bereits ihre Weißheitszähne bekommen, macht selbst ihren Zahnarzt ungläubig. Dieser glaubt schlichtweg an eine medizinische Sensation. Wie soll er auch wissen, dass das für Dschinns nichts Ungewöhnliches ist?

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Doch das wissen selbst Philipa und John nicht. Erst ihr unbekannter Onkel Nimrod weiht sie in ihr eigenes Geheimnis ein, dass sie die jüngsten Mitglieder einer alten Dschinn-Familie sind. Auf seine Initiative hin, können die Zwillinge ihre Sommerferien bei ihm in London verbringen, wo sie von Nimrod mehr über ihre ungeahnten Fähigkeiten erfahren. Von London aus geht es dann aber schon bald weiter nach Ägypten. Denn wo, wenn nicht in Ägypten, könnte ein junger Dschinn besser seine neuen Fähigkeiten entdecken?

Kaum in Ägypten angekommen, müssen die Zwillinge aber auch entdecken, dass es neben guten Dschinns wie denen aus ihrer Familie auch böswillige gibt, die nichts lieber tun, als Unglück über die Menschen zu bringen. Früher als ihnen lieb ist haben sie auch direkt Gelegenheit einem ausgesprochen bösen Exemplar aus der Familie der Ifrits zu begegnen. Nicht zuletzt wegen ihm schlittern die „Kinder des Dschinn“ in ihr erstes Abendteuer, das Akhenaten Abendteuer.

„The Akhenaten Adventure“ ist das erste Buch der „Children of the Lamp“ Trilogie. Es entführt den Leser mühelos in eine Welt, die von den Geschichten aus „Tausendundeine Nacht“ inspiriert ist. Allerdings kopiert der Autor, Philip Kerr, nicht nur die weltberühmten Geschichten aus „Tausendundeine Nacht“, sondern weiß auch durchaus interessante Details hinzuzufügen. Wussten Sie beispielsweise schon, dass die meisten Dschinns unter Klaustrophobie leiden? Eigentlich ist es ja logisch, denn wer so viel Zeit in kleinen Gefäßen verbringt, wie Dschinns, der muss folglich unter Platzangst leiden. Auch weiteres Detailwissen, wie das Geheimnis, wie ein Dschinn in eine Lampe passt, findet logische Erklärungen. Aber nicht nur wegen dieser Antworten, sondern auch wegen der hervorragenden Erzählweise des Autors wird „The Akhenaten Adventure“ zu einem clever geschriebenen und unterhaltsamen Buch.

Nebenbei ist „The Akhenaten Adventure“ auch der erste Jugendroman von Philip Kerr. Dieser hat bisher ausschließlich durch Erwachsenenliteratur auf sich aufmerksam gemacht. Genau daher kannte ich auch seinen Namen und war beim Stöbern völlig überrascht, als ich auf „The Akhenaten Adventure“ gestoßen bin. Eher aus Neugier, was ein Thriller-Autor in einem Jugendroman schreiben würde, als aus Interesse an Jugendromanen habe ich das Buch dann auch gekauft. Zu recht, wie sich schon nach wenigen Seiten gezeigt hat. Es bietet eine clevere Geschichte, die nicht nur Jugendliche begeistern dürfte. Von der ersten bis zur letzten Seite weiß der Autor die Spannung hoch zu halten. Dazu trägt auch bei, dass man sich gut in die Protagonisten der Geschichte versetzen kann, die untypisch für ein Jugendbuch, gar nicht so flach gehalten sind. Natürlich gibt es die klare Unterscheidung zwischen Gut und Böse, aber dennoch hätte ich beinahe ethische Diskussionen über das Erfüllen von Wünschen nicht in diesem Roman vermutet.

geschrieben am 15.10.2006 | 478 Wörter | 2733 Zeichen

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