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Grim, Bd. 2: Das Erbe des Lichts


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  • 3157 Aufrufe

Informationen zum Buch
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  Buchreihe
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  Erscheinungsjahr
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Rezension von

E. Kneisel

Das Erbe des Lichts Seit Grim und Mia ihre Liebe zu einander entdeckt und die Welt vor einem grausamen Schicksal bewahrt haben ist gut ein Jahr vergangen. Mia tut alles dafür die Menschen und die Anderwesen einander wider näher zu bringen, während Grim als Chef der OGP Jagd auf einen Killer macht, der den Menschen nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Augen raubt. Doch es kommt noch schlimmer: Eine sehr dunkle Macht ist in die Welt zurückgekehrt und bedroht die Menschen und nicht alle sind der Meinung das sie es verdient haben gerettet zu werden. Soweit die Story in kurz Form. Wie schon der erste Band ist auch der zweite Teil der Reihe um den steinernen Helden keine Liebesgeschichte, sondern ein spannendes Fantasybuch. Die Anderwesen müssen sich entscheiden ob sie trotz alles Skepsis für die Menschen, über denen der Zauber des Vergessens liegt, kämpfen, oder einfach nur zuschauen. Grim der sowohl Mensch als auch Gargoyle verkörpert, auch im wörtlichen Sinn, die Hin- und Hergerissenheit der Völker. Weder kann er an das Gute in den Menschen glauben, noch ist er bereit zu zusehen wie sie geschlachtet werden. Dies macht auch seine Beziehung zu Mia nicht gerade einfach, die selbst mit ihrer eigenen Schwäche zu kämpfen hat. Die Charaktertiefe legt im Vergleich zum vorherigen Buch noch einmal zu, besonders beeindruckend ist dies am Feenkrieger Theryon zu sehen, dessen Gestalt und Geschichte in der ersten Hälfte des Buches immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Abgelöst wird er von einem Jungen, der – in guter alter Fantasytradition – der einzige Mensch auf der Welt ist, der es vermag das Unheil zu stoppen. Um dies zu bewerkstelligen müssen allerdings zunächst seine Kräfte geweckt und das mächtige Schwert gefunden werden. An ihm zweifelt Grim, der ewige Nörgler, besonders stark, immerhin ist er nicht nur ein Mensch, sondern auch ein kleiner Junge. Trotz der Vielschichtigkeit der Charakter fragt man sich immer wieder, ob die den überhaupt irgendetwas lernen. Ständig tauchen noch stärkere Gegner auf und der große Plan besteht darin auf die Hoffnung zu beharren und direkt anzugreifen. Die Geschichte von dem kleinen Jungen der mit einem magischen Schwert, das ihm natürlich vererbt wurde, als einziger die Welt retten kann, wirkt etwas fehl am Platz und passt nicht so recht zu der restlichen Story die sich ja hauptsächlich um Mia und Grim dreht. Aber obwohl sie sich Figuren, Orte und Prinzipien aus allen möglichen Fantasygeschichten und einer ganzen Menge Gedichten zusammen sucht, schafft sie ihre ganz eigene Welt und verleiht dem Buch so immer wieder etwas neues, unbekanntes. Ihr Sprach ist sehr bildlich wiederholt sich jedoch leider immer wieder und wirkt so viel zu oft übertrieben detailreich. Das Buch ist insgesamt solide, doch im Vergleich zum ersten Band wirkt es als hätte die Autorin sowohl storytechnisch als auch sprachlich einfach zu viel gewollt.

Seit Grim und Mia ihre Liebe zu einander entdeckt und die Welt vor einem grausamen Schicksal bewahrt haben ist gut ein Jahr vergangen. Mia tut alles dafür die Menschen und die Anderwesen einander wider näher zu bringen, während Grim als Chef der OGP Jagd auf einen Killer macht, der den Menschen nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Augen raubt.

weitere Rezensionen von E. Kneisel


Doch es kommt noch schlimmer: Eine sehr dunkle Macht ist in die Welt zurückgekehrt und bedroht die Menschen und nicht alle sind der Meinung das sie es verdient haben gerettet zu werden.

Soweit die Story in kurz Form. Wie schon der erste Band ist auch der zweite Teil der Reihe um den steinernen Helden keine Liebesgeschichte, sondern ein spannendes Fantasybuch. Die Anderwesen müssen sich entscheiden ob sie trotz alles Skepsis für die Menschen, über denen der Zauber des Vergessens liegt, kämpfen, oder einfach nur zuschauen. Grim der sowohl Mensch als auch Gargoyle verkörpert, auch im wörtlichen Sinn, die Hin- und Hergerissenheit der Völker. Weder kann er an das Gute in den Menschen glauben, noch ist er bereit zu zusehen wie sie geschlachtet werden. Dies macht auch seine Beziehung zu Mia nicht gerade einfach, die selbst mit ihrer eigenen Schwäche zu kämpfen hat. Die Charaktertiefe legt im Vergleich zum vorherigen Buch noch einmal zu, besonders beeindruckend ist dies am Feenkrieger Theryon zu sehen, dessen Gestalt und Geschichte in der ersten Hälfte des Buches immer mehr in den Mittelpunkt rückt.

Abgelöst wird er von einem Jungen, der – in guter alter Fantasytradition – der einzige Mensch auf der Welt ist, der es vermag das Unheil zu stoppen. Um dies zu bewerkstelligen müssen allerdings zunächst seine Kräfte geweckt und das mächtige Schwert gefunden werden. An ihm zweifelt Grim, der ewige Nörgler, besonders stark, immerhin ist er nicht nur ein Mensch, sondern auch ein kleiner Junge. Trotz der Vielschichtigkeit der Charakter fragt man sich immer wieder, ob die den überhaupt irgendetwas lernen. Ständig tauchen noch stärkere Gegner auf und der große Plan besteht darin auf die Hoffnung zu beharren und direkt anzugreifen.

Die Geschichte von dem kleinen Jungen der mit einem magischen Schwert, das ihm natürlich vererbt wurde, als einziger die Welt retten kann, wirkt etwas fehl am Platz und passt nicht so recht zu der restlichen Story die sich ja hauptsächlich um Mia und Grim dreht. Aber obwohl sie sich Figuren, Orte und Prinzipien aus allen möglichen Fantasygeschichten und einer ganzen Menge Gedichten zusammen sucht, schafft sie ihre ganz eigene Welt und verleiht dem Buch so immer wieder etwas neues, unbekanntes. Ihr Sprach ist sehr bildlich wiederholt sich jedoch leider immer wieder und wirkt so viel zu oft übertrieben detailreich.

Das Buch ist insgesamt solide, doch im Vergleich zum ersten Band wirkt es als hätte die Autorin sowohl storytechnisch als auch sprachlich einfach zu viel gewollt.

geschrieben am 19.09.2011 | 463 Wörter | 2445 Zeichen

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Rezension von

Matthias Gebhardt

Das Erbe des Lichts Nach dem Buch „Grim 01: Das Siegel des Feuers“ ist der zweite Teil des Fantasy-Romans “Grim 02: Das Erbe des Lichts“ von Gesa Schwartz im LYX-Verlag erschienen. Ein Jahr nachdem der Gargoyle Grim und das Menschenmädchen Mia gegen den Magier Seraphim gekämpft haben, wird die Welt erneut von Unheil bedroht. Paris wird von grausamen Morden in der Oberwelt in Angst und Schrecken versetzt. Alles weist auf mächtige Magie und ein Anderwesen hin. Während Mia, um die Anderwelt den Menschen näher zu bringen, eine Ausstellung im Louvre vorbereitet, versucht Grim mit dem Kobold Remis dem Wesen auf die Spur zu kommen. Gemeinsam finden sie heraus, dass die geheimnisvollen und als verbannt geltenden Schattenalben für die Morde verantwortlich sind. Doch wer hat diesen Kreaturen die Rückkehr in die Menschenwelt ermöglicht? Und warum? Sie müssen gegen den Schattenalb Alvarhas und die Schneekönigin, die die Menschheit auslöschen will, kämpfen. Theryon der Feenkrieger, der Mia in ihrer Gabe als Hartidin unterwiesen hat, begleitet sie, ebenso wie der vorlaute Kobold Remis. Der Kampf scheint aussichtslos, doch es gibt eine stärkere Macht, die die Schneekönigin in ihre Schranken weisen kann: der legenden umrankte Krieger des Lichts. Während sich die Schranken zwischen der Menschen- und der Feenwelt auflösen, sucht die kleine Gemeinschaft den Erben des besagten Kriegers um doch noch Hoffnung für die Menschheit zu finden. Erschwert wird die Suche durch einen nahezu unverwüstlichen Verfolger … Auf ihrem Weg treten Figuren auf, die der Leser aus Sagen und Mythen kennt, wie z.B. Morgana oder Baba Jaga. Es ist alles vorhanden, was gute Fantasy-Literatur benötigt: Anderwesen wie Feen, Elfen, Gargoyls, Kobolde und Zwerge mit neuen Interpretationen und Verknüpfungen; die Geschichte ist spannend und dramatisch; die Charaktere sind lebendig und glaubhaft, vor allem Grim und Mia mit ihrer eigenen Zerrissenheit, ihren Problemen, ihren Stärken und Schwächen; es gibt Actionszenen und Liebesgeschichten. Doch im Vergleich zum ersten Band erscheint die Geschichte sehr düster. Sie erinnert stellenweise an einen Horrorfilm: Menschen werden grausam verstümmelt und gefoltert und zwar sehr bildhaft. Während die Anderwesen und Menschen, die über Magie verfügen, sich zwar verletzen, dann aber meist sich selbst oder gegenseitig wieder heilen können bzw. die Schattenalben immer wieder aufstehen, egal wie zerstückelt sie waren. Insgesamt kann man aber sagen, wer das erste Buch über Grim und Mia mochte, wird auch am zweiten Band Gefallen finden. Der Leser trifft auf altbekannte und liebgewonnene Charaktere; macht aber auch Bekanntschaft mit neuen Helden und Bösewichten.

Nach dem Buch „Grim 01: Das Siegel des Feuers“ ist der zweite Teil des Fantasy-Romans “Grim 02: Das Erbe des Lichts“ von Gesa Schwartz im LYX-Verlag erschienen.

weitere Rezensionen von Matthias Gebhardt


Ein Jahr nachdem der Gargoyle Grim und das Menschenmädchen Mia gegen den Magier Seraphim gekämpft haben, wird die Welt erneut von Unheil bedroht.

Paris wird von grausamen Morden in der Oberwelt in Angst und Schrecken versetzt. Alles weist auf mächtige Magie und ein Anderwesen hin.

Während Mia, um die Anderwelt den Menschen näher zu bringen, eine Ausstellung im Louvre vorbereitet, versucht Grim mit dem Kobold Remis dem Wesen auf die Spur zu kommen.

Gemeinsam finden sie heraus, dass die geheimnisvollen und als verbannt geltenden Schattenalben für die Morde verantwortlich sind. Doch wer hat diesen Kreaturen die Rückkehr in die Menschenwelt ermöglicht? Und warum?

Sie müssen gegen den Schattenalb Alvarhas und die Schneekönigin, die die Menschheit auslöschen will, kämpfen. Theryon der Feenkrieger, der Mia in ihrer Gabe als Hartidin unterwiesen hat, begleitet sie, ebenso wie der vorlaute Kobold Remis. Der Kampf scheint aussichtslos, doch es gibt eine stärkere Macht, die die Schneekönigin in ihre Schranken weisen kann: der legenden umrankte Krieger des Lichts. Während sich die Schranken zwischen der Menschen- und der Feenwelt auflösen, sucht die kleine Gemeinschaft den Erben des besagten Kriegers um doch noch Hoffnung für die Menschheit zu finden. Erschwert wird die Suche durch einen nahezu unverwüstlichen Verfolger …

Auf ihrem Weg treten Figuren auf, die der Leser aus Sagen und Mythen kennt, wie z.B. Morgana oder Baba Jaga.

Es ist alles vorhanden, was gute Fantasy-Literatur benötigt:

Anderwesen wie Feen, Elfen, Gargoyls, Kobolde und Zwerge mit neuen Interpretationen und Verknüpfungen;

die Geschichte ist spannend und dramatisch;

die Charaktere sind lebendig und glaubhaft, vor allem Grim und Mia mit ihrer eigenen Zerrissenheit, ihren Problemen, ihren Stärken und Schwächen;

es gibt Actionszenen und Liebesgeschichten.

Doch im Vergleich zum ersten Band erscheint die Geschichte sehr düster. Sie erinnert stellenweise an einen Horrorfilm: Menschen werden grausam verstümmelt und gefoltert und zwar sehr bildhaft. Während die Anderwesen und Menschen, die über Magie verfügen, sich zwar verletzen, dann aber meist sich selbst oder gegenseitig wieder heilen können bzw. die Schattenalben immer wieder aufstehen, egal wie zerstückelt sie waren.

Insgesamt kann man aber sagen, wer das erste Buch über Grim und Mia mochte, wird auch am zweiten Band Gefallen finden. Der Leser trifft auf altbekannte und liebgewonnene Charaktere; macht aber auch Bekanntschaft mit neuen Helden und Bösewichten.

geschrieben am 06.01.2012 | 399 Wörter | 2309 Zeichen

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