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Er & Sie - Eine Liebe in Paris


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Anita Wortmann

Er & Sie - Eine Liebe in Paris Mia ist eine weltbekannte Schauspielerin und hat soeben einen erfolgreichen Film abgedreht. Doch aufgrund einer Ehekrise kann sie sich nicht über den Erfolg und ihre Bekanntheit freuen, denn sie würde sich am liebsten verstecken. Kurz entschlossen reist sie zu ihrer besten Freundin nach Paris, die dort ein kleines Lokal führt. Sie möchte sich bei ihr erholen und Abstand gewinnen. Nach einer Typveränderung hat sie das Gefühl sich frei in Paris bewegen zu können. Einer Eingebung folgend meldet sie sich in einem einsamen Moment auf einer Datingwebsite an und hat bald ihr erstes Blind Date. Paul ist Schriftsteller mit mittelmässigem Erfolg und lebt in Paris. Sein bester Freund sorgt sich um ihn, weil Paul eher ein Einsiedlerleben führt und in seiner Bücherwelt lebt. Heimlich meldet er ihn bei einem Datingportal an und vereinbart in seinem Namen eine Verabredung mit Mia. Er lockt Paul mit der Bitte um Unterstützung bei einem Abendessen mit Geschäftspartnern zu dem Treffpunkt. So kommt es zu dem ersten Zusammentreffen von Mia und Paul - die zu Beginn ihrer Verabredung aneinander vorbei reden und über ein Missverständnis nach dem nächsten stolpern. Als sie dahinter kommen, dass die Verabredung eingefädelt worden ist, beschliessen sie freundschaftlich auseinander zu gehen und sich eventuell wieder zu treffen. Mia muss sich ihrer Gefühle ihrem Ehemann gegenüber bewusst werden und Paul hängt an einer Frau, die er aufgrund einer Fernbeziehung nur zwei Wochen im Jahr sieht. Mia geniesst das Gespräch mit Paul sehr und ist froh, dass er sie nicht erkennt. Daher gibt sie sich als Köchin aus und verschweigt ihren wahren Beruf. Die Freundschaft der beiden (sie versichern sich häufig, dass sie Freunde sind und nichts weiter) vertieft sich schnell durch ihre regelmässigen Treffen. Doch Paul muss auf Lesereise nach Korea und Mia hat die Promotour für ihren neuen Film im Nacken. Der Roman lebt von den Gesprächen zwischen den einzelnen Protagonisten und verzichtet auf Beschreibungen und in großen Teilen auf den Einsatz von einem Erzähler. Um die Gefühle von Anna und Paul besser darzustellen, werden die Gedanken der beiden ausgeführt, die an einigen Stellen in Selbstgespräche münden. Teilweise ist es schwierig nachzuvollziehen, wer gerade spricht, aber dafür liest sich der Roman sehr flüssig und schnell. Es fühlte sich an manchen Stellen leider wie ein „runterlesen“ an, obwohl der Roman zum Ende hin teilweise politisch wird. Die Geschichte von Mia und Paul ist recht vorhersehbar, aber auch gut gelöst, weil die beiden sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen und auf die Freundschaft zwischen ihnen pochen. Zudem gibt es viele Missverständnisse, Verwechslungen und Täuschungen, die die Handlung sehr auflockern. Ich mag die Romane von Marc Levy und seinen eignen Schreibstil sehr gerne, daher war auch dieses Buch lesenswert für mich. Besonders gefreut hat es mich, drei der Romanfiguren aus „Solange du da bist“ wiedergetroffen zu haben. Am Ende des Buches befindet sich eine Leseprobe zu dem Roman, der sehr unter die Haut geht.

Mia ist eine weltbekannte Schauspielerin und hat soeben einen erfolgreichen Film abgedreht. Doch aufgrund einer Ehekrise kann sie sich nicht über den Erfolg und ihre Bekanntheit freuen, denn sie würde sich am liebsten verstecken. Kurz entschlossen reist sie zu ihrer besten Freundin nach Paris, die dort ein kleines Lokal führt. Sie möchte sich bei ihr erholen und Abstand gewinnen. Nach einer Typveränderung hat sie das Gefühl sich frei in Paris bewegen zu können. Einer Eingebung folgend meldet sie sich in einem einsamen Moment auf einer Datingwebsite an und hat bald ihr erstes Blind Date.

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Paul ist Schriftsteller mit mittelmässigem Erfolg und lebt in Paris. Sein bester Freund sorgt sich um ihn, weil Paul eher ein Einsiedlerleben führt und in seiner Bücherwelt lebt. Heimlich meldet er ihn bei einem Datingportal an und vereinbart in seinem Namen eine Verabredung mit Mia. Er lockt Paul mit der Bitte um Unterstützung bei einem Abendessen mit Geschäftspartnern zu dem Treffpunkt.

So kommt es zu dem ersten Zusammentreffen von Mia und Paul - die zu Beginn ihrer Verabredung aneinander vorbei reden und über ein Missverständnis nach dem nächsten stolpern. Als sie dahinter kommen, dass die Verabredung eingefädelt worden ist, beschliessen sie freundschaftlich auseinander zu gehen und sich eventuell wieder zu treffen. Mia muss sich ihrer Gefühle ihrem Ehemann gegenüber bewusst werden und Paul hängt an einer Frau, die er aufgrund einer Fernbeziehung nur zwei Wochen im Jahr sieht. Mia geniesst das Gespräch mit Paul sehr und ist froh, dass er sie nicht erkennt. Daher gibt sie sich als Köchin aus und verschweigt ihren wahren Beruf.

Die Freundschaft der beiden (sie versichern sich häufig, dass sie Freunde sind und nichts weiter) vertieft sich schnell durch ihre regelmässigen Treffen. Doch Paul muss auf Lesereise nach Korea und Mia hat die Promotour für ihren neuen Film im Nacken.

Der Roman lebt von den Gesprächen zwischen den einzelnen Protagonisten und verzichtet auf Beschreibungen und in großen Teilen auf den Einsatz von einem Erzähler. Um die Gefühle von Anna und Paul besser darzustellen, werden die Gedanken der beiden ausgeführt, die an einigen Stellen in Selbstgespräche münden. Teilweise ist es schwierig nachzuvollziehen, wer gerade spricht, aber dafür liest sich der Roman sehr flüssig und schnell. Es fühlte sich an manchen Stellen leider wie ein „runterlesen“ an, obwohl der Roman zum Ende hin teilweise politisch wird.

Die Geschichte von Mia und Paul ist recht vorhersehbar, aber auch gut gelöst, weil die beiden sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen und auf die Freundschaft zwischen ihnen pochen. Zudem gibt es viele Missverständnisse, Verwechslungen und Täuschungen, die die Handlung sehr auflockern. Ich mag die Romane von Marc Levy und seinen eignen Schreibstil sehr gerne, daher war auch dieses Buch lesenswert für mich.

Besonders gefreut hat es mich, drei der Romanfiguren aus „Solange du da bist“ wiedergetroffen zu haben. Am Ende des Buches befindet sich eine Leseprobe zu dem Roman, der sehr unter die Haut geht.

geschrieben am 21.05.2018 | 478 Wörter | 2576 Zeichen

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