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Die Schatzinsel


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Ragan Tanger

Die Schatzinsel Klassiker mit Staraufgebot Das Äußere stimmt schon mal: eine richtig schöne Hülle, ein stimmiges Artwork, ein kleines Booklet, eine praktische Handhabung. Der Hörverlag besticht ja seit langer Zeit mit diesen für Nutzern so wichtigen Fragen der Handhabbarkeit, die in diesem Fall hervorzuheben sind, denn inhaltlich steht das Original ja über jeden Zweifel drüber. Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson ist ein Meisterwerk der Abenteuer- und Seefahrerlitaertaur, ein Monolith, der in den Träumen des damals noch jungen Engländers herausgeputzt wurde. Der darüber hinaus von seinen persönlichen Reisen in die Südsee so viel imaginative Kraft mitnahm, dass er die Welt so darstellen konnte, wie sie sich exotischer und geheimnisvoller kaum anfühlen dürfte. Dass er dabei ein wenig bei anderen Genremeistern stiehlt – geschenkt. Das darf dieses Genie, der Smollett, Long John Silver und den jungen Jim auf die Jagd nach dem Schatz sandte, auf die Reise, auf der sich deutlich die menschlichen Abgründe auftun, wenn die Gier nach Geld die Seele schwärzt. Dass die Atmosphäre entsprechend fein heraus gearbeitet wird, liegt an der aufwendige und liebevollen Produktion: an krächzenden Papageien, an Meeresrauschen, an Palmenwind. Und an Sprechern, die ihr Handwerk verstehen und die zur Creme de la Creme deutscher Schauspielkunst zählen dürfen. Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl ist ebenso mit dabei wie Gerd Wameling oder Ulrich Noethen. So pulsiert und kracht es, donnert und sucht es – ein authentischer, aufwendiger, begeisternder und kraftvoller Roman, der sehr genial in die moderne Welt übertragen wurde. Ein Meisterwerk ohne Fehl und Tadel, dafür mit ganz viel Spannung.

Klassiker mit Staraufgebot

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Das Äußere stimmt schon mal: eine richtig schöne Hülle, ein stimmiges Artwork, ein kleines Booklet, eine praktische Handhabung. Der Hörverlag besticht ja seit langer Zeit mit diesen für Nutzern so wichtigen Fragen der Handhabbarkeit, die in diesem Fall hervorzuheben sind, denn inhaltlich steht das Original ja über jeden Zweifel drüber. Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson ist ein Meisterwerk der Abenteuer- und Seefahrerlitaertaur, ein Monolith, der in den Träumen des damals noch jungen Engländers herausgeputzt wurde. Der darüber hinaus von seinen persönlichen Reisen in die Südsee so viel imaginative Kraft mitnahm, dass er die Welt so darstellen konnte, wie sie sich exotischer und geheimnisvoller kaum anfühlen dürfte. Dass er dabei ein wenig bei anderen Genremeistern stiehlt – geschenkt. Das darf dieses Genie, der Smollett, Long John Silver und den jungen Jim auf die Jagd nach dem Schatz sandte, auf die Reise, auf der sich deutlich die menschlichen Abgründe auftun, wenn die Gier nach Geld die Seele schwärzt. Dass die Atmosphäre entsprechend fein heraus gearbeitet wird, liegt an der aufwendige und liebevollen Produktion: an krächzenden Papageien, an Meeresrauschen, an Palmenwind. Und an Sprechern, die ihr Handwerk verstehen und die zur Creme de la Creme deutscher Schauspielkunst zählen dürfen. Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl ist ebenso mit dabei wie Gerd Wameling oder Ulrich Noethen. So pulsiert und kracht es, donnert und sucht es – ein authentischer, aufwendiger, begeisternder und kraftvoller Roman, der sehr genial in die moderne Welt übertragen wurde. Ein Meisterwerk ohne Fehl und Tadel, dafür mit ganz viel Spannung.

geschrieben am 10.10.2014 | 250 Wörter | 1428 Zeichen

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