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Grim, Bd. 1: Das Siegel des Feuers


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Rezension von

Matthias Gebhardt

Das Siegel des Feuers Der Fantasyroman „Grim, Das Siegel des Feuers“ ist das Erstlingswerk von Gesa Schwartz und im LYX Verlag erschienen. Schon das ansprechende Cover und die Innenseite des Buches beeindrucken mit gelungenen Illustrationen. Düster und magisch; so geht es im Inneren des Buches weiter. Die Geschichte spielt in der französischen Hauptstadt Paris. Viele Menschen ahnen nicht, dass neben ihrer Welt eine andere Welt, die der Anderwesen, existiert. Dort lebt an magischen Geschöpfen alles, was der Leser sich vorstellen kann: Kobolde, Dämonen, Waldschrate, Trolle, Elfen, Werwölfe, Vampire, Gargoyls, ein Drache… Nach den Kriegen zwischen Menschen und Gargoyls wurde der Zauber des Vergessens über die Menschen gewebt und so können die Menschen sich nicht mehr daran erinnern, dass sie von den Bewohnern der Dunkelheit etwas wussten. Nur die Hartiden, wie die Geschwister Mia und Jakob, sehen alles. Doch Mia, eine Gothic-Anhängerin verheimlicht es, denn sie hat Angst zu enden wie ihr Vater, der als verrückt angesehen wurde und sich umgebrachte. Doch als ihr Bruder ihr ein uraltes Pergament zeigt, dessen Geheimnisse nicht in die falschen Hände geraten sollten, wird alles anders. Soweit zur einen Hauptperson. „Eherne Engel…Helden auf Flügel aus Stein…Was ist aus euch geworden?“ Dieser Satz verfolgt Grim, den anderen Protagonisten des Romans. Er ist ein Gargoyl, ein Schattenflügler der Nacht in den Festen des Feuers geschmiedet und ein Mitglied des OGP, der obersten Gargoyl Polizei, ein Sondereinsatzkommando und Exekutivorgan der Anderwelt. Seine Aufgabe ist es, darüber zu wachen, dass kein Mensch von der Existenz seines Volkes erfährt. Doch dann begegnet ihm Mia. Zusammen machen sich die beiden auf die abenteuerliche Reise, um das Rätsel des Pergaments zu lösen. Sie werden begleitet vom Kobold Remis und ahnen nicht, dass das Schicksal der ganzen Welt in ihren Händen liegt. Das Buch beinhaltet eine Vielzahl an magischen Geschöpfen, auch aus der Sagen- und antiken Götterwelt. Manche haben die Menschen zum Fressen gern; sie halten sich diese sogar als Schlachtvieh. Das bedeutet leider, dass die Geschichte manchmal sehr blutrünstig und brutal wird. Doch davon abgesehen spielen auch Witz und Humor, Poesie und Dramatik, Rassismus gegen Halbblüter und Liebe eine Rolle. Besonders hervor sticht die in feinen Zügen durchdachte Geschichte mit ihren gesellschaftlichen Entwicklungen, Strukturen und Hintergründen. Die Handlung weist viele Überraschungen auf und ist in sich schlüssig sowie auch für einen erfahrenen Fantasy Leser nicht vorhersehbar. Der Handlungsbogen ist abgeschlossen. Dennoch hofft man auf eine ebenso gute und gelungene Fortsetzung. Summa summarum in vier Worten: neuartig, spannend, unterhaltsam, lesenswert.

Der Fantasyroman „Grim, Das Siegel des Feuers“ ist das Erstlingswerk von Gesa Schwartz und im LYX Verlag erschienen. Schon das ansprechende Cover und die Innenseite des Buches beeindrucken mit gelungenen Illustrationen. Düster und magisch; so geht es im Inneren des Buches weiter.

weitere Rezensionen von Matthias Gebhardt


Die Geschichte spielt in der französischen Hauptstadt Paris. Viele Menschen ahnen nicht, dass neben ihrer Welt eine andere Welt, die der Anderwesen, existiert. Dort lebt an magischen Geschöpfen alles, was der Leser sich vorstellen kann: Kobolde, Dämonen, Waldschrate, Trolle, Elfen, Werwölfe, Vampire, Gargoyls, ein Drache… Nach den Kriegen zwischen Menschen und Gargoyls wurde der Zauber des Vergessens über die Menschen gewebt und so können die Menschen sich nicht mehr daran erinnern, dass sie von den Bewohnern der Dunkelheit etwas wussten. Nur die Hartiden, wie die Geschwister Mia und Jakob, sehen alles. Doch Mia, eine Gothic-Anhängerin verheimlicht es, denn sie hat Angst zu enden wie ihr Vater, der als verrückt angesehen wurde und sich umgebrachte. Doch als ihr Bruder ihr ein uraltes Pergament zeigt, dessen Geheimnisse nicht in die falschen Hände geraten sollten, wird alles anders. Soweit zur einen Hauptperson.

„Eherne Engel…Helden auf Flügel aus Stein…Was ist aus euch geworden?“ Dieser Satz verfolgt Grim, den anderen Protagonisten des Romans. Er ist ein Gargoyl, ein Schattenflügler der Nacht in den Festen des Feuers geschmiedet und ein Mitglied des OGP, der obersten Gargoyl Polizei, ein Sondereinsatzkommando und Exekutivorgan der Anderwelt. Seine Aufgabe ist es, darüber zu wachen, dass kein Mensch von der Existenz seines Volkes erfährt. Doch dann begegnet ihm Mia.

Zusammen machen sich die beiden auf die abenteuerliche Reise, um das Rätsel des Pergaments zu lösen. Sie werden begleitet vom Kobold Remis und ahnen nicht, dass das Schicksal der ganzen Welt in ihren Händen liegt.

Das Buch beinhaltet eine Vielzahl an magischen Geschöpfen, auch aus der Sagen- und antiken Götterwelt. Manche haben die Menschen zum Fressen gern; sie halten sich diese sogar als Schlachtvieh. Das bedeutet leider, dass die Geschichte manchmal sehr blutrünstig und brutal wird. Doch davon abgesehen spielen auch Witz und Humor, Poesie und Dramatik, Rassismus gegen Halbblüter und Liebe eine Rolle. Besonders hervor sticht die in feinen Zügen durchdachte Geschichte mit ihren gesellschaftlichen Entwicklungen, Strukturen und Hintergründen. Die Handlung weist viele Überraschungen auf und ist in sich schlüssig sowie auch für einen erfahrenen Fantasy Leser nicht vorhersehbar. Der Handlungsbogen ist abgeschlossen. Dennoch hofft man auf eine ebenso gute und gelungene Fortsetzung.

Summa summarum in vier Worten: neuartig, spannend, unterhaltsam, lesenswert.

geschrieben am 26.06.2010 | 403 Wörter | 2375 Zeichen

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Rezension von

E. Kneisel

Das Siegel des Feuers Grim ist einer der uralten, steinernen Wächter, die bereits seit Jahrhunderten über Paris und die Menschen wachen. Mia ist „nur“ ein Mensch. Doch das Schicksal führt die beiden – den launischen Gargoyle, der sein Herz am liebsten vor allen Gefühlen verschließen wil,l und die junge Frau, die schon immer wusste, dass da mehr ist – in Form ihres Bruders Jakob zusammen. Denn dieser bewahrt ein Pergament, das mit dem Siegel des Feuers geschützt ist und für das viele bereit sind, ihn oder auch jeden anderen zu töten. Und so kämpfen sie gemeinsam, Seite an Seite um die Welt der Menschen und die andere Welt, die der Gargoyle, Elfen und Einhörner, zu retten. Nach Vampiren, Engeln und Zombies (auch wenn letzteres Genre bei mir immer noch mindestens ein Stirnrunzeln auslöst) finden nun endlich auch die Gargoyles, die steinernen Wesen, ihren Weg in die Menschin-verliebt-sich-untersterblich-in-Unsterblichen-Geschichten, die inzwischen ganze Regale in Buchläden füllen (und auf deren Umschlag immer! nur eine einzige mehr oder weniger mysteriöse Gestalt abgebildet ist). So etwas lässt sich zumindest nach dem Inhalt der Zusammenfassungen und des Klappentextes vermuten. Um solchen Überlegungen Einhalt zu gebieten, gibt es vorne weg gleich mal eine Klarstellung: In dem ganzen Buch kommt gerade mal ein einziger – nicht besonders leidenschaftlicher – Kuss vor. Von der Vorstellung einer richtigen Schnulze kann man sich also getrost verabschieden. Stattdessen entführt das Erstlingswerk von Gesa Schwartz den Leser in das moderne Paris, dass doch irgendwie etwas anders ist als die Realität, da es dort mehr als einen Berührungspunkt zwischen den Welten gibt. Dass es neben unserer Welt noch eine verborgene Anderwelt gibt ist für ein Fantasybuch nicht gerade etwas Neues, dass diese Welt allerdings von den Gargoyles beherrscht wird, ist eine ungewohnte Vorstellung. Dabei sind die steinernen Wesen, zumindest was ihren Charakter angeht, den Menschen nicht ganz unähnlich. Da gibt es Vorgesetzte, die von Uniformen gerade zu begeistert sind; Könige, die im Angesicht des Grauens lieber verrückt werden als zu kämpfen; Steinerne, die bereit sind für ihre – die Gute – Sache zu streben und natürlich die sonderbaren Einzelgänger, die nirgendwo richtig dazugehören, aber das Herz immer an der richtigen Stelle haben. Die Figuren, welche die Welt der Autorin bevölkern, könnten unterschiedlicher kaum sein. Sie zeichnet deren Charakterzüge sehr genau und einfühlsam ohne jedoch auf das einfache schwarz-weiß Muster zurückzugreifen. Auch über die Hintergründe der einzelnen Personen und deren Handlungsmotive erfährt man im Laufe des Buches immer mehr. Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist einfach und direkt. Sie hält sich nicht mit langen ausführlichen Beschreibungen auf, sondern treibt die Handlung stetig voran. Die Idee zweier Handlungsstränge, die sich zu einem verknüpfen, setzt sie gut und konsequent um und auch die Spannung kommt im großen und ganzen nicht zu kurz – auch wenn man sich an manchen Stellen schon fragt, ob das alles nicht vielleicht auch schneller gehen könnte. Die Autorin versucht das ganze auch noch mit einer guten Portion Humor aufzupeppen. Allerdings gelingt es ihr die seriösen Themen Fremdenhass/Ausländerfeindlichkeit und Sklaverei mit ihren Figuren, die – gewollt – über große Strecken des Buches einfach nur lächerlich wirken, zu verbinden. Alles in allem handelt es sich um ein solides Fantasybuch, das einige neue Ideen mit klassischen Fantasythemen verknüpft.

Grim ist einer der uralten, steinernen Wächter, die bereits seit Jahrhunderten über Paris und die Menschen wachen. Mia ist „nur“ ein Mensch. Doch das Schicksal führt die beiden – den launischen Gargoyle, der sein Herz am liebsten vor allen Gefühlen verschließen wil,l und die junge Frau, die schon immer wusste, dass da mehr ist – in Form ihres Bruders Jakob zusammen. Denn dieser bewahrt ein Pergament, das mit dem Siegel des Feuers geschützt ist und für das viele bereit sind, ihn oder auch jeden anderen zu töten. Und so kämpfen sie gemeinsam, Seite an Seite um die Welt der Menschen und die andere Welt, die der Gargoyle, Elfen und Einhörner, zu retten.

weitere Rezensionen von E. Kneisel


Nach Vampiren, Engeln und Zombies (auch wenn letzteres Genre bei mir immer noch mindestens ein Stirnrunzeln auslöst) finden nun endlich auch die Gargoyles, die steinernen Wesen, ihren Weg in die Menschin-verliebt-sich-untersterblich-in-Unsterblichen-Geschichten, die inzwischen ganze Regale in Buchläden füllen (und auf deren Umschlag immer! nur eine einzige mehr oder weniger mysteriöse Gestalt abgebildet ist).

So etwas lässt sich zumindest nach dem Inhalt der Zusammenfassungen und des Klappentextes vermuten. Um solchen Überlegungen Einhalt zu gebieten, gibt es vorne weg gleich mal eine Klarstellung: In dem ganzen Buch kommt gerade mal ein einziger – nicht besonders leidenschaftlicher – Kuss vor. Von der Vorstellung einer richtigen Schnulze kann man sich also getrost verabschieden.

Stattdessen entführt das Erstlingswerk von Gesa Schwartz den Leser in das moderne Paris, dass doch irgendwie etwas anders ist als die Realität, da es dort mehr als einen Berührungspunkt zwischen den Welten gibt. Dass es neben unserer Welt noch eine verborgene Anderwelt gibt ist für ein Fantasybuch nicht gerade etwas Neues, dass diese Welt allerdings von den Gargoyles beherrscht wird, ist eine ungewohnte Vorstellung. Dabei sind die steinernen Wesen, zumindest was ihren Charakter angeht, den Menschen nicht ganz unähnlich. Da gibt es Vorgesetzte, die von Uniformen gerade zu begeistert sind; Könige, die im Angesicht des Grauens lieber verrückt werden als zu kämpfen; Steinerne, die bereit sind für ihre – die Gute – Sache zu streben und natürlich die sonderbaren Einzelgänger, die nirgendwo richtig dazugehören, aber das Herz immer an der richtigen Stelle haben. Die Figuren, welche die Welt der Autorin bevölkern, könnten unterschiedlicher kaum sein. Sie zeichnet deren Charakterzüge sehr genau und einfühlsam ohne jedoch auf das einfache schwarz-weiß Muster zurückzugreifen. Auch über die Hintergründe der einzelnen Personen und deren Handlungsmotive erfährt man im Laufe des Buches immer mehr.

Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist einfach und direkt. Sie hält sich nicht mit langen ausführlichen Beschreibungen auf, sondern treibt die Handlung stetig voran. Die Idee zweier Handlungsstränge, die sich zu einem verknüpfen, setzt sie gut und konsequent um und auch die Spannung kommt im großen und ganzen nicht zu kurz – auch wenn man sich an manchen Stellen schon fragt, ob das alles nicht vielleicht auch schneller gehen könnte.

Die Autorin versucht das ganze auch noch mit einer guten Portion Humor aufzupeppen. Allerdings gelingt es ihr die seriösen Themen Fremdenhass/Ausländerfeindlichkeit und Sklaverei mit ihren Figuren, die – gewollt – über große Strecken des Buches einfach nur lächerlich wirken, zu verbinden.

Alles in allem handelt es sich um ein solides Fantasybuch, das einige neue Ideen mit klassischen Fantasythemen verknüpft.

geschrieben am 13.06.2011 | 529 Wörter | 3040 Zeichen

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