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Pakt des Bösen


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Oliver Schwab

Pakt des Bösen Im zweiten Roman des unter dem Pseudonym V.S. Gerling schreibenden Autors, wird der Leser unmittelbar in eine Verkettung weltbewegender Ereignisse katapultiert. Und hier schöpft der komplexe Politthriller auch das volle Potential der weltweiten Bedrohungen aus. Deutschland, USA und der nahe Osten: die ganze Welt ist der Platz für ein Schauspiel, das sich aller Möglichkeiten eines modernen Thrillers bedient. So gibt es spannende Bombenentschärfungen, actionreiche Jagden durch die Wüste und knallharte Verhörszenen. Besonders interessant ist aber die Tatsache, hautnah bei politischen Entscheidungen dabei zu sein. Man hört zu bei Krisenstabssitzungen und geheimen Gesprächen des Kanzlers mit dem Präsident der USA oder dem Chef einer Terrororganisation. Also auf jeden Fall ein Buch, dass einen durchgehend fesselt und besonders aufgrund seiner Vielseitigkeit die Spannung aufrechterhält. Und man erlebt endlich mal nicht alles aus den Augen der USA auch Deutschland/Europa muss nicht immer Statist sein, sondern kann das Heft in die Hand nehmen. Und Kanzler Jan Philip Gerling als Hauptdarsteller stellen sich auch andere Probleme als dem typischen Geheimdienstmitarbeiter, der im Schatten einer Regierung agiert. So müssen auch Parteikämpfe, der Druck der journalistischen Öffentlichkeit und diplomatische Spiele bewältigt werden. Erzähltechnisch geht der Autor äußerst geschickt vor, indem er permanent die Spannung verschiebt. Dass mehr hinter den Anschlägen steckt, weiß zwar der Leser zunächst schon in Ansätzen, die vollen Ausmaße der Verschwörung werden aber nur schrittweise offenbart. Immer mehr Figuren werden Teil des Komplotts und es wird einem schnell bewusst, welches unendliche Machtpotential in nahezu jedem politischen Amt steckt. Interessant ist auch die Nähe zu historischen und aktuellen Ereignissen. Sie bilden die Grundlage für das, was sich in dem fiktiven Werk entwickelt. Man erfährt so auch einige unbekannte Hintergründe über Geheimorganisationen oder den Nahostkonflikt und legte ich das Buch mal zur Seite, habe ich mich sofort googlend an die weitere Recherche dazu gestürzt. Das Buch ist jedem Politthrillerfan zu empfehlen, der nicht immer einen Jack oder John, sondern mal einen Jan als Hauptdarsteller will. Seine Mischung aus den verschiedenen Möglichkeiten des Genres hat mir besonders gefallen und so hätten manche Szene gerne noch länger ausgebaut sein dürfen. Auf jeden Fall ein spannender Mix aus Diplomatie, Action und ein klein wenig Geschichtsstunde, die den Leser auch noch, nachdem er das Buch weggelegt hat berührt und mit dem Wunsch zurücklässt, noch mehr über die vielen Fakten und diskutierten politischen Entscheidungen zu erfahren.

Im zweiten Roman des unter dem Pseudonym V.S. Gerling schreibenden Autors, wird der Leser unmittelbar in eine Verkettung weltbewegender Ereignisse katapultiert. Und hier schöpft der komplexe Politthriller auch das volle Potential der weltweiten Bedrohungen aus. Deutschland, USA und der nahe Osten: die ganze Welt ist der Platz für ein Schauspiel, das sich aller Möglichkeiten eines modernen Thrillers bedient. So gibt es spannende Bombenentschärfungen, actionreiche Jagden durch die Wüste und knallharte Verhörszenen.

weitere Rezensionen von Oliver Schwab

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rezensiert seit
Buchtitel
1
09.05.2011

Besonders interessant ist aber die Tatsache, hautnah bei politischen Entscheidungen dabei zu sein. Man hört zu bei Krisenstabssitzungen und geheimen Gesprächen des Kanzlers mit dem Präsident der USA oder dem Chef einer Terrororganisation. Also auf jeden Fall ein Buch, dass einen durchgehend fesselt und besonders aufgrund seiner Vielseitigkeit die Spannung aufrechterhält. Und man erlebt endlich mal nicht alles aus den Augen der USA auch Deutschland/Europa muss nicht immer Statist sein, sondern kann das Heft in die Hand nehmen. Und Kanzler Jan Philip Gerling als Hauptdarsteller stellen sich auch andere Probleme als dem typischen Geheimdienstmitarbeiter, der im Schatten einer Regierung agiert. So müssen auch Parteikämpfe, der Druck der journalistischen Öffentlichkeit und diplomatische Spiele bewältigt werden.

Erzähltechnisch geht der Autor äußerst geschickt vor, indem er permanent die Spannung verschiebt. Dass mehr hinter den Anschlägen steckt, weiß zwar der Leser zunächst schon in Ansätzen, die vollen Ausmaße der Verschwörung werden aber nur schrittweise offenbart. Immer mehr Figuren werden Teil des Komplotts und es wird einem schnell bewusst, welches unendliche Machtpotential in nahezu jedem politischen Amt steckt. Interessant ist auch die Nähe zu historischen und aktuellen Ereignissen. Sie bilden die Grundlage für das, was sich in dem fiktiven Werk entwickelt. Man erfährt so auch einige unbekannte Hintergründe über Geheimorganisationen oder den Nahostkonflikt und legte ich das Buch mal zur Seite, habe ich mich sofort googlend an die weitere Recherche dazu gestürzt.

Das Buch ist jedem Politthrillerfan zu empfehlen, der nicht immer einen Jack oder John, sondern mal einen Jan als Hauptdarsteller will. Seine Mischung aus den verschiedenen Möglichkeiten des Genres hat mir besonders gefallen und so hätten manche Szene gerne noch länger ausgebaut sein dürfen. Auf jeden Fall ein spannender Mix aus Diplomatie, Action und ein klein wenig Geschichtsstunde, die den Leser auch noch, nachdem er das Buch weggelegt hat berührt und mit dem Wunsch zurücklässt, noch mehr über die vielen Fakten und diskutierten politischen Entscheidungen zu erfahren.

geschrieben am 09.05.2011 | 385 Wörter | 2303 Zeichen

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Rezension von

Sibylle Meister

Pakt des Bösen Der neue Polit-Thriller von V.S. Gerling ist da! Nachdem er im „Kanzlerspiel“ erzählt hat, wie Jan Philip Gerling trotz allerlei Intrigen von fiesen Bösewichten die Wahl zum deutschen Bundeskanzler meistert, muss sich der Protagonist nun als Kanzler bewähren. Probleme gibt es genug und mit den geplanten Reformen hat er eigentlich alle Hände voll zu tun. Doch dann erschüttert eine Reihe von Terroranschlägen die großen europäischen Hauptstädte. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran, erste Erfolge erweisen sich als absichtliche Täuschungsmanöver. Nur unter hohem persönlichem Risiko kann der Kanzler Licht ins Dunkel bringen. Und die Verschwörung, die er Stück für Stück aufdeckt, ist gigantisch und würde einen Krieg provozieren, der die halbe Welt umfassen würde. Der Autor ist dem rasanten Stil des „Kanzlerspiels“ treugeblieben. Kurze Szenen und wechselnde Schauplätze sorgen für Abwechslung und Tempo und ermöglichen den Blick hinter die Kulissen der internationalen Politik. Die Spannungsmomente sind wohldosiert über die ganze Geschichte verteilt, Langeweile kommt so nie auf. Komplexe politische Zusammenhänge werden verständlich erklärt, große Vorkenntnisse sind also nicht nötig, aber sie erhöhen den Lesegenuss. Viele Protagonisten sind nämlich kaum verschleiert international bekannten Politikern nachempfunden und teilweise gekonnt überzeichnet. Wer also manchmal über Berlusconi den Kopf schüttelt, wird sich bei „Rizzitelli“ ein Schmunzeln nicht verkneifen können! Obwohl „Pakt des Bösen“ eine Fortsetzung ist, kann man der Geschichte ohne Probleme folgen, auch wenn man „das Kanzlerspiel“ nicht kennt. Und im Gegensatz zu vielen Fortsetzungen, die nicht an den Erstling heranreichen, wird Gerling immer besser. Wir können uns also auf die nächsten Abenteuer des Bundeskanzlers freuen!

Der neue Polit-Thriller von V.S. Gerling ist da! Nachdem er im „Kanzlerspiel“ erzählt hat, wie Jan Philip Gerling trotz allerlei Intrigen von fiesen Bösewichten die Wahl zum deutschen Bundeskanzler meistert, muss sich der Protagonist nun als Kanzler bewähren. Probleme gibt es genug und mit den geplanten Reformen hat er eigentlich alle Hände voll zu tun. Doch dann erschüttert eine Reihe von Terroranschlägen die großen europäischen Hauptstädte. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran, erste Erfolge erweisen sich als absichtliche Täuschungsmanöver. Nur unter hohem persönlichem Risiko kann der Kanzler Licht ins Dunkel bringen. Und die Verschwörung, die er Stück für Stück aufdeckt, ist gigantisch und würde einen Krieg provozieren, der die halbe Welt umfassen würde.

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rezensiert seit
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Der Autor ist dem rasanten Stil des „Kanzlerspiels“ treugeblieben. Kurze Szenen und wechselnde Schauplätze sorgen für Abwechslung und Tempo und ermöglichen den Blick hinter die Kulissen der internationalen Politik. Die Spannungsmomente sind wohldosiert über die ganze Geschichte verteilt, Langeweile kommt so nie auf. Komplexe politische Zusammenhänge werden verständlich erklärt, große Vorkenntnisse sind also nicht nötig, aber sie erhöhen den Lesegenuss. Viele Protagonisten sind nämlich kaum verschleiert international bekannten Politikern nachempfunden und teilweise gekonnt überzeichnet. Wer also manchmal über Berlusconi den Kopf schüttelt, wird sich bei „Rizzitelli“ ein Schmunzeln nicht verkneifen können!

Obwohl „Pakt des Bösen“ eine Fortsetzung ist, kann man der Geschichte ohne Probleme folgen, auch wenn man „das Kanzlerspiel“ nicht kennt. Und im Gegensatz zu vielen Fortsetzungen, die nicht an den Erstling heranreichen, wird Gerling immer besser. Wir können uns also auf die nächsten Abenteuer des Bundeskanzlers freuen!

geschrieben am 17.05.2011 | 252 Wörter | 1559 Zeichen

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