Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Plötzlich Shakespeare


Statistiken
  • 4800 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Matthias Gebhardt

Plötzlich Shakespeare Der Roman „Plötzlich Shakespeare“ von David Safier ist im Kindler Verlag erschienen und ein lustiges, unterhaltsames, aber auch spannendes Buch. Doch zuerst zur Geschichte: Rosa ist überzeugt davon, nichts wert zu sein, vom Leben enttäuscht und unzufrieden mit ihrem Beruf. Außerdem hat sie Liebeskummer: Ihre wahre Liebe Jan will seine große Liebe Olivia heiraten. Selbst Rosas bester Freund, der schwule Holgi, kann ihr nicht helfen. So lässt sich Rosa auf den Magier Prospero ein, der behauptet, durch Rückführung in ein früheres Leben seien ihre Probleme lösbar. Unter der Voraussetzung, dass sie erst zurückkommen kann, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat, versetzt er sie in Hypnose. Rosa erwacht im London des 16. Jahrhunderts im Körper von William Shakespeare. Damit sind witzige Verwicklungen, Intrigen, amüsante Dialoge zwischen den beiden Hauptfiguren in einem Kopf und Körper und jede Menge Situationskomik vorprogrammiert. Die Story beinhaltet aber auch eine spirituelle Seite: den Glauben an Seelenwanderung und dass zwei verwandte Seelen im Laufe der Geschichte immer wieder füreinander bestimmt sind. Die Botschaft am Ende des Buches: „erst wenn man sich selbst annimmt, kann man mit vollem Herzen lieben“, hat Tiefgang, ist einsehbar und verständlich. Das Thema, die Beziehung zwischen Mann und Frau, und die Verwicklungen, die sich dabei ergeben, ist schon alt, aber es ist aus einer amüsanten Perspektive geschrieben. Der Autor hat einen flüssigen, frischen Schreibstil, der keine Langweile aufkommen lässt. Man wird gut unterhalten und zum Schmunzeln und Lachen angeregt. Fazit: ich empfehle das Buch gerne weiter.

Der Roman „Plötzlich Shakespeare“ von David Safier ist im Kindler Verlag erschienen und ein lustiges, unterhaltsames, aber auch spannendes Buch.

weitere Rezensionen von Matthias Gebhardt


Doch zuerst zur Geschichte:

Rosa ist überzeugt davon, nichts wert zu sein, vom Leben enttäuscht und unzufrieden mit ihrem Beruf. Außerdem hat sie Liebeskummer: Ihre wahre Liebe Jan will seine große Liebe Olivia heiraten. Selbst Rosas bester Freund, der schwule Holgi, kann ihr nicht helfen. So lässt sich Rosa auf den Magier Prospero ein, der behauptet, durch Rückführung in ein früheres Leben seien ihre Probleme lösbar. Unter der Voraussetzung, dass sie erst zurückkommen kann, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat, versetzt er sie in Hypnose. Rosa erwacht im London des 16. Jahrhunderts im Körper von William Shakespeare. Damit sind witzige Verwicklungen, Intrigen, amüsante Dialoge zwischen den beiden Hauptfiguren in einem Kopf und Körper und jede Menge Situationskomik vorprogrammiert.

Die Story beinhaltet aber auch eine spirituelle Seite: den Glauben an Seelenwanderung und dass zwei verwandte Seelen im Laufe der Geschichte immer wieder füreinander bestimmt sind.

Die Botschaft am Ende des Buches: „erst wenn man sich selbst annimmt, kann man mit vollem Herzen lieben“, hat Tiefgang, ist einsehbar und verständlich.

Das Thema, die Beziehung zwischen Mann und Frau, und die Verwicklungen, die sich dabei ergeben, ist schon alt, aber es ist aus einer amüsanten Perspektive geschrieben.

Der Autor hat einen flüssigen, frischen Schreibstil, der keine Langweile aufkommen lässt. Man wird gut unterhalten und zum Schmunzeln und Lachen angeregt.

Fazit: ich empfehle das Buch gerne weiter.

geschrieben am 05.06.2010 | 244 Wörter | 1393 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen




Rezension von

Nadine Leonhardt

Plötzlich Shakespeare Rosa ist unglücklich verliebt. Ihr Ex-Freund lässt sie einfach nicht mehr los, ist er doch die Liebe ihres Lebens. Oder etwa doch nicht? Immerhin hätte sie ihn beinahe mit ihrem Arbeitskollegen betrogen. Gegen seine neue Freundin hat Rosa sowieso keine Chance, oder? Und würde sie nicht ohnehin kämpfen um ihn wieder für sich zurückzugewinnen? In dieser turbulenten Liebesgeschichte begibt sich David Safier ein weiteres Mal mit Charme und Humor in die philosophischen Tiefen eigener Gefühle. Wie schon in "Mieses Karma" verbindet auch hier Safier die Suche nach dem eigenen Glück mit fernöstlicher Philosophie. Während Rosa an sich selbst zweifelt und in ihrem Liebeskummer aufgeht, wird sie plötzlich von einem Hypnotiseur in die Vergangenheit geschickt und erwacht im Körper von William Shakespeare. Anscheinend ist der große Dichter und Stückeschreiber die vorherige Inkarnation von Rosas Seele. Natürlich ist nicht nur die ungewohnte Zeit Anlass für einige Probleme, nein, auch der Lebensstil Shakespeares bringt Rosa beinahe den Tod. Obwohl es einige turbulente Szenen gibt, hat man doch das Gefühl, dass Safier hier einen Liebesroman geschrieben hat. Man fiebert mit Rosa mit und ich finde das Ganze ist ein durch und durch kurzweiliger Lesespass. Wer auf der Suche nach einer netten Liebesgeschichte ist und kein Problem mit ätherischen Phänomenen, die sich selbst nicht ernst nehmen, hat, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt.

Rosa ist unglücklich verliebt. Ihr Ex-Freund lässt sie einfach nicht mehr los, ist er doch die Liebe ihres Lebens. Oder etwa doch nicht? Immerhin hätte sie ihn beinahe mit ihrem Arbeitskollegen betrogen. Gegen seine neue Freundin hat Rosa sowieso keine Chance, oder? Und würde sie nicht ohnehin kämpfen um ihn wieder für sich zurückzugewinnen?

In dieser turbulenten Liebesgeschichte begibt sich David Safier ein weiteres Mal mit Charme und Humor in die philosophischen Tiefen eigener Gefühle.

Wie schon in "Mieses Karma" verbindet auch hier Safier die Suche nach dem eigenen Glück mit fernöstlicher Philosophie. Während Rosa an sich selbst zweifelt und in ihrem Liebeskummer aufgeht, wird sie plötzlich von einem Hypnotiseur in die Vergangenheit geschickt und erwacht im Körper von William Shakespeare. Anscheinend ist der große Dichter und Stückeschreiber die vorherige Inkarnation von Rosas Seele. Natürlich ist nicht nur die ungewohnte Zeit Anlass für einige Probleme, nein, auch der Lebensstil Shakespeares bringt Rosa beinahe den Tod.

Obwohl es einige turbulente Szenen gibt, hat man doch das Gefühl, dass Safier hier einen Liebesroman geschrieben hat. Man fiebert mit Rosa mit und ich finde das Ganze ist ein durch und durch kurzweiliger Lesespass.

Wer auf der Suche nach einer netten Liebesgeschichte ist und kein Problem mit ätherischen Phänomenen, die sich selbst nicht ernst nehmen, hat, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt.

geschrieben am 27.01.2012 | 219 Wörter | 1217 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen